Aktenzeichen XY ... ungelöst

Originaltitel: Aktenzeichen XY ... ungelöst
Alternativtitel: Aktenzeichen XY ungelöst
Herstellungsland: DeutschlandDeutschland
Erscheinungsjahr:  1967
Regie: Kurt Grimm
Thomas Pauli
Peter Claridge
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Darsteller

Figur

Eduard Zimmermann   Moderator
Sabine Zimmermann   Co-Moderatorin
Butz Peters   Moderator
Rudi Cerne   Moderator
Teddy Podgorski   1. Wiener Aufnahmestudio-Leiter
Peter Nidetzky   2. Wiener Aufnahmestudio-Leiter
Werner Vetterli   1. Züricher Aufnahmestudio-Leiter
Konrad Toenz   2. Züricher Aufnahmestudio-Leiter
Stephan Schifferer   3. Züricher Aufnahmestudio-Leiter
  
Genre: Serien, Thriller
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Inhalt

Eduard Zimmermann moderiert eine Kriminal-TV-Sendung, in der mit Hilfe der Zuschauer diverse ungeklärte Straftaten aufgeklärt werden sollen. Dazu werden die verschiedensten Fälle wie Mord, Totschlag, Raub, Entführung, Betrug, usw. filmisch nachgespielt. Jeder dieser Kurzfilme dauert an die 10 Minuten und jede Folge der monatlich gezeigten Sendung stellt drei bis fünf dieser rekonstruierten Fälle vor. Durch diese Art von öffentlicher Fahndung, behördlich-polizeilicher Akteneinsicht, diverse Fakten, eingeblendeter Fotos, Phantombilder oder Abbildungen markant-auffälliger Gegenstände bekommt der Zuseher einen guten Einblick über den Straftäter bzw. dessen Tat. In manchen Fällen werden auch unbekannte Tote oder abgängige Personen vorgestellt bzw. gesucht.

Um die Zuschauerhinweise telefonisch und in späteren Folgen auch übers Internet entgegen zu nehmen, wird mit den diversen Aufnahmestudios wie etwa Wien oder Zürich usw. zusammengearbeitet.
40 Prozent der ausgestrahlten Fälle können im Durchschnitt aufgeklärt werden und im Schnitt handelt jeder 3. Fall von Mord. Die meisten der vorgestellten, deutschen Fälle passierten in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Der Rest kommt aus Österreich und der Schweiz, vereinzelt auch aus Niederlande, Tschechien, Italien, Schweden, Ungarn, usw.

In einer etwas später darauffolgenden Zusatzsendung werden noch in derselben Nacht die Zuschauerreaktionen gezeigt und ausgewertet. In diesem zweiten Teil wird man über die vereinzelten Entwicklungen, die sich nach der Hauptsendung ergeben haben, informiert.

Kommentar

Mein Gott wie habe ich diese Krimisendung früher geliebt!
XY war die erste Abendsendung, die ich mir als Kind gemeinsam mit meinen Eltern damals anschauen durfte. Auch Jahre später verpasste ich keine Folge der Kult-TV-Reihe und gruselte mich jedes Mal aufs Neue wegen der fantastischen Musik von Heinz Kiessling (früher Ernst August Quelle). Der deutsche Musiker, Orchesterleiter, Komponist und Musikproduzent schaffte es mit seiner superspannenden Musikbegleitung, dass man bei der Folge gespannt mitfieberte.
Auch die markanten Stimmen der Sprecher Wolfgang Grönebaum, Isolde Thümmler, Michael Brennicke oder später Joachim Höpper trugen maßgeblich zum großen Erfolg der Sendung bei.

Gestartet wurde dieses großartige und damals völlig neue Projekt von dem 2009 verstorbenen, deutschen Journalist und Fernsehmoderator Eduard Zimmermann. Anfangs noch gemeinsam mit dem ZDF, dann mit dem österreichischen ORF und dem Schweizer SF DRS zusammen.
Die Inspiritation dazu hatte Zimmermann während seiner ähnlichen Nachrichtensendung „Vorsicht Falle! Nepper-Schlepper-Bauernfänger“, wo er die Zuschauer ebenfalls durch Fotos, Phantombilder oder Personenbeschreibungen vor Betrüger warnte und informierte.
Co-Moderatorin war Zimmermanns Adoptivtochter Sabine Zimmermann. Nachfolger waren im Laufe der Jahre Butz Peters und Rudi Cerne.
In den vielen verschiedenen gezeigten Filmchen spielten immer wieder prominente Gastdarsteller wie z.B. Heiner Lauterbach, Christine Neubauer, Rolf Schimpf oder Gundis Zámbó, uva. mit.

Obwohl die TV-Sendung damals und im Laufe der Jahre extrem erfolgreich war und mittlerweile in vielen verschiedenen Ländern internationale ausgestrahlt wird, so gab es aber auch viele Kritiker, die gegen diese Art der Verbrecher-Fahndung waren. Von Menschenjagd, öffentlicher Beschuldigung, Diskriminierung oder Geldmacherei auf Kosten von Straftätern war plötzlich die Rede. Außerdem fanden viele, dass manche der gezeigten Beiträge zu unheimlich wären und den Zuschauern bloß Angst einjagen würde. (Ich muss gestehen, ich gehörte zu den Angsthasen, die nachher nicht alleine einschlafen konnten ...)
Weil man immer total gespannt auf die Zuschauerreaktionen war, musste man in dieser Nacht lange aufbleiben, weil sie oft erst gegen Mitternacht gezeigt wurden. Heute gibt’s die Folgesendung gar nicht mehr, über den Verlauf der Sendung kann man sich nur noch per Webportal oder ZDF-Teletext informieren.

Fazit: Wer auf Krimi-TV-Sendungen steht, die sogar einen realen Hintergrund haben, sollte auch diese tolle Serie kennen. Die legendären Sätze wie: „Wir schalten ins Studio zu Peter Nidetzky oder Konrad Toenz“ höre ich noch heute als wäre es gestern gewesen.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Veröffentlichungen

Die Serie läuft seit 1967 im Fernsehen, etliche Episoden sind z.B. bei YouTube zu finden.

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