Toei's Spiderman

Originaltitel: Supaidâman
Alternativtitel: Marvel to Tôei no Supaidâman
Spider-Man
Herstellungsland: JapanJapan
Erscheinungsjahr:  1978
Regie: Kimio Hirayama
Yoshiaki Kobayashi
Takaharu Saeki
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Darsteller

Figur

Shinji Tôdô   Spider-Man
Mitsuo Andô   Professor Monster
Yukie Kagawa   Amazoness
Hirofumi Koga   Spider-Man
Tôru Ôhira   The Narrator
Izumi Oyama   Shinko Yamashiro
Rika Miura   Hitomi Sakuma
Yoshiharu Yabuki   Takuji Yamashiro
  
Genre: Action, Monster, Fantasy, Science-Fiction, Serien
Sequels: Spider-Man - Der Spinnenmensch (1977)
Spider-Man schlägt zurück (1978)
Toei's Spiderman (1978)
Spider-Man gegen den gelben Drachen (1979)
Spider-Man (2002)
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Inhalt

Takuya Yamashiro ist von Beruf Motocross-Fahrer. Um in Form zu bleiben, übt er mit seiner Maschine auf einem freistehenden Gelände am Rande der Stadt. Als er dort eines Tages seine Runden dreht, sieht er ein gewaltiges Flugobjekt im Tiefflug über ihn hinweg in Richtung der naheliegenden Berge ziehen. Kurz darauf vernimmt Takuya eine Stimme in seinem Kopf, die ihn genau in diese Gegend ruft. Doch nicht nur Takuya zieht es in die Berge, auch sein Vater, ein angesehener Astro-Archeologe begibt sich zusammen mit seinen Studenten und Takuyas Schwester dorthin, um der fremdartigen Erscheinung auf den Grund zu gehen. Takuya fällt bei seinen Nachforschungen in eine Spalte und wird tödlich verletzt. Doch Hilfe naht, denn Takuya ist zu der Quelle der telepathischen Rufe gelangt: Garia, ein Krieger vom Planeten Spider. Das Takuya Garias Rufe vernommen hat, beweist, dass er der Auserwählte ist, an den Garia seine Kräfte weitergeben kann. Denn er gelangte bereits vor 400 Jahren auf die Erde, nachdem er den Oberschurken Professor Monster quer durch die Galaxie verfolgt hat. Denn bevor Professor Monster auf die Erde kam, hatte er das Volk auf dem Planeten Spider, Garias Heimatplanet, ausgelöscht. Nach einigen Kämpfen wurde Garia in eine Höhle unter dem Berg einschlossen, wo er seitdem auf einen Menschen hoffte, der seine telepathischen Rufe erhört. Um den jungen Japaner zu retten, legt Garia ihm sein Armband an, dass ihm ein spezielles Spinnenserum verabreicht. Neben seiner enormen Heilungswirkung verleiht es auch übermenschliche Kräfte. Garia erzählt Takuya nun von den üblem Plänen des Professor Monster und seiner Armee des Eisernen Kreuzes. Danach weist er ihn in die Fähigkeiten des Spiderman ein, denn er hat nicht mehr lange zu leben. Doch Takuya kann jetzt nicht nur Wände wie eine Spinne empor klettern, er bekommt auch technische Hilfen, die sich als äußerst wirkungsvoll erweisen:

1. Takuya bekommt ein Rennauto, dass auch fliegen und Raketen abschießen kann. Es wird GP7 genannt.

2. Das Armband, das das Spinnen-Serum in ihn injiziert hat, kann auch Spinnenfäden verschießen, mit denen er sich in gewohnter Spiderman-Manier durch die Gegend hangeln kann. Außerdem vermag es riesige Spinnennetze zu verschießen, mit denen er seine Gegner fesseln kann. Und es legt auf Knopfdruck vollautomatisch den Spiderman-Anzug an. Takuya muss nur noch den Reißverschluss zu machen.

3. Er erhält die Kontrolle über Marveller, einem gigantischen Raumschiff. Es handelt sich um das unbekannte Flugobjekt, das kürzlich über ihn hinweg geflogen ist. Der Marveller kann sich jedoch auch in einen Kampfroboter verwandeln, den sogenannten Leopardon. Der Leopardon ist die ultimative Waffe gegen die Supermonster, die Professor Monster auf die Menschheit hetzt.

