The Lords of Salem

Originaltitel: The Lords of Salem
Alternativtitel: Lords of Salem
Herstellungsland: USAUSA, KanadaKanada, GroßbritannienGroßbritannien
Erscheinungsjahr:  2012
Regie: Rob Zombie

Darsteller

Figur

Sheri Moon Zombie   Adelheid 'Heidi LaRoc' Elizabeth Hawthorne
Bruce Davison   Francis Matthias
Jeff Daniel Phillips   Herman 'Whitey' Salvador
Ken Foree   Herman Jackson
Meg Foster   Margaret Morgan
Judy Geeson   Lacy Doyle
Patricia Quinn   Megan
Dee Wallace   Sonny
Maria Conchita Alonso   Alice Matthias
Richard Fancy   A.J. Kennedy
Andrew Prine   Reverend Jonathan Hawthorne
Michael Berryman   Virgil Magnus
Sid Haig   Dean Magnus
Torsten Voges   Graf Gorgann
Barbara Crampton   Virginia Cable
  
Genre: Grusel, Okkult
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Inhalt

Salem, Massachusetts, wir schreiben das Jahr 1696. Reverend Hawthorne überführt Margaret Morgan und die Frauen ihres Hexenzirkels der Teufelsanbeterei und lässt sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Vor ihrem Tod verflucht Margaret die Nachkommen von Hawthorne und der Einwohner von Salem.
Gegenwart. Heidi LaRoc ist Moderatorin bei einem kleinen Radiosender, wo sie allabendlich mit ihren Kollegen Whitey (der, mehr oder weniger offensichtlich, in sie verliebt ist) und dem älteren Herman (der sie argwöhnisch im Auge behält, da sie erst kürzlich, auf sein Drängen hin, einen Drogenentzug gemacht hat) durch die Rocksendung führt. Der ortsansässige Autor Francis Matthias ist Gast in der Sendung, um sein Buch über die Hexenprozesse von Salem vorzustellen. Heidi wurde anonym eine Schallplatte der unbekannten Band "The Lords" zugestellt. Als sie die obskure Platte in der Sendung spielen, lauschen die weiblichen Zuhörer der seltsamen Musik wie in Trance. Nachdem Herman die Gruppe scherzhaft als 'Die Lords von Salem" bezeichnet, wird Francis hellhörig, denn unter diesem Namen war seinerzeit Margaret Morgans Hexenzirkel bekannt. Er findet heraus, dass Heidi mit wirklichem Namen Adelheid Elizabeth Hawthorne heisst und eine direkte Nachkommin von Reverend Hawthorne ist. Inzwischen wird Heidi von Alpträumen und grausigen Visionen heimgesucht, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen...

Kommentar

So ganz zufrieden scheint Regisseur & Drehbuchautor Rob Zombie (The Devil's Rejects) mit der vorangegangenen Arbeit für ein Studio (noch dazu an einem bestehenden Franchise) nicht gewesen zu sein. Die Vorgaben für Halloween waren wohl sehr einschränkend und obwohl zumindest die Rechteinhaber ihm für Halloween II freie Hand gaben, hielt Mr. Zombie es für nötig noch einen Directors Cut nachzureichen, der in einigen Punkten (gravierend) von der ursprünglichen Fassung abweicht.
Mit Lords of Salem verlässt er sich wieder auf eine eigene Idee und minimiert das Risiko der Einmischung durch die Produktionsfirmen, indem er mit einem lächerlich niedrigen Budget arbeitet (selbst sein Erstling Haus der 1000 Leichen hat fast das Dreifache gekostet).
Es gelingt Zombie zwar recht schnell Stimmung aufzubauen, zerstört sie aber immer wieder mit übertriebenen Einfällen. Vom Satanisten-Horror a'la Rosemaries Baby, Der Exorzist & Das Omen inspiriert, ist man näher an dem etwas ruppigen Hexensabbat; auch lassen Argentos Suspiria und Polanskis Der Mieter grüßen. Qualitativ kann man den Vorbildern nicht das Wasser reichen, doch der Zuschauer fühlt sich ob dieser nostalgischen Eindrücke in Sicherheit und wird dann, manchmal geschickt, manchmal plump, mit unerwarteten Twists und Brüchen der Sehgewohnheiten aufgeschreckt. Im Mittelteil hängt die Spannungskurve etwas und am Ende gibt es einen bizarren Showdown: ein knallbuntes, symbolhaftes Bildgewitter prasselt auf den Zuschauer ein, voller unfreiwillig komischer und übertrieben provokanter Szenen. So bleibt zum Schluß manches mysteriös, auch wenn ein Nachrichtensprecher aus dem Off noch ein paar Informationen nachliefert.
Gewalttätige Momente sind zurückhaltend inszeniert und mit nur wenig Blut ausgestattet. Es gibt keine CGI-Effekte!
Bei den Personen geben sich Klischeecharaktere, schrullige Sonderlinge und ein paar sympathische Identifikationsfiguren die Klinke in die Hand.
Die Hauptrolle spielt die Ehefrau des Regisseurs, Sheri Moon Zombie. Sie qualifiziert sich hier zwar nicht für eine Oscar-Nominierung, fällt aber auch nicht unangenehm auf. Jeff Daniel Phillips, der auch schon in Zombies Halloween II dabei war, ist gut als scheinbar cooler Sprücheklopfer, der hilflos mitansehen muß, wie seine Angebetete ihm entgleitet, ohne die wahren Hintergründe auch nur erahnen zu können. Die restliche Besetzung besteht fast ausschließlich aus Darstellern, die der Horror-Gemeinde aus den 70ern und 80ern bekannt sind. Die Auftritte von Michael Berryman (Hügel der blutigen Augen) & Sid Haig (Spider Baby) sind leider zum größten Teil der Schere zum Opfer gefallen, wer nicht aufmerksam hinschaut, kann die zwei leicht verpassen. Bruce Davison (Willard) als zerstreuter Professor & Maria Conchita Alonso (Running Man) als seine sarkastisch bodenständige Ehefrau harmonieren gut miteinander. Dasselbe gilt für Judy Geeson (Nachts kommt die Angst), die zunächst harmlos wirkende Vermieterin, mit Dee Wallace (Cujo) & Patricia Quinn (The Rocky Horror Picture Show) als deren spleenige Schwestern. Ken Foree (Zombie) zu sehen ist immer eine Freude, auch wenn er hier eher unauffällig bleibt. Letzteres kann man von Meg Foster (Sie leben!) allerdings nicht behaupten. Sie spielt die schrumpelige alte Hexe mit viel Mut zur Hässlichkeit und schreckt auch nicht davor zurück, sich komplett unbekleidet zu zeigen.
Für eine Nebenhandlung, die man später, vermutlich aus Zeitgründen, wieder verworfen hat, wurden Film-im-Film Szenen mit Udo Kier (Hexen bis aufs Blut gequält), Camille Keaton (Ich spuck auf dein Grab) und Clint Howard (C2 - Killerinsect) gedreht, die bis dato nirgendwo zu sehen waren.

Nach der ersten Sichtung habe ich mich gefragt, ob das jetzt den ganzen Aufwand wert war; im Anschluss an den atmosphärischen Einstieg war mir das psychedelische Finale einfach zu abgehoben. Dank eines zweiten Durchlaufs fällt die Bewertung, trotz offensichtlicher Schwächen, nun doch positiv aus. Das ist kein glattgebügelter Mainstream, sondern abseitiger 70's Retrohorror.

Filmreview von: Bad Moon / Alle Reviews von Bad Moon

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Universal Pictures auf DVD & Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

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