I Am Legend

Originaltitel: I Am Legend
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: Francis Lawrence
Achtung, demnächst im TV:

Samstag, 1. November 2014
SAT.1 , 22:45 Uhr bis 00:40 Uhr

Sonntag, 2. November 2014
SAT.1 , 02:20 Uhr bis 04:00 Uhr

Darsteller

Figur

Will Smith  Robert Neville
Dash Mihok  Alpha
Alice Braga  Anna
Charlie Tahan  Ethan
Salli Richardson  Zoe
Willow Smith  Tochter Neville
Darrell Foster  Mike
Joanna Numata  Alpha-Weibchen
Abby  Sam
  
Genre: Science-Fiction, Vampire, Zombies
Sequels: The Last Man on Earth (1964)
Der Omega-Mann (1971)
I Am Legend (2007)
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Inhalt

Im Jahr 2009 mutiert ein zur Bekämpfung von Krebs entwickelter, onkolytischer Virus und tötet durch die folgende Epidemie 90% der Weltbevölkerung. Wissenschafter Robert Neville ist unerklärlicherweise immun gegen den Virus. Bei der Evakuierung von New York verliert er aber Frau und Kind. Als die Menschheit nahezu vollständig ausgelöschte ist, versucht Robert nun verzweifelt, sich allein durchzuschlagen. Mit seinem einzigen Begleiter, einem Schäferhund, rast er tagsüber in einem Sportwagen durch das menschenleere New York, wo das Gras im gerissenen Asphalt mittlerweile schon meterhoch wächst. Dort macht er Jagd auf Antilopen und sendet Funksprüche in der Hoffnung, andere Überlebende zu erreichen. Nachts verbarrikadiert er sich, um nicht von den infizierten, lichtscheue Kreaturen, die das Virus zwar überlebt, danach aber zu Zombie-Vampirartigen Monstren mutierten, gefressen zu werden. In seinem Labor im Keller experimentiert er auch weiterhin an einen Gegenmittel gegen die Krankheit und führt Experimente an Laborratten durch. Als Robert jedoch das Alpha-Weibchen der Zombie-Vampire zu Forschungszwecken einfängt, entwickeln die Kreaturen unter der Führung des "Anführers" so etwas wie Intelligenz und schlagen zurück...

Kommentar

„I Am Legend“ ist ein zum 4. mal verfilmter, utopischer Endzeitfilm, der die Geister wahrlich scheidet. Das Hauptaugenmerk liegt diesemal bei dem Actionhelden Will Smith, der hier in einer völlig anderen Rolle zu sehen ist. „The Last Man On Earth“ mit Vincent Price in der Hauptrolle ist die erste und somit älteste Verfilmung von 1964. Unter dem Titel „Soy Leyenda“ erschien 1967 ein spanischer 15-Minüter, worauf 1971 schließlich "Der Omega-Mann" mit Charlton Heston folgte, der den Kultstatus eines Klassikers haben soll. (Da ich selbst leider keine der drei Verfilmungen kenne, bewerte ich somit nur die moderne Interpretation des kultigen SciFi-Vampir-Romans von Richard Matheson.) Laut Drehbuchautor und Produzenten Akiva Goldsman liefen die Vorbereitungen für die erneute Verfilmung bereits seit 1997. Ridley Scott wollte den Film ursprünglich mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle drehen, doch ist der dann kalifornischer Gouverneur geworden und das Projekt scheiterte auch am Budget von mindestens 200 Millionen US-Dollar. Gut so, denn so wäre das Ganze wohl auch zu einem klassischen Actionspektakel mutiert und würde sich nicht nur auf "den Überlebenskampf" des einsamen Überlebenden festhalten, wie es hier der Fall ist. Eine der Höhepunkte ist übrigens eine rasante Sportwagen-Antilopenjagd, die nicht nur super spannend und originell ist, sondern auch ehrfürchitg bei einer Löwenfamilie endet, die Robert das Tier vor der Nase weg schnappt. Will Smith musste für diese Szenen wüste Beschimpfungen der Pasanten und Autofahrer über sich ergehen lassen, da für die Dreharbeiten des Films die berühmte Fifth Avenue in New York gesperrt wurde! Die Story erinnert nicht ohne Grund teilweise an Tom Hanks in "Cast Away", da sich Will für den Part des One-Man-Kämpfers an diesen Film orientierte. Eine kleine Verstärkung bekommt Will von seiner Tochter Willow Smith, die auch im Film seine kleine Tochter spielen darf, genau so wie sein leiblicher Sohn Jaden der in "Das Streben nach Glück" an der Seite seines Vaters spielen durfte. Da es im ganzen Film über fast keine Musik gibt, (Die Titel "Three Little Birds" und "Stir It Up" von Bob Marley sind nahezu die einzige Musik des Films) die Story einige Längen hat, der Schluss ziemlich aprupt kommt und man hier auch nicht auf Action aus ist, empfinden ihn viele deshalb als langweilig. Außerdem sind alle Zombie-Vampire völlig computeranimiert, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist! Einige amüsante Szenen wie die von Robert arrangierten Schaufensterpuppen im Video-Shop mit denen er spricht, werden wieder von berührenden Tränendrüsendrückern abgelöst, die ich aber natürlich nicht verraten möchte. Die unglaubliche Stille über die ganze Zeit wirkte auf mich bedrückend, die Urwaldgeräusche statt dem üblichen Verkehrslärm ebenso. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Will Smith Fans, Freunde von Filmen alias Cast Away oder Resident Evil, computeranimierter Monster, die wie der böse Voldemort aus Harry Potter aussehen, werden hier ihre Freude haben.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Warner Home Video auf DVD und Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Wollo, 08.02.08
Hey Berti, das war Dein bislang bestes Review. Schön ausführlich und mit gut recherchierten Hintergrundinformationen versehen. Bravo, weiter so!
 
