Aatank

Originaltitel: Aatank
Alternativtitel: Bollywood Jaws
Herstellungsland: IndienIndien
Erscheinungsjahr:  1996
Regie: Prem Lalwani

Darsteller

Figur

Dharmendra   Jesu
Hema Malini   Freundin von Jesu
Nafisa Ali   Suzy D'Silva
Girish Karnad   Inspector Khan
Vinod Mehra   Peter
Amjad Khan   Alphonso
Ranjeet   Ranjeet
Kader Khan   D'Costa
Ravi Kishan   Mahesh Kumar
Padma Khanna   Rosie K. Crasto
Keshto Mukherjee   Phillips Crasto
Shreeram Lagoo   Katholischer Priester
  
Genre: Fast vergessene Filme, Tierhorror
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Inhalt

Ein kleines indisches Fischerdorf, die Handlanger des Gangsters Alphonso lassen keine Gelegenheit aus, die Bevölkerung zu unterdrücken. In den vor der Küste heimischen Muscheln werden wertvolle schwarze Perlen gefunden, die der habgierige Alphonso für sich allein beanspruchen will; zeitgleich taucht ein riesiger, menschenfressender Hai auf, der keinen Unterschied zwischen Guten und Bösen macht. Der Fischer Jesu, der seinen besten Freund Peter und dessen Frau an den Hai verloren hat, macht Jagd auf den Monsterfisch. Dabei kommt er Alphonso in die Quere, der, nachdem die Polizei seine Bande aufgerieben hat, mit den Perlen flüchten will.

Kommentar

Der weiße Hai goes Bollywood!
Nach den Mexikanern (Tintorera) und den Italienern (The Last Jaws) hat auch Indien einen eigenen Monsterhai-Film produziert. Wobei der Killerfisch hier eine eher nebensächliche Rolle spielt (der erste Angriff erfolgt nach ca. 50 Minuten) und erst gegen Ende an Bedeutung gewinnt.

Die Entstehungsgeschichte des Films, soweit sie übehaupt nachzuvollziehen ist, erscheint äußerst mysteriös. Veröffentlicht wurde der Film 1996, das verwundert insofern, dass Hauptdarsteller Dharmendra da schon über 60 Jahre alt war (zum Zeitpunkt der Dreharbeiten ist er zwar offensichtlich auch nicht mehr in der Blüte seiner Jugend gewesen, aber 60?). Ein weiterer Hinweis: Vinod Mehra (Peter) starb bereits 1990 im Alter von 45 Jahren. Es gibt Hinweise, dass große Teile des Films schon 1982 gedreht wurden, zusätzliche Szenen entstanden dann Jahre später (z.B. die Nebenhandlung um den jungen Undercoverpolizisten Mahesh Kumar, der von Ravi Kishan [Jahrgang 1971] gespielt wird). Das ist wohl auch einer der Hauptgründe, warum die Handlung zum Showdown hin etwas holperig wird und das Ende ungewöhnlich apruppt kommt.
Aus dem Hai wird nie ein Geheimnis gemacht, schon beim Vorspann wird der Zuschauer mit dem Meeresungeheuer konfrontiert. Es kommen zahlreiche Modelle zum Einsatz, sowohl was den Hai, als auch Menschen, Boote, Hubschrauber und Felsen angeht. Die Qualität schwankt dabei zwischen Godzilla und Augsburger Puppenkiste.
Bei den Fress-Szenen verschwinden die Opfer mit viel Plitsch und Platsch und Gestrampel im Maul des Hais. Auf abgekaute Körperteile und Menschen die sich schreiend zwischen den Zähnen des Monsters winden wird verzichtet.
In den nicht ganz 2 Stunden Laufzeit werden 5 Gesangsnummern untergebracht, die wohl nur Bollywoodpuristen begeistern werden.
Die Hauptdarsteller Dharmendra und Hema Malini sind im wirklichen Leben miteinander verheiratet und haben so um die 40 Filme gemeinsam gedreht; ihre Tochter Esha Deol (Kaal) hat zum Glück nicht nur das Aussehen von der Mutter geerbt, sondern auch das Talent (Papa wirkt leider manchmal etwas bemüht).

Da der Film nicht mit Untertiteln (geschweige denn in synchronisierter Form) erhältlich ist, haben sich mir die Dialoge praktisch garnicht, die Handlung nur teilweise erschlossen.
Wegen der ungewöhnlichen Kombination von Tierhorrorelementen mit den Eigenheiten des Hindifilms von obskurem Reiz, ansonsten nur für Haifischkomplettisten.

Filmreview von: Bad Moon / Alle Reviews von Bad Moon

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist als Video CD (auf zwei Discs) in guter Bildqualität mit Originalton bei Moserbaer / Bombino erschienen.

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