Alien: Covenant

Originaltitel: Alien: Covenant
Herstellungsland: USAUSA, AustralienAustralien, NeuseelandNeuseeland, GroßbritannienGroßbritannien
Erscheinungsjahr:  2017
Regie: Ridley Scott

Darsteller

Figur

Michael Fassbender   David / Walter
Katherine Waterston   Daniels
Billy Crudup   Oram
Danny McBride   Tennessee
Demián Bichir   Lope
Carmen Ejogo   Karine
Jussie Smollett   Ricks
Callie Hernandez   Upworth
Amy Seimetz   Faris
Nathaniel Dean   Hallett
Alexander England   Ankor
Benjamin Rigby   Ledward
Uli Latukefu   Cole
Tess Haubrich   Rosenthal
Lorelei King   Mother (Stimme)
  
Genre: Action, Science-Fiction
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Inhalt

Die Besatzung des Raumschiffes Covenant ist unterwegs auf die andere Seite der Galaxis, um einen Planeten zu erreichen, der für eine Kolonisierung vorgesehen ist. Nach einem kleinen Zwischenfall erhalten sie jedoch einen Funkspruch scheinbar menschlichen Ursprungs, der von einem Planeten ganz in der Nähe zu kommen scheint. So beschließen sie diesem Signal nachzugehen und dort angekommen bestätigt das, was erste Scans verrieten. Der Planet scheint ein Paradies zu sein, perfekt für eine menschliche Kolonie. Doch schnell wird aus dem vermeintlichen Paradies eine grausame Hölle, die für die Besatzung der Covenant zum erbitterten Überlebenskampf wird.

