Uhrwerk Orange

Originaltitel: A Clockwork Orange
Alternativtitel: Arancia meccanica
Naranja Mecanica, La
Stanley Kubrick's Clockwork Orange
Herstellungsland: GroßbritannienGroßbritannien
Erscheinungsjahr:  1971
Regie: Stanley Kubrick

Darsteller

Figur

Malcolm McDowell   Alexander 'Alex' DeLarge
Patrick Magee   Mr. Alexander
Adrienne Corri   Mrs. Alexander
Michael Bates   Hauptwachtmeister
Warren Clarke   Dim
James Marcus   Georgie
Michael Tarn   Pete
Carl Duering   Dr. Brodsky
Miriam Karlin   Katzenlady
Philip Stone   Alex’ Vater
Sheila Raynor   Alex’ Mutter
Godfrey Quigley   Gefängnispriester
Clive Francis   Untermieter Joe
Anthony Sharp   Innenminister
  
Genre: Science-Fiction, Erotik, Thriller
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Inhalt

Alex ist der Anführer der Droogs, eine vierköpfige Bande von Jugendlichen, die das Ultrabrutale lieben. Sie schlagen sich, vergewaltigen und rasen ohne Rücksicht auf andere mit geklauten Wagen. Doch seine Freunde wollen sich nicht von Alex bevormunden lassen. So schlagen sie ihn nieder, als er eine Frau ermordet hat. Er wird zu 14 Jahren Haftstrafe verurteilt, bekommt jedoch durch ein neues Experiment der Regierung die Chance, nach zwei Jahren entlassen zu werden. Hierzu unterzieht er sich einer Gehirnwäsche und wird umgepolt. Fortan wird ihm bei Gewalt und Erotik so schlecht, dass er als Vorzeigebürger entlassen wird. Doch schnell holen ihn die Schatten seiner Vergangenheit wieder ein, nur dass er sich nun nicht mehr wehren kann und ...

Kommentar

Was für ein Meisterwerk. Ausnahmeregisseur Stanley Kubrick (Shining) hat mit diesem Film einen wahrhaft visionären Klassiker geschaffen. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman von Anthony Burgess.

Der Film wird aus der Perspektive von Alex, dem Anführer einer gewalttätigen Jugendbande, erzählt. Abgesehen davon, dass Alex in jeder Szene zu sehen ist, gibt er seine Gedanken als Erzähler preis. Er bezeichnet den Zuschauer stets als seinen Freund und zieht das Publikum so auf seine Seite. Dies wäre in der Regel nichts Verwerfliches, zumal er durchaus positive Eigenschaften, er hat Ausstrahlung und Spaß am Leben. Aber er ist auch das personifizierte Böse. Er ergötzt sich am Leid anderer, unterdrückt seine Freunde, vergewaltigt Frauen und mordet. Die Gewalt wird für die Entstehungszeit sehr explizit und wahrhaft boshaft dargestellt, bleibt dabei aber meist abstrakt und spart blutige Details aus, diese spielen sich lediglich in der Fantasie des Zuschauers ab. Das Schockierendste ist jedoch nicht unbedingt die Gewalt an sich, sondern mit welcher Gleichgültigkeit und Freude diese von Alex ausgeübt wird. Absolut brillant ist die Vergewaltigungsszene umgesetzt, wo Alex locker fröhlich "I’m singin' in the rain" singt, dazu tanzt und den Mann des Opfers zum Krüppel tritt. Das Ganze ist so einmalig, bildgewaltig und abstrus dargestellt, dass sich die Bilder für immer ins Gehirn brennen. Und durch die Sympathie zu Alex wird der Zuschauer quasi zum Mittäter dieser bis damals nie gesehenen Gewaltorgien. Dies war ein gefundenes Fressen für die Medien, wodurch das Werk schnell berühmt-berüchtigt wurde. Selbst vor Gericht wurde er von Jugendlichen zitiert, die ihn als Ausrede für ihr Handeln missbrauchten.

Stanley Kubrick, der in England lebte, erhielt ein nicht wirklich positives Echo auf diesen kontroversen Film, neben Beschimpfungen und Vorwürfen bekam er auch Morddrohungen, die ihn dazu bewegten, Warner Bros. zu bitten, den Film in England aus dem Programm zu nehmen. Hier zeigt sich, welches Ansehen er dort genoss, denn der Verleiher hat ihn tatsächlich zurückgezogen, erst nach Kubricks Tod 1999 wurde er in England wieder zugänglich gemacht. Eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit ihm war Warner Bros. wichtiger als die Tantiemen. Da Kubrik hier nicht nur als Regisseur tätig war, sondern auch allein das Drehbuch schrieb, als Produzent fungierte und eigentlich in allen Bereichen seine Finger mit im Spiel hatte, war dies für ihn sicherlich ein schwerer Schritt. Die Rücknahme eines Films für über 27 Jahre auf Wunsch des Regisseurs ist bis dato einmalig und trug sicherlich auch zum Kultstatus, den dieses Werk heute genießt, bei.