Wollo, 03.08.09
So, jetzt habe ich es denn auch endlich mal geschafft, mir den Film anzusehen, und was soll ich sagen, im Prinzip gestaltete er sich genau so, wie ich ihn mir auch vorgestellt hatte, was mir einer der Gründe war, weswegen es überhaupt so lange dauerte, bis ich mich da rantraute. Das Buch "I am Legend" von Richard Matheson ist ein wegweisender Klassiker der literarischen Phantastik des 20. Jahrhunderts. Auf nur rund 200 Seiten erzählt Matheson die Geschichte des letzten Menschen auf der Erde. Der Rest der Menschheit fiel einer Pandemie zum Opfer und mutierte zu blutgierigen Vampirwesen, derer sich Neville Nacht für Nacht zu erwehren versucht. Nebenher fahndet er verzweifelt nach einem Gegenmittel, was ihm aber nicht gelingt. Allmählich dämmert es ihm, dass er nun der andere ist, das Monster, der Anachronismus, und nicht die Vampire. Neville ist der Irrtum der Evolution, der beglichen werden muss... Von all dem ist nichts in diesem Film zu finden. Die gesellschafts- und wissenschaftskritischen Ansätze des Buches wurden einfach glatt gebügelt, der ganze Film total auf seinen superprominenten Hauptdarsteller zurecht geschnitten, der dann allerdings auch einen absolut fantastischen Job macht und dessen Leistung ich nur als allerehrenwert bezeichnen kann. Wenn sein Robert Neville dennoch nicht recht überzeugen kann, so liegt das am allerwenigsten an Smith, vielmehr daran, wie man ihm die Figur ins Drehbuch geschrieben hat. Aus dem ambivalenten Trinker und verrohenden Zyniker aus dem Buch hat Francis Lawrence eine zweidimensionale Erlöserfigur gemacht, einen Konsens-Superhelden der Hollywood-Traumfabrik, einen echten "amerikanischen Helden" halt. Das Ende der Geschichte wurde gar schlimm zum kitschigen Happy End gebogen und somit ihrer klugen und schockierenden Prämisse beraubt. Außerdem wirken die Vampirzombies aus dem CGI-Baukasten billig, mitunter fast unfreiwillig komisch, weswegen der Film auch auf dieser Ebene nicht überzeugen kann. Wenn ich ihm am Ende aber dennoch drei Skulls zugestehe, dann liegt das in der Hauptsache an Smith, der mit seiner Präsenz und einem schauspielerischen Können, das ich ihm gar nicht zugetraut habe, nahezu den ganzen Film locker im Alleingang stemmt. Der zweite Grund ist die erschlagende Bildgewalt gerade in der Anfangsphase des Films. Wir sehen ein postapokalyptisches New York, das angesichts seiner drei Jahre währenden Entvölkerung allmählich dem Verfall anheim fällt, menschenleere Straßen in der einst wuseligen Metropole, der Asphalt platzt auf weil sich das Unkraut seine Bahn bricht, überall streifen wilde Tiere aus den verwaisten zoologischen Gärten herum, im Central Park züchtet Neville Mais, und während er an der Seaside Golfbälle ins Nirvana schlägt, sehen wir im Hintergrund die gesprengten Brücken Manhattans, die nun wie Mahnmale erscheinen. Und die Rotwildjagd aus dem Sportwagen, die ist wirklich rasant und faszinierend geraten. Hier überzeugt der Film und kann für sich einnehmen, ja, eben fast zu modernen Apokalypso-Klassikern wie "Children of Men", "28 Days later" oder "12 Monkeys" aufzuschließen, doch leider wird diese Qualität nicht