Gamera gegen Jiggar - Frankensteins Dämon bedroht die Welt

Originaltitel: Gamera tai Daimaju Jaiga
Alternativtitel: Gamera Vs. Jiger
Gamera vs. Giger
Gamera vs. Monster X
Monsters Invade Expo '70
War of the Monsters
Herstellungsland: JapanJapan
Erscheinungsjahr:  1970
Regie: Noriaki Yuasa

Darsteller

Figur

Tsutomu Takakuwa   Hiroshi
Kelly Varis   Tommy Williams
Katherine Murphy   Susan Williams
Kon Ohmura   Dad
Ryô Hayami  
Junko Yashiro  
  
Genre: Godzilla & Co.
Sequels: Gamera (1965)
Godzilla - Der Drache aus dem Dschungel (1966)
Gamera gegen Gaos - Frankensteins Kampf der Ungeheuer (1967)
Gamera gegen Viras - Frankensteins Weltraummonster greift an (1968)
Gamera gegen Guiron (1969)
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Inhalt

1970 findet die Expo in Osaka statt. Kurz vor der Eröffnung der Weltausstellung ist deshalb ganz Japan damit beschäftigt, alle geplanten Projekte termingerecht fertigzustellen. So scheint es zumindest. Im Rahmen dieser Vorbereitungen soll auch von einer entlegenen Insel eine riesige antike Statue auf das Expo-Gelände gebracht werden. Als die Statue geborgen wird, kommt jedoch Gamera eilends herbeigeflogen. Die Riesenschildkröte versucht vergebens, die Statue an ihrem angestammten Platz zu halten, was für allgemeine Verwirrung sorgt. Schließlich gilt Gamera doch als gut und sanftmütig gegenüber den Menschen. Doch kaum ist die Statue von der Insel abtransportiert, da beginnt auch schon, ein Vulkan auszubrechen. Wenig später erwacht Jiggar, ein uraltes Monster, das durch ein spezielles Gift, dass an der Statue haftete, in einen Jahrtausende währenden Schlaf versetzt gewesen war. Zum Glück erwartet Gamera das gerade erwachte Monster und stellt es direkt zum Kampf, der sich mit der Zeit jedoch nach Osaka verlagert. Im Kampfgetümmel kann Jiggar über einen Stachel am Schwanz seinen Nachkommen in Gameras Fleisch einpflanzen. Das Junge frisst die Schildkröte nun von Innen her auf und lässt sie in eine gefährliche Schockstarre fallen. Doch mit Hilfe eines kleinen Expo-U-Bootes reisen zwei clevere Jungs in das Innere von Gamera, um den feindlichen Eindringling zu bekämpfen ...

Kommentar

Die Scheibenwelt von Terry Pratchett wird von vier Elefanten getragen, die wiederum auf der riesigen Sternenschildkröte Groß-A'Tuin stehen. Dies ist allgemein bekannt. Das Groß-A'Tuin aber einen hyperaktiven Sohn hat, der sich mit eingebautem Rakentriebwerk durch die Galaxis schießt, ist dagegen weniger bekannt. Nein! Stimmt doch gar nicht! Alles nur Spaß. Aber passen würde es trotzdem. Gamera ist zurück und bleibt dieses Mal auf der Erde, nachdem die Riesenschildkröte ein Jahr zuvor noch in Gamera gegen Guiron zwei neugierige Jungs aus einer kosmischen Falle befreien musste. Das Hauptaugenmerk liegt im Vergleich zum Vorgänger etwas mehr auf dem Kampf zwischen den Monstern und weniger auf den Abenteuern der Kinder, die bei einem Gamera-Film natürlich nicht fehlen dürfen. Auch der amerikanische Markt sollte bedient werden, weshalb auch ein weißer Junge mit seiner kleinen Schwester in die Handlung mit eingebaut wurden.

Die Story ist wirklich sehr simpel gehalten, was nicht unbedingt schlecht ist, wenn man bedenkt, dass der Film ja für ein junges Publikum konzipiert wurde. Man hat sowieso die ganze Zeit über das Gefühl, dass der Film ein wahr gewordener Traum eines etwa achtjährigen Jungen ist. Jiggar kann zum Beispiel fliegen. Warum? Das Monster hat keine Flügel oder einen Raketenantrieb wie Gamera. Aber bei kleinen Jungs können solche Monster eben doch fliegen, wenn es ihnen in den Kram passt. Aber egal, reden wir nicht von Logik. Die Kämpfe zwischen den Monstern machen jedenfalls mächtig Laune und die nervigen Kinder nerven dieses Mal sogar nicht allzu sehr. Die Fahrt mit dem U-Boot in das Innere von Gamera fand ich sogar richtig lustig. Die japanische Antwort auf Die phantastische Reise, einfach klasse!

Fazit: "Gamera gegen Jiggar - Frankensteins Dämon bedroht die Welt" ist ein netter kaijū eiga, der Spaß macht, wenn man dieses Genre mag. Es gibt ein paar nette Kämpfe, und die Kinder-Geschichte ist sogar ertragbar. Wer mit Godzilla und Co. jedoch nichts anfangen kann, sollte besser die Finger von diesem Film lassen.

Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film lief in Deutschland bisher nur im Kino, in Amerika ist er. u.a. bei Retro Media, bei Shout! Factory und bei St. Clair Vision auf DVD erschienen.

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