Dracula - The Dark Lord

Originaltitel: Saint Dracula 3D
Alternativtitel: Saint Dracula
Herstellungsland: Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate, IndienIndien, GroßbritannienGroßbritannien, Singapur
Erscheinungsjahr:  2012
Regie: Rupesh Paul

Darsteller

Figur

Mitch Powell   Graf Dracula
Patricia Duarte   Clara
Daniel Shayler   Benjamin
Bill Hutchens   Vater Nicholson
Suzanne Roche   Schwester Agnes
Michael Cristopher   Bischof
Nicola Jeanne   Mutter Oberin
Anna Burkholder   Hay
Anna Passey   Zelebrantin
Ciara Bailey   Kerry
Faith Watkins   Faith
Chris Lacey   junger Priester
Carl Wharton   Vikar
Sarah Jayne Van Parys   Shawney
  
Genre: Vampire
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Inhalt

Sehnsüchtig wartet Dracula auf die Wiedergeburt seiner Geliebten Clara, nachdem die Intrige einiger Würdenträger der katholischen Kirche ihn vor Jahrhunderten seines menschlichen Daseins beraubte.
Clara will, wie ihre Schwester Agnes zuvor, Nonne werden, doch ihre Träume und Erinnerungen an Dracula verwirren sie.
Nachdem eine Reihe von Morden an jungen Frauen, begangen von Draculas vampirischen Dienerinnen, Aufmerksamkeit erregte, beauftragt der Bischof den Mönch Benjamin, den Grafen aufzuhalten. Benjamin holt sich Unterstützung bei seinem Mentor, Vater Nicholson, der vor Jahren bereits einmal im Kampf gegen den dunklen Fürsten gescheitert ist.

Kommentar

Großspurig als "der erste Dracula-Film in 3D" beworben, wurde dieser Streifen nicht nur zeitlich von Dario Argento's Dracula 3D überholt, sondern hat auch inhaltlich herzlich wenig mit der bekannten Geschichte um den blutsaugenden Grafen gemein.
Regisseur Rupesh Paul schrieb das Drehbuch auf Grundlage seines eigenen Romans, der offenbar nur in Indien erschienen ist. Möglicherweise hat er darüber vergessen, dass der Film auch den Zuschauern verständlich sein sollte, die das Buch nicht gelesen haben. Die Handlung (wenn man sie denn als solche bezeichnen möchte) ist vollkommen wirr, sprunghaft und fragmentarisch; von einem Spannungsbogen, geschweige auch nur einem roten Faden, kann keine Rede sein. Nebenfiguren, wie z.B. Draculas weibliche Lakaien im Boutiquen-Gothiklook, tauchen unmotiviert auf und verschwinden gleicherweise wieder. Konfus eingestreute, vermutlich symbolisch gemeinte Einfälle, etwa das genüsslich zerkaute Insekt aus der Teetasse des Bischofs, finden keine Erklärung und tragen zusätzlich zur Ratlosigkeit bei. Abgeschossen wird der Vogel dann durch die erschreckend schlecht choreografierte Tanzeinlage einer Gruppe schwarz gekleideter, maskierter Ballerinas.
In den verschiedenen Trailern, die im Umlauf sind, und auch auf ein paar Standfotos, sind Szenen zu sehen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben; das ist zwar durchaus nicht ungewöhnlich, dass es aber nicht möglich war, aus dem vorhandenen Material eine halbwegs nachvollziehbare Geschichte zu fertigen, scheint mir mehr als seltsam.
Im Vorfeld wurde (erfolgreich) versucht, dem Streifen einen skandalösen Ruf zu verpassen, indem ein "unzensierter" Trailer in Umlauf gebracht wurde, den man aber mittlerweile wieder zurückgezogen hat. Darin war nicht nur eine recht eindeutige Freiluft-Sexszene zwischen Clara und Dracula zu sehen, sondern auch zusätzliche Blicke auf Patricia Duartes blanke Brüste und eine Frontalansicht von Mitch Powell, der nackt in einen See springt. Was davon tatsächlich in den Endschnitt gelangen sollte oder welche Beanstandungen die Zensurbehörden hatten, ist nicht überliefert.
Die wenigen Horrorsequenzen sind zwar schön blutig, so bekommen wir einen (von einer Gabel) aufgespießten Augapfel zu sehen, doch damit lässt sich der Karren auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen.
Visuelle Spielereien wie Farbverfremdungen, Zeitlupe und Jump-cuts sollen wohl künstlerisch wirken, im inhaltlichen Vakuum sind diese Bemühungen aber verschwendet.
Der gebürtigen Brasilianerin Patricia Duarte kann man eine vernünftige Leistung bescheinigen, Mitch Powell ist auch noch OK, neigt aber etwas zum Overacting. Die übrigen Darsteller bieten bestenfalls Laientheater, was durch die verkrampften Dialoge noch auffälliger wird.

Langweiliges Stückwerk, dessen Spannungskurve konsequent bei Null liegt. Einem Fertiggericht auf dem Drehteller in der Mikrowelle zuzuschauen ist unterhaltsamer!

Filmreview von: Bad Moon / Alle Reviews von Bad Moon

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Bei KSM auf DVD & Blu-ray erschienen.

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