Doch die Gewaltspirale wird hier umgekehrt, denn nach einer Gehirnwäsche kann Alex keine Aggressionen und keine Erotik mehr ertragen. Er wurde diesbezüglich seines freien Willens beraubt und kann nur noch Opfer sein. Auch die Gehirnwäsche, wo Alex in einer Zwangsjacke mit festgebundenem Kopf und durch Augenklammern zwangsgeöffnete Augen Gewalt- und Erotikszenen ertragen muss, bis er Todesängste erleidet und kollabiert, bleiben einem für immer im Gedächtnis. Auch hier leidet der Zuschauer wahrlich mit.

Und in der letzten Passage, wo Alex als Vorzeigebürger entlassen wird, holen ihn die Schatten seiner Vergangenheit ein, so dass er erst zu Hause verstoßen wird, von einem Penner, den er einst zusammengeschlagen hat, zusammengeschlagen wird und von seinen ehemaligen Freunden, die ihn einst verraten haben, fast in einem Trog ertränkt. Diese Ertrinkungsszene ist wirklich extrem lange, komplett ohne Schnitte, wodurch sie alles andere als gestellt wirkt. Hier bekommt man es selbst als Zuschauer mit der Angst zu tun. Und zu guter Letzt schleppt er sich mit letzten Kräften in das Haus, wo er einst die Frau vergewaltigte und den Mann zum Krüppel schlug. Dieser hilft Alex und will ihn als politische Waffe gegen die Regierung nutzen, doch als er erkennt, dass dies sein Peiniger von damals war, sinnt er nur noch auf Rache. Sein muskulöser Bodyguard ist übrigens David Prowse, den jeder als Darth Vader aus den ersten drei Star Wars Filmen kennt.

Der Star der Film ist Malcolm McDowell (Der Erfolgreiche, Britannia Hospital), der nach seiner beeindruckenden Leistung in If.... Kubricks Wunschbesetzung für Alex war. Und wer den Film einmal gesehen hat, kann sich auch keinen anderen dafür vorstellen, Malcolm McDowell geht in seiner Rolle perfekt auf. Der charismatische Darsteller überzeugt in jeder einzelnen Szene, sowohl als Täter als auch als Opfer. Er hat sich mit dieser Leistung selbst ein Denkmal gesetzt. Und er war so gut in der Rolle des Bösen, dass er bis heute meist solche Rollen spielt. Zwar sind auch die anderen, teils namhafte Darsteller wie Patrick Magee (Asylum) und Michael Bates (Frenzy) allesamt sehr gut gewählt und überzeugend, doch verblasst ihre Leistung neben Malcolm McDowell, der hier die Blicke dar Zuschauer wie ein Magnet an sich reißt.

Stanley Kubrick, der stets unterschiedliche Genres und andere Epochen für seine Filme wählte, hat auch hier unverkennbar seine perfektionistische Handschrift hinterlassen. So ist der Look sehr futuristisch und stylisch, jede Szene passt perfekt. Auch die Musik, die hier ein wesentlicher Faktor ist, trägt grandios zur Gesamtstimmung bei. Neben dem bereits erwähnten Stück von Gene Kelly ist Alex ein großer Fan von Ludwig van Beethoven, so dass hier viel klassische Musik eingesetzt wird.

Auffällig ist auch die Sprache. Die deutsche Fassung ist zum einen sehr englischlastig. Zum anderen werden von der Jugendbande wie in der Romanvorlage etliche Kunstwörter verwendet, die im Kontext jedoch verständlich sind. Und dann ist da noch die Erotik, die hier stellenweise dominant ins Auge fällt. Hier merkt man, dass die 70er Jahre diesbezüglich sehr offen und gelöst waren. Hier wird durchaus viel Fleisch freizügig gezeigt, sehr viel interessanter fand ich jedoch die erotische Kunst. So sind in der Korova-Milchbar, in der Milch mit Drogen verabreicht wird, die Möbel aus nackten Frauenstatuen, die auf Arbeiten des Bildhauers Allen Jones basieren, im Haus eines Opfer hängen überall erotische Gemälde und Skulpturen. So wird die gute Dame dann auch von einem Riesenpenis erschlagen, wobei beim Schlag anstatt Blut viele dieser Gemälde schnell wechselnd gezeigt werden, was einen deutlich nachhaltigeren Effekt hat. Amüsant fand ich den flotten Dreier, der in Zeitraffer mit der tempogeladenen Opernouvertüre von Guillaume Tell unterlegt ist. So kommt auch der Humor nicht zu kurz, dieser ist sonst meist sehr schwarz und geht oftmals in der Gewalt unter.