Leider fällt sein Vater einem solchen Monster, die Machine Bem genannt werden, in die Hände und wird getötet. Takuya schwört Rache und dank seiner neuen Kräfte kann er es mit der Armee des Eisernen Kreuzes aufnehmen. Mutig stellt er sich dem intergalaktischen Feind. Er will nicht eher ruhen, bis er Professor Monster unschädlich gemacht hat ...

Kommentar

Willkommen in der wunderbaren Welt des japanischen Films, in der man immer wieder überrascht wird, selbst wenn man meint, dass man eigentlich schon jedweden Blödsinn gesehen hat. Spiderman steuert einen gigantischen Roboter? Er fährt ein Spider-Mobil? In welchem Parallel-Universum sind wir denn hier gelandet? In gar keinem! Wir befinden uns einfach nur im Japan der 70er Jahre. 1978 lizenzierte Marvel nämlich nicht nur eine amerikanische Realverfilmung im TV-Format, der Comicverlag gab auch grünes Licht für dieses japanische Projekt. Dabei wurde die Handlung für den hiesigen Markt - nennen wir es "angepasst". Denn zu der damaligen Zeit waren gerade Serien dieser Art (eigentlich sind sie es heute noch) sehr populär (z. B. "Super Robot Red Baron", "Ultraman"). Letztendlich gehört die Serie zu den Vorläufern, aus der schließlich die allseits bekannten "Power Rangers" hervorgegangen sind.

Die einzelnen Folgen laufen daher auch mehr oder weniger nach dem gleichen Schema ab: Professor Monster schickt ein "Machine Bem" in den Ring, um Spiderman zu besiegen. Es kommt zum Kampf und am Schluss wächst das Monster auf die Größe eines Hochhauses an. Spiderman ruft darauf seinen Leopardon und besiegt damit seinen Gegner. Beliebtester Finishing-Move hierbei ist das riesige Schwert, vom Roboter stets mit sich geführt, das in die Gegner geschleudert wird, die daraufhin explodieren. Die Monster sind die klassischen Vollgummi-Anzüge, in denen Schauspieler stecken. Die Monster-Kreationen sind dabei dermaßen abgefahren, dass sie nur aus Japan stammen können. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass die Serie der pure Trash ist. Ich muss gestehen, dass ich bei den ersten Folgen tränen gelacht habe. Einmal abgesehen von den Monstern kann die Serie auch mit selten dämlichen Dialogen und einer ebenso dämlichen Story punkten. Die Special FX sind in etwa auf dem gleichen Level wie bei der amerikanischen Serie aus demselben Jahr (was nun wirklich kein Zeichen besonderer Qualität ist). Bestes Beispiel: Wenn Spiderman eine Fassade hoch klettert, dann wird er an einem Seil hinauf gezogen und tut nur so, als würde er die Wand berühren. Auch die Titelmelodie hat es in sich. Wenn ich sie höre, dann verspüre ich immer das Verlangen aufzuspringen und mich auf eine Bühne zu begeben, wo ich dann das Lied in die Karaoke-Maschine schmettere.

Fazit: Diese Serie ist durchaus etwas besonderes. Wann sieht man denn schon einmal einen typisch amerikanischen Superhelden in solch einem neuen Kontext? Plötzlich kann er einen riesigen Roboter steuern und er fährt einen Rennwagen, der vom Look und von den Gadgets sehr an das gute alte Batmobil erinnert. Er kämpft gegen Gummimonster und nicht gegen Superschurken. Außerdem ist er nicht Reporter, sondern Motocross-Fahrer, und hat neben einer erwachsenen Schwester noch einen etwa zehn Jahre alten Bruder. Wer auf solchen Trash steht, der sollte dieser Perle unbedingt eine Chance geben. Typische Spiderman-Fans werden wahrscheinlich nur Spott und Hohn für die Serie (die es immerhin auf über 40 Folgen geschafft hat) übrig haben.

Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff

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Veröffentlichungen

Die Serie ist in Deutschland nie gelaufen.

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