X-Ray - Der erste Mord geschah am Valentinstag

Originaltitel: X-Ray
Alternativtitel: Hospital Massacre
Ward 13
X-Ray - Das Massaker
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1981
Regie: Boaz Davidson

Darsteller

Figur

Barbi Benton   Susan Jeremy
Charles Lucia   Harry
Jon Van Ness   Jack
John Warner Williams   Dr. Saxon
Den Surles   Dr. Beam
Gloria Jean Morrison   Schwester Dora
Karen Smith   Schwester Kitty
Michael Frost   Ned
Jimmy Stathis   Tom
Lanny Duncan   Hal
Beverly Hart   Suzy
Judith Baldwin   Schwester am Empfang
Elizabeth Hoy   Susan als Kind
Billy Jayne   Harold
Don Grenough   Arzt
  
Genre: Slasher
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Inhalt

Als Kinder haben sich Susan und ihr Bruder David über eine Valentinskarte, die der gleichaltrige Harold Susan geschickt hatte, lustig gemacht, worauf dieser David umbrachte.
19 Jahre später; Susan wollte nur schnell die Ergebnisse eines Routine-Check-ups im Krankenhaus abholen, doch ihre behandelnde Ärztin ist unauffindbar. Kein Wunder, denn der vollkommen durchgedrehte Harold treibt in der Klinik sein Unwesen und hat die Röntgenbilder aus Susans Akte ausgetauscht, damit es aussieht, als wäre sie todkrank und die Ärtze sie im Krankenhaus behalten. Harold tötet jeden der ihm in die Quere kommt und für Susan beginnt eine Nacht des Grauens.

Kommentar

Auf den ersten Blick, scheint Regisseur Boaz Davidson (Eis am Stiel 1 - 4) uns hier einen typischen 80er Jahre Schlitzerfilm, aus dem Freitag der 13.-Fahrwasser zu präsentieren. Unter dieser Prämisse kann man den Streifen getrost abschreiben: es fließt zwar reichlich Blut, aber das wird überwiegend aus dem Off durch die Gegend gespritzt und die meisten Morde sind eher unspektakulär inszeniert. Die Charaktere verhalten sich total unrealistisch und Susan spielt die personifizierte Ungeschicklichkeit, indem sie ständig etwas fallen lässt, umstößt oder anrempelt. Der Täter ist schnell zu identifizieren, denn, abgesehen von seiner unzureichenden Maskierung, wird er als einziger nicht ununterbrochen künstlich verdächtig gemacht. Die Story strotzt nur so von offensichtlichen Logiklöchern, etwa wenn der Killer plötzlich an Orten erscheint, die er ungesehen unmöglich erreichen konnte, oder er Susan nicht wahrnimmt, die sich, direkt neben ihm, hinter einem Paravent versteckt hat, der nicht bis zum Boden reicht (ihre Beine sind sichtbar) und sie auch noch den Stoff ein Stück zur Seite gezogen hat, damit sie ihn sehen kann. Dazu dann noch ein Haufen Fake-Jumpscares, von denen die meisten noch nichtmal richtig zünden.
Aber es gibt noch ein Aber: es herrscht beinahe ständig eine unheimliche, alptraumhafte Atmosphäre, die der Score von Arlon Ober (Im Schatten des Kilimandscharo, Der Planet Saturn läßt schön grüßen) wirkungsvoll unterstützt. Kankenhäuser stehen bei den meisten Leuten wohl nicht sehr weit oben auf der Liste von Orten, an denen man sich gerne aufhält (wildfremden Menschen, die sich in unverständlichem Fachchinesisch unterhalten, auf Gedeih und Verderb ausgeliefert) und diese Karte wird hier gnadenlos ausgespielt. Ständig werfen die Ärzte und Krankenschwestern sich scheinbar verschwörerische Blicke zu, Susan wird mit Floskeln und Andeutungen abgespeist, die anderen Patienten scheinen der Psychatrie entsprungen zu sein.

Hauptdarstellerin Barbi Benton (Der Todesjäger), die auch als Model & Countrysängerin erfolgreich war und mehrere Jahre mit Playboy-Chef Hugh Hefner zusammen lebte, scheint zunächst an einer Gesichtsstarre zu leiden, doch mit zunehmender Laufzeit nimmt man ihr die Verunsicherung und Angst ab. Eine Untersuchungsszene, bei der ihre körperlichen Vorzüge ausführlich ins rechte Licht gerückt werden, hinterlässt beim Zuschauer das Gefühl, gerade Zeuge einer sexuellen Belästigung geworden zu sein.

Wäre das alles ein wenig surrealer umgesetzt worden (wie z.B. Argentos Horror Infernal), hätten wir hier einen verstörenden Nervenzerrer haben können; so bleibt zu vieles auffällig unlogisch und manches unfreiwillig komisch (das übertriebene, säbelartige Kuchenmesser).
Für beinharte Slasherfans und Videoschund-Nostalgiker geeignet.

Filmreview von: Bad Moon / Alle Reviews von Bad Moon

Veröffentlichungen

Der Film ist in Österreich bei NSM-Records als Mediabook und Einzel-Blu-ray in unterschiedlichen Aufmachungen erschienen. In Deutschland sind verschiedene Bootleg DVDs im Umlauf.

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