Die Triebhaften

Originaltitel: Akujo
Alternativtitel: I proibiti amori di Tokio
Herstellungsland: JapanJapan
Erscheinungsjahr:  1964
Regie: Yûsuke Watanabe

Darsteller

Figur

Mayumi Ogawa   Himeko Tanaka
Mako Midori   Fuyuko Enjo
Hizuru Takachiho   Yuki Enjo
Tatsuo Umemiya   Eisuke Enjo
Haruko Sugimura   Hatsu Mimura
Kazuo Kitamura   Kamekichi Enjo
Ken Mitsuda   Reijiro Enjo
Seiji Miyaguchi   Daizo Suzuki
Shigemi Kitahara   Michi Kataoka
  
Genre: Fast vergessene Filme, Erotik
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Inhalt

Die junge Himeko zieht vom Land nach Tokio, um dort eine Arbeit zu finden. Über eine Arbeitsvermittlung erhält sie eine Anstellung als Dienstmädchen bei der wohlhabenden Familie Enjo, wo sie von Kamekichi, dem Sohn des Hausherrn, vergewaltigt wird und schwanger wird. Sie versucht ihren Freund zur baldigen Hochzeit zu drängen, doch als dieser erfährt, dass Sie ihm ein fremdes Kind anhängen will, verstößt er sie. Sie geht zurück zur Familie Enjo. Aus Angst vor einem Skandal lässt Kamekichi sie glauben, er würde sie heiraten. Doch er, seine lesbische Schwester und seine Stiefmutter, die mit ihm ein geheimes Verhältnis hat, versuchen sich auf intrigante Art des Babys zu entledigen. Nachdem alle Versuche, sie zur Abtreibung zu zwingen, fehlgeschlagen sind, fährt Kamekichi mit ihr aufs Landhaus, wo er Himeko, die nicht schwimmen kann, bei einer Bootsfahrt in den See schmeißt. Mit letzten Kräften kann sie sich jedoch ans Ufer retten. Mit einem Jagdgewehr in der Hand stellt sie ihren Peiniger zur Rede und ...

Kommentar

In diesem Review stelle ich ein schwarzweiß gedrehtes, japanisches Erotikdrama von 1964 vor, welches weltweit nahezu unbekannt ist. Regisseur Yûsuke Watanabe (The Sexploiters) zeigt uns das Schicksal eines armen Dienstmädchen vom Lande, das bei einer selbstsüchtigen Familie unterkommt, wo sie vergewaltigt und schwanger wird. Die Thematik wird durchaus ernst vorgetragen, die Erotik ist der Entstehungszeit entsprechend sehr dezent, dafür wird der Film bei Himekos Rückkehr in die Familie Enjo durchaus spannend. Hier wird mit intriganten Mitteln gegen sie vorgegangen, beim Frauenarzt soll eine Abtreibung gegen ihren Willen vorgenommen werden, nachdem die scheitert, versuchen sie es mit Gift, was jedoch die Katze zu fressen bekommt. Danach wird dann der zukünftige Vater etwas handgreiflicher und versenkt das schwangere Dienstmädchen im See. Die Gute muss einiges durchmachen, bis sie am Ende Rache nimmt.

Der Film zeigt eine deutliche Gesellschaftskritik an der Obrigkeit, die allesamt nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und selbst über Leichen gehen. Der Film wirkt heute schon sehr angestaubt, vermag aber auf Grund der treudoofen Naivität von Himeko zu unterhalten, da der Film hierdurch enorm viel unfreiwillige Komik bekommt, so dass die Vorführung dieser seltenen, deutschen 35mm Kopie mit begeisterndem Beifall beendet wurde.

Fazit: Kurzweiliger Erotik-Trash aus Japan, der durch unfreiwillige Komik punktet.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

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