Bad Biology

Originaltitel: Bad Biology
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2008
Regie: Frank Henenlotter

Darsteller

Figur

Charlee Danielson   Jennifer
Anthony Sneed   Batz
Mark Wilson   Pool Player
John A. Thorburn   Junkyard Owner
Remedy   Location Manager
Tom Kohut   Jennifer's Assistant
James Shell   Junkyard Stud
Vivian Sanchez   Junkyard Model
  
Genre: Erotik, Komödie, Fantasy
Film suchen bei: eBay, OFDb, IMDb, Amazon.de
Werbung
Zu Amazon

Inhalt

Jennifer ist eine frustrierte Nymphomanin. Geboren mit sieben Kitzlern, ist es der Fotografin mit dieser Anomalie kaum möglich, jemals richtig befriedigt zu werden. Immer auf der Suche nach neuen Männern, immer mit dem Risiko, dass einer von ihnen hinterher auch schon mal den Löffel abgibt nach Jennifers Ekstase.
Des Weiteren kommt noch dazu, dass sie nach jedem sexuellen Akt geschwängert wird, und dann in Rekordgeschwindigkeit von kaum einer Stunde, ein Baby rausdrückt! Diese Föten sind jedoch immer stark deformiert, weshalb sie die neugeborenen Mutanten stets zurücklässt oder einfach auch im Müll entsorgt.

Ein ganz anderes Problem hat da der junge Batz. Er leidet ebenfalls unter einem genetischen Defekt. Ihm macht die unglaubliche Größe seines Penis zu schaffen, welcher im Laufe der Zeit immer unberechenbarer wurde, weil er unter Medikamentenentzug sogar ein Eigenleben entwickelte!
Batz ist aber auch selbst schuld an diesem Dilemma. Spritze er sich doch jahrelang Anabolika und andere Drogen in seinen Schwanz, um ihn erst schön groß zu machen und ihn dann aber wieder ruhigzustellen, als er immer hyperaktiver wurde. Normaler Sex ist mit diesem Prachtlümmel nicht möglich, weil alle Frauen entweder panisch bei dem Anblick werden oder hinterher fast verrecken, weil sie sich tagelang nicht mehr von den Dauer-Orgasmen erholen.

Als Jennifer ihn zufällig kennenlernt und ihn heimlich beim Sex filmt, samt den Folgen, ist für sie sofort klar: Der ist für sie bestimmt! ER ist die Lösung ihrer Probleme! Nach ihm hat sie immer schon gesucht! Doch als sie zu Batz heimfährt, kommt sie zu spät, denn der Penis ist nicht mehr da. Er war es Leid immer unterdrückt zu werden und zog nun alleine los ...

Kommentar

Oh mein Gott wie schade. Diese wahnwitzige Low-Budget-Produktion von Kult-Regisseure Frank Henenlotter (Elmer, Basket Case-Trilogie) hätte doch echt was werden können. Krank, absurd, pervers und grotesk liefert er nach so vielen Jahren wieder einen Film, der irgendwie aber nicht ganz zünden will. Super trashig, teilweise stark unter der Gürtellinie, werden einem hier skurrile Kameraaufnahmen aus dem Blickfeld einer Vagina oder eines Penises geboten, Muschi-Masken auf den Köpfen der Frauen bei einem Fotoshooting, kleine Mutantenbabys, die sterbend zurückgelassen oder gar lebend in die Mülltonne geworfen werden (ziemlich verstörend) und ein Megaschwanz, der sich in einem Mietshaus von Etage zu Etage durch die Fußbodendielen bohrt, um die Damen, die dort wohnen, zu vergewaltigen (selbstverständlich immer jung, knackig und nackt). Das Highlight, das Finale des Films, sind diverse Wiederbelebungsversuche, um das sterbende Riesending am Leben zu erhalten.

Da ich nicht prüde bin und mich köstlich über solche andersartigen, speziellen Filme amüsiere, fand ich gleich den Beginn superlustig, als die Frau wild auf dem Typen rumreitet und unbewusst immer wieder seinen Kopf gegen den Fußboden knallt und nicht merkt, dass sie ihn damit gerade killt. Leider blieb es für mich aber bei dieser zunächst äußerst witzigen Szene, denn alles andere ist leider gerade mal ein müdes Lächeln wert, wenn überhaupt.
Die ständigen Off-Kommentare der Frau (ähnlich wie in „Feuchtgebiete“) nerven, vermutlich weil die Stimme einfach zu nett und normal klingt. Irgendwie springt der Funke nicht über, reißt einen nicht mit. Viele werden das Ganze vermutlich einfach nur als billig und obszön empfinden. Vor allem weil es hier ständig nacktes Fleisch zu sehen und ständiges Rumgestöhne zu hören gibt. Über die letzte Schluss-Szene, das letzte Mutanten-Baby, konnte ich nur noch den Kopf schütteln, das war mir einfach zu krass lächerlich, selbst für diesen Fantasy-Trash.

Fazit: Diesen Streifen kann ich wirklich nur den hartgesottenen und anspruchslosesten Trash- oder Henenlotter-Fans empfehlen, weil hier die Geschmäcker doch ziemlich stark auseinandergehen. Ich fand's interessant, stellenweise lustig, absurd und skurril, doch leider nicht fesselnd und überraschend genug.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Epix Media auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (1 Stimme)
Eigene Bewertung zum Film abgeben:  
Amazon-Angebote:
Interview mit einem Vampir - 20th Anniversary (inkl. Digital HD Ultraviolet) [Blu-ray]
Preis: 8,88 EUR neu (gebraucht ab 26,68 EUR)
Stand: 17.08.2017 17:03:29
Wunschpreis: EUR Nur neue Artikel
Die Produktpreise und die Produktverfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Zeitpunkt korrekt und können sich ändern. Die Preis- und Verfügbarkeitsangaben, die auf amazon.de zum Zeitpunkt des Kaufs angezeigt werden, gelten für den Verkauf dieses Produktes. Gewisse Inhalte, die auf dieser Webweite erscheinen, stammen von Amazon EU Sarl. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.

Weiterführende Links

Nock kein Link vorhanden.

+ Neuen Link eintragen

Empfehlungen

Derzeit keine Empfehlungen für diesen Film vorhanden.

Eigene Filmempfehlung hinzufügen.

Weitere Filmtipps aus dem Bereich Erotik

From Dusk Till Dawn (USAUSA, 1996)
Untreu (USAUSA, 2002)
Give me Love (FrankreichFrankreich, 1978)
He Is My Master (JapanJapan, 2005)
The Killer Snakes (HongkongHongkong, 1974)
Animal Women - Die animalischen Frauen (USAUSA, 1974)
Des Teufels tolle Hunde (USAUSA, 1972)
Cydog - Die Superschnauze (NeuseelandNeuseeland, 1990)
Ape Canyon (USAUSA, 2002)
I Spit on Your Grave 2 (USAUSA, 2013)

Weitere Kommentare zum Film

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Film abgegeben.
 
Eigenen Kommentar zum Film schreiben.

Mitglied beim Toplinks Banner-XChange