Evil Aliens
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Inhalt
An der Küste von Wales landen Aliens. Gleich suchen sie sich ihre ersten Untersuchungsobjekte, was genug Aufmerksamkeit auf sie zieht, um ein sensationslustiges Kamerateam anzulocken. Wütend über die ungewollte Schwangerschaft seiner Tochter und das Abschlachten der Kühe nimmt eine Familie zusammen mit dem Kamerateam den Kampf gegen die Invasoren auf, aber ...
Kommentar
Eine Hommage an Bad Taste. Selten gibt es eine Mischung verschiedener Genres, die so gut gelungen ist. Regisseur Jake West, der selber begeisterter Filmfan ist, hat mit diesem Film seine Liebe an Filme wie "Bad Taste" und Tanz der Teufel zum Ausdruck gebracht, wie er selber berichtet. Die Grundidee war von der ganzen Remake- und Zombieschiene wegzukommen. So kam er auf die Idee eines Alienfilms. Der Film wurde vor "Shawn of the Dead" angefangen, dauerte aber wegen des geringen Budgets länger bis er fertig war. Daher ist die Behauptung, das der Film sich von "Shawn of the Dead" was abgeschaut hat, unberechtigt. Die Kulissen des Films sind alle in England zu finden. So wurde in Cambridge, einer Bucht bei Dorset und in einem großen Lagerhaus im Norden Englands gedreht. Die Schlussszenen wurden dann in den Höhlen von Somerset gedreht.
Die Darsteller machen ihre Sache allesamt gut. Der tuntige Schauspieler, die skurrilen Landeier und der Alienfreak sorgen für ein humorvolles Schmunzeln. Jennifer Evans feierte mit diesem Film ihr Spielfilmdebüt, die vorher schon in einigen Kurzfilmen mitspielte und die Theaterschule abschloss. Das erste Mal trafen sich alle Schauspieler in einem Kirchensaal in London zum ersten Durchlesen des Skriptes. Nebenbei bemerkt ist das recht lustig, da in dem Film sehr viele Schimpfwörter vorkommen, die auch in der Kirche geprobt wurden. Emily Booth spielt ihre Rolle sehr gut, auch wenn sie bei einer Szene beinahe die Hauptdarsteller inklusive ihr selbst umgebracht hätte. In der besagten Szene soll sie so schnell wie möglich mit dem Van wegfahren vor den Aliens, nur dabei tritt sie so fest drauf, dass es sich verklemmt hat und so beinahe mit dem Van in den gigantischen Mähdrescher gefahren ist. Sam Butler haben wir es zu verdanken, dass der Film zu Ende gedreht werden konnte, da er Emily ins Lenkrad griff und den Wagen zum stehen bringen konnte. Ricky verletzte dafür ein Crewmitglied beim Dreh ausversehen mit einem Cricketschläger. Bleibt noch zu erwähnen, dass es viele kleinere Prellungen gab bei der Aliencrew, da viele mit ihren 15% Sicht durch die Masken gegen Bäume und Wände rannten.
Für das Make-up und die Spezialeffekte war die Crew von Life Creations verantwortlich. Um alles echt aussehen zu lassen wurden genaue Abdrücke des Körpers und einzelner Körperteile der Darsteller gefertigt. So waren direkt angepasste Spezialeffekte, Prothesen und Wunden kein Problem. Durchschnittlich hat ein Alien-Make-up an die 1 1/2 halb Stunden gedauert. Es gab auch einen unfreiwilligen Spezialeffekt, der nicht nur echt aussah, sondern echt war. Bei der Szene, wo einem Alien der Schädel eingeschlagen wird mit einem Cricketschläger, floss teilweise echtes Blut, da ein Kunstzahn die Lippe des Schauspielers aufschlitzte. Für die Szenen mit dem fliegenden Raumschiff gab es über 150 verschiedene Szenen, um es möglichst gut aussehen zu lassen.
Der Film ist ziemlich trashig irgendwie, aber auf eine unterhaltsame Art und Weise, die einfach an Filme wie Teenage Exorcist, Evil Dead und Bad Taste erinnert. Er gewann 2006 den Raindance Award. Er ist auf jeden Fall einen Kauf wert, wenn man so Filme mag.
Filmreview von: ItsJustAMovie / Alle Reviews von ItsJustAMovie
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Es gibt 2 DVD-Fassungen von Anolis Entertainment / e-m-s . Eine normale Version mit den Extras Audiokommentar mit Regisseur Jake West und Produktions-Designer Neil Jenkins, A Tour of "LIFE CREATIONS", Trailer, Bildergalerie und Trailern zu anderen DVD's. Die andere Steelbook Edition hat zusätzlich Behind The Scenes, Outakes, Kurzfilm "Club Death" und Making of: Living of Club Death.
Filmbewertung
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