Zimmer 1408
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Inhalt
Nach dem Tod seiner Tochter Katie sucht der Schriftsteller Mike Enslin Beweise für ein Leben nach dem Tod, er schreibt über übernatürliche Phänomene und Berichte über angebliche Spukhäuser, wobei er selbst den Glauben an das Übernatürliche verloren hat. Über eine Karte wird er gewarnt, dass er nicht in Zimmer 1408 im New Yorker Dolphin Hotel übernachten soll, was jedoch nur sein Interesse weckte. Der Hotelmanager Gerald Olin versucht Mike davon zu überzeugen, dass er dieses Zimmer nicht bekommen kann, bereits 56 Gäste sind in dem Zimmer ums Leben gekommen, keiner hat länger als eine Stunde überlebt. Doch nach aktueller Rechsprechung besteht Mike auf das Zimmer. Schnell bemerkt er, dass hier etwas nicht stimmt. Zunächst verdächtig er den Hotelmanager, doch schnell vermischen sich Realität mit Wahn, ein unverstellbarer Albtraum nimmt seinen Lauf und ...
Kommentar
Mikael Håfström (Entgleist) drehte diesen Horrorthriller mit einem Budget von ca. 25 Millionen US-Dollar nach einer Kurzgeschichte von Stephen King. Viele neueren Filme wie Hostel, Saw und Co. versuchen Horror durch immer neue Extreme in Gewalt zu zeigen, dass der wahre Horror aber im Kopf entsteht, wird hier sehr eindrucksvoll dargestellt. Zwar nutzte der Film besonders zum Ende hin etliche Spezialeffekte, die zum Spannungsaufbau nicht notwendig wären. Relevant sind hier ein einfaches Hotelzimmer, ein Samuel L. Jackson (Snakes on a Plane) als Hotelbesitzer, der das Zimmer richtig schön gruselig einführt und ein John Cusack (Mitternacht im Garten von Gut und Böse) in absoluter Höchstform. Die Hälfte des Films bestreitet er als geniale Ein-Mann-Show, wo er den Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes an den Sitz fesselt, von Langeweile ist hier abolut keine Spur. Vor der Leistung ziehe ich wirlich meinen Hut. Der Film selbst kommt schnell zur Sache, zunächst wird ein angebliches Spukhotel begutachtet, danach gibt er noch eine Autogrammstunde in einem Buchladen, wo man ein paar Details über den Hauptdarsteller erfährt, bis es dann ins besagte Zimmer 1408 kommt. Hier wurde auch ein kleines Zahlenspiel mit der Unglückszahl 13 gespielt. In vielen Hotels gibt es ja keine Zimmer Nr. 13, die Quersumme von 1408 (1+4+0+8) ist jedoch 13. Auch liegt das Zimmer eigentlich in der 13. Etage, im Aufzug ist aber zu sehen, dass es die 13. Etage nicht gibt. Auch die Adresse des Hotels, 2245 Lexingtonstreet, ergibt in der Quersumme (2+2+4+5) wieder 13. Die Spannung wird von der ersten Szene an aufgebaut und konstant bis zum nervenaufreibendem Exzess gesteigert, selbst der Zuschauer kann irgendwann nicht mehr zwischen Wirklichkeit und Wahn unterscheiden, und wenn man glaubt, es sei ausgestanden, geht es erst richtig los. Zum Film gibt es auch einen Director’s Cut mit alternativem Ende, der auf der 3-DVD Deluxe Edition enthalten ist. Für mich wirklich eines der besten Gruselfilme aller Zeiten, schön, dass es so was auch heute noch gibt.Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Senator Film / Universum Film als Einzel-DVD im Steelbook und als 3-DVD Deluxe Edition inkl. Director's Cut mit alternativem Ende erschienen. Danaben wurde er auf Blue-ray und HD DVD veröffentlicht.
Filmbewertung
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Der Nebel (Limited Collector's Edition, 3 DVDs)
Stand: 09.02.2010 13:01:42
Das Waisenhaus - Limited Edition (2 DVDs)
Stand: 09.02.2010 14:20:52
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Weitere Kommentare zum Film
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| EveDallas, 05.04.08 |
| Der Film ist einfach der Wahnsinn. Gruselig, interessante Handlung, geniale Special Effects! Ein MUSS für jeden Thriller-Fan! Lockere 5 Punkte!!! |
| Preytor, 11.09.09 |
| Hier kann ich nur mit bestem Willen zuseteuern, dass dies der beste Gruselfilme der letzten Jahre ist. Ich selbst habe mich gegruselt und das soll was heißen! Es gibt wirklich so gut wie keine Filme mehr heut zu Tage, die solch eine Spannung aufbauen. Kann meinem Vorredner und der Filmkritik nur zustimmen, ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Senator, die neben tollen Filmen auch beachtlich geile Spezialfassungen veröffentlichen. Die 3-Disc Fassung hat zusätzlich mehrere Motive, womit man das Cover immer wieder neu gestalten kann. Da haben sich die Jungs vom Marketing echt was einfallen lassen. Dafür haben sie meinen Respekt. Bitte mehr davon! |
| Staudenmaier007, 11.12.09 |
| Gut aber kaum als herausragend einzustufen. Dazu ist schon alleine die durchschaubare Charakteraufbereitung verantwortlich zu machen. Da wurde mal wieder in die üblichen Schubladen gegriffen. Ansonsten ist der Film solider Handarbeit. Spannend. Schockierend. Intelligent. Wer John Cussak mag - dem sein "Identität" empfohlen. Dort spielte er alle an die Wand............ |
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