Stanley Kubrick hielt sich bei der Umsetzung nah an der Romanvorlage von Anthony Burgess, lässt aber das letzte Kapitel, in dem Alex' späterer Werdegang gezeigt wird, weg. So bleibt es nun offen, ob Alex gut bleibt oder wieder in alte Handlungsmuster verfällt. Im Buch findet Alex aus eigener Kraft auf den rechten Weg. Das letzte Kapitel wurde zuvor jedoch zum Leidwesen des Autors auch in der amerikanischen Buchauflage gestrichen.

"Uhrwerk Orange" ist ein wahrer Meilenstein der Filmgeschichte, der einen großen Einfluss in der Popkultur hinterließ. Er wurde sowohl im Film als auch in der Musikszene unzählige Male zitiert und diente vielen Extremen als Vorbild, so dass sich mehrere Gruppierungen der Fußball-Ultràszene nach den Droogs benannt haben. Er wurde 1972 trotz seines X-Ratings für vier Oscars nominiert (Regie, Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch und Schnitt), er gewann den New York Film Critics Circle Award in den Kategorien Bester Film und Bester Regisseur. Er zählt heute in vielen Listen zu den 100 besten Filmen aller Zeiten.

Fazit: Ein brachiales, bildgewaltiges, gewaltvolles, verstörendes und kontroverses Meisterwerk, ein zeitloser und visionärer Klassiker, der trotz der Gewalt, die wir mittlerweile im Kino sehen, auch heute noch genau so funktioniert wie damals.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Warner Home Video in mehreren Auflagen auf DVD, Blu-ray und VHS erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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Staudenmaier007, 08.09.11
Naja - viele Filmer dieser Zeitepoche die historisch nachgewieserer Weise Meilensteine der Filmgeschichte sind sollten Heute immer im Kontext zu ihrem Entstehungsjahr verstanden werden. Was in den 60er und 70er Jahren einen Aufschrei in der Gesellschaft bewirkte lockt Heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen vor. Dies nur als wertungsfreier Hinweis für den heutigen Betrachter der ein komplett anderes Schnittschema und Technik gewöhnt ist.......... Für mich bleibts immer noch bei 4 von 5 Milkshakes aus der Corona Michbar.
 
Gruselmonster, 10.09.11
Dieser Film hat mich mehr verstört als die meisten modernen Horrorfilme zusammen genommen. Im Grunde ist es ja gar kein richtiger Horrorfilm, sondern eher eine absolut pessimistische Dystopie erster Güte. Es gibt keine Sympatieträger und keine Ruhepunkte, die ganze Handlung und alle Figuren ist einfach nur abartig. Es ist zweifellos ein brillianter Film, aber ich glaube nicht, dass ich ihn jemals wieder gucken möchte...
 
schnuff, 11.09.11
Für mich ist dieser Film einer der besten des letzten Jahrunderts. Malcom McDowell spielt den ALex einfach nur genial. Allein schon die Anfangsszene, in der er in der Milchbar sitzt, mit der Melone auf dem Kopf, ein Auge geschminkt und dazu dieser absolut irre Blick. Dazu dann die geiale Musik und die langsame Kamerafahrt durch die psychadelische Bar... warlich ein Meisterwerk. Die Sprache die Alex verwendet ist die Idee von Autor Anthony Burgess, der sein Buch komplett aus der Sicht von Alex in diesem von ihm neu erfundenen Jugendslang geschrieben hat. Aud diesem Grund habe ich mir das Buch auch auf deutsch durchgelesen, denn dies war schon schwierig genug. Kubrick hat diesen Slang sehr stark vereinfacht, damit der Zuschauer der Story besser folgen konnte. Auch hat er die Story hier und da ein wenig entschärft, denn die Szene in der sich Alex mit den zwei Mädels in seinem Zimmer vergnügt läuft im Buch ein wenig anders ab. Dort sind die Mädchen nämlich um die 12 und finden es gar nicht gut, was Laex so alles mit ihnen anstellt. Mich haut der Film trotz seines alters immer noch von den Socken. Gut, es mag Filme geben, die heutzutage die Gewalt explizierter darstellen, aber die tollen Kulissen, die genialen Schasuspieler und die Musik vom guten alten Ludwig van dazu... das ergibt zusammen schon ein echtes Meisterwerk. Clockwork Orange wurde übrigens auch Musical vertont. Die Musik dazu stammt von den Toten Hosen. Bekanntestes Stück daraus ist sicherlich "Hier kommt Alex".
 
SacoDeBasura, 20.12.11
Wow...Ein Film wie ein Schlag in's Gesicht. Die unglaubliche Brutalität der Protagonisten schockt mehr, als es jeder moderne Splatter a la Hostel je könnte. Zweifellos ein Meisterwerk, extreme und aufrüttelnde Story, starke Darsteller, tolle Optik, und Bilder die man so schnell nicht wieder vergisst. Fazit: einer der größten, bedeutendsten, besten und heftigsten Filme überhaupt
 
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