28 Weeks Later
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Inhalt
28 Wochen nach Ausbruch der Zombie-Seuche gilt die Gefahr als gebannt, unter der Leitung des US-Militärs wird ein Stadtteil Londons neu besiedelt. Don Harris, einer der wenigen Überlebenden, trifft auf seine beiden Kinder Tammy und Andy, die in einem Flüchtlingslager untergebracht waren. Doch kaum angekommen verlassen die beiden die Sicherheitszone, um zu ihrem Haus zu fahren, wo auch die Mutter überlebt hat. Gemeinsam werden sie vom Militär zurückgebracht, die Mutter wird unter Quarantäne gestellt. Zu spät merken sie, dass die Mutter infiziert ist, aber immun gegen den Rage-Virus ist. Sie hat ihren Mann Don bereits angesteckt, der Versuch, die Seuche einzudämmen, schlägt fehl, innerhalb kürzester Zeit gerät die Situation außer Kontrolle. Code Red wird ausgerufen, alle Zivilisten sollen getötet werden. Tammy und Andy gelingt mit ein paar anderen die Flucht, doch ...
Kommentar
Fünf Jahre nach dem genialen Zombie-Shocker "28 Days Later" kam die Fortsetzung in die Kinos, Danny Boyle, der im ersten Teil Regie führte, ist hier nur als Produzent tätig. Regie führte diesmal der Spanier Juan Carlos Fresnadillo. Der Film spielt wie der Titel schon verrät 28 Wochen nach dem Ausbruch der Zombie-Seuche. Unter der Leitung des US-Militärs wird ein Teil Londons neu besiedelt, wobei natürlich etwas schief geht. Die Seuche tritt auf, die Situation gerät außer Kontrolle, so dass die Amys Code Red ausrufen, alle Personen sollen eliminiert werden. In dieser negativen Darstellung des amerikanischen Militärs wird eine Kritik an deren Einstellung zum Krieg wie z. B. im Irak offenkundig. Inhaltlich bietet der Film wenig Neues, das Augenmerk liegt auf der Familie, die nach der Seuche wieder zusammenfindet und dann letztendlich für den Wiederausbruch verantwortlich ist. Es wird viel Action geboten, leider oftmals mittels Handkamera, was wohl so was wie Spannung einbringen soll. So was ist natürlich billig gedreht und sieht einfach nur grausam aus, so was hätte der Film eigentlich nicht nötig gehabt. Dazu kommen noch die schnellen Schnitte, wo eigentlich nichts mehr zu erkennen ist, und das Dilemma ist komplett. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt ordentlich und auch die Effekte sind gut umgesetzt, können den Film aber nicht wirklich retten. Das Ergebnis ist daher bestenfalls mittelmäßig, meine Erwartungen wurden bei weitem nicht erfüllt. Dafür ist aber schon der dritte Teil unter dem Titel "28 Month Later" geplant, warten wir es ab.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Veröffentlichungen
Der Film ist bei 20th Century Fox Home Enterttainment auf DVD und Blur-ray erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Wollo, 21.03.08 |
| Ich befinde den Film für weitaus besser gelungen als es obige Kritik vermittelt. Das die Fortsetzung nicht mit dem ehrfurchtgebietenden "28 Days later" von Danny Boyle würde mithalten können, war ja im Prinzip von vornherein klar, dennoch empfand ich den Film als überraschend gut, weitaus besser als ich es mir vorgestellt hatte. Vergleicht man die "28 Saga" mit der berühmten Zombie Trilogie Romeros (ich weiß, es ist ja inzwischen eine Tetralogie, aber "Land of the Dead" möchte ich lieber außen vor lassen), dann verhält sich "Weeks" zu "Days" in etwa wie "Day of the Dead" zu "Dawn of the Dead". Zudem vermitteln die 28 Days/Weeks Filme durchaus auch auf einem ähnlichen Level wie Romeros Filme einen ziemlich starken politischen Ansatz, der zwar im vorliegenden Film ein wenig mit dem Holzhammer unter die Kinobesucher gebracht werden sollte, aber das ist schon okay so. Auf keinen Fall lassen sich die Filme mit den dumpfen "Resident Evil" Filmen vergleichen, denn da liegen Welten dazwischen. "28 Weeks later" ist für mich nur ganz knapp am Klassikerstatus vorbeigeschrammt, den "28 Days later" hat. Aber ein großartiger Film ist er allemal. |
| polnischer, 26.06.08 |
| Ich fand den Film grandios.Dagegen ist Resident Evil nichts.Insbesonders die Splatter Szenen sind gelungen. Selbst als Gelegenheits ´´Gucker´´ solcher Filme ist er aufjeden fall zu empfehlen.Klar das er nicht so gut ist wie der Vorgänger und dennoch ergänzt es die Trilogie und man freut sich schon auf den nächsten teil.Am besten war die Szene wo eine Frau von ihrem eigenen Ehemann verstümmelt wurde.Ansonsten wars das auch mit den Brutalitäten den Rest findet man in jedem anderen Zombie Film. |
| Berti, 17.08.08 |
| Wow! Also mir hat der Film genauso gut gefallen wie der erste Teil, wenn nicht sogar noch ein ganz kleines klitzekleines bisschen besser. Gleich zu Beginn Action, Spannung und Nervenkitzel pur. Die Schauspieler sind alle super, vor allem Robert Carlyle, der mir schon in "ganz oder gar nicht" gefallen hat, ist spitze! Er und die Infizierten sehen absolut geil aus und sind super gefährlich- allein weil sie so schnell laufen können. Der Film ist genauso der Hammer wie der erste Teil. Extrem derbe Splatterszenen und so richtig blutig. Ausnahmsweise haben mich hier die schnellen Schnitte nicht gestört und auch die Handkamera nicht weil sie mir unter dem ganzen Gemetzel gar nicht aufgefallen ist. Zu den Zombies kamen hier noch andere Gefahren- nämlich die Scharfschützen, die Bomben und der Giftnebel des Millitärs dazu, dadurch wirkte er noch ein bisschen spannender. Volle 5 Punkte! |
| Staudenmaier007, 18.01.10 |
| Nun eines sollte klar sein - beim zweiten Mal wird es immer schwieriger und auch die Stimmen der Kritiker werden deutlich lauter. Für mich war der Film eine Überraschung - gerade auch deshalb weil er es geschafft hat von Anfang bis Ende die hohe Qualität des Vorgängers beizubehalten. 5/5 Punkte - da wird nicht diskutiert. |
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