Kommentar

Hier ist er nun, der heiß erwartete neue Teil der beliebten Alien-Reihe. Und was soll ich sagen? Ich persönlich bin nicht nur ein riesen Fan des Alien Franchise, ich vergöttere es nahezu. So kann man sich denken, dass ich diesen Film nun entgegengefiebert hat wie ein kleines Kind Weihnachten und schon vor Wochen Tickets für die Vorpremiere gesichert hatte, aus der ich gerade komme.
Die erste Frage, die gestellt werden muss, ist ganz deutlich: was ist Alien: Covenant? Um es gleich zu sagen, es ist kein reiner und klassischer Alien Film. Wer das erwartet, der wird enttäuscht das Kino verlassen. Genauso ist es keine konsequente Fortsetzung zu Prometheus. Dazu ist zwischen beiden Filmen zu viel Zeit vergangen. Und noch weniger greift der Film offene Fragen aus dem Vorgänger auf. Viel mehr konzentriert man sich hier auf den aus Prometheus bekannten Androiden David. Man bekommt zu Gesicht was er in den letzten Jahren getrieben hat und fast schon philosophisch seine Motive hinterlegt.
Dies führt dann im Laufe des Films natürlich zum Alien. Und herauf einzugehen fällt mir schwer, ohne zu viel zu verraten. Allerdings enttäuscht der Film hier schon stark, da das Alien schon mehr oder weniger entmystifiziert wird. Und ob dies auf eine befriedigende Art und Weise geschehen ist, das muss jeder für sich persönlich selbst entscheiden. Mich selber stört es eher, dass es geschieht, als das wie es geschieht. Wobei diese Erklärung hier dann meines Erachtens dennoch deutlich besser ist, als die Aliens als dümmliches Schlachtvieh für die Predators darzustellen, wie in Alien vs Predator. Welcher nun glücklicherweise endgültig damit von Canon gestoßen wurde.
Hingegen ist die Inszenierung eine wahre Meisterleistung. Besonders gelang es Ridley Scott, den Planeten zunächst als Paradies darzustellen. Mit atemberaubend schönen Naturaufnahmen vor dem Gesicht saß ich im Sessel und dachte mir, dass es sich dort bestimmt wunderbar aushalten würde. Dass aber alles schnell den Bach hinuntergeht und das vermeintliche Paradies zur Hölle wird brauch ich an der Stelle wohl nicht zu erwähnen. Allerdings ist dies sehr gut und intensiv gelungen. Alien: Covenant schafft so stellenweise einen Mix aus atmosphärischen und wunderschönen Szenen, Albtraumhafte Bilder sowie nervenzerfetzenden Actionsequenzen. Untermalt wird der Film mit einem hervorragenden Soundtrack. Besonders als in manchen Szenen das originale Titellied des ersten Alien Films eingespielt wurde war die Gänsehaut fest einprogrammiert. Dabei ist der Film nichts für schwache Nerven. Es gibt eine sehr blutige Szene, wodurch der Film wohl der bisher brutalste Teil der Alien-Reihe ist. Auch wenn ich denke, dass da noch mehr gegangen wäre.
Dabei fand ich die Effekte allerdings eher solide, als richtig gut. Es sieht nicht besonders schlecht aus, aber es gibt heutzutage auch Besseres. Besonders manche Szenen mit dem Alien sahen technisch etwas schwach aus. Zwar hat man in einigen Szenen auf Kostüme gesetzt, aber auf noch mehr Szenen mit Computeranimationen. Das hatte den Vorteil, dass man das Alien so schnell und agil wie noch nie zuvor darstellen konnte, aber man hat deutlich gesehen, dass es per Computer erstellt war.
Die Schauspieler machen einen fantastischen Job. Allem voran Michael Fassbender als Doppelbesetzung von Walter und David. Er spielt beide Androiden grandios, sodass man problemlos die Eigenschaften, Motive und Ansichten beider Charaktere gut unterscheiden konnte. Auch wenn es schade ist, dass manche Charaktere nur da waren, um eine Sterbeszene zu inszinieren. Da hatte jeder einzelne Charaktere in Alien oder Aliens mehr Tiefe und Persönlichkeit.
Fazit:
Wie man Alien: Covenant findet hängt ganz davon ab, was man von erwartet. Wer einen reinen Alien Film sehen will, der wird nur an wenigen Stellen befriedigt werden. Genauso wer eine direkte Fortsetzung zu Prometheus erwartet, einfach weil er da zu wenig anschließt. Aber wer einen doch recht eigenen Film, der Prometheus mehr fortführt als fortsetzt, erwartet und es nicht stört, dass das Alien erst spät eine wichtige Rolle einnimmt, der wird Gefallen finden. Für mich ist Alien: Covenant nicht der Alien-Film, auf den ich locker schon mein halbes Leben warte. Dennoch ist es ein zumindest solider, wenn nicht sogar ein sehr guter Film, der mich überzeugend konnte. Ist zwar nur Spekulation, aber wahrscheinlich wird es im für 2019 angekündigten Sequel Alien: Awakening dann für Alien-Fans richtig abgehen.

Filmreview von: MissingLink / Alle Reviews von MissingLink

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

DVD & Blu-ray: 30. September 2017 von 20th Century Fox Home Entertainment

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 05.06.17
Sehr gute und ausführliche Beschreibung oben. Ganz genau so sehe ich das auch. Da ich leider auch zu jenen gehöre, die vorher nicht wussten worauf sie sich bei diesem Film einlassen, hab ich mich zunächst einfach nur saumäßig darauf gefreut! Wie schon bei Prometheus vorher, spielen die Aliens (wie man sie kennt) auch hier nicht die zentrale Rolle, sondern erscheinen generell erst später. Meiner Meinung nach ist es wohl ein zweiter Teil von Prometheus da doch sehr viele Details vom Vorgänger hier mit eingebaut wurden. Wäre es ein "reiner" Alienfilm, wäre ich enttäuscht. Als neuer, eigenständiger Film aber ist er sehr gut. Super spannend, brutal, eklig, extrem blutig und interessante, wenn auch teilweise etwas verwirrende Story. Die Darsteller sind sehr gut. Doch, doch. Hier kann ich auch reinen Gewissens 5 Schädel vergeben.
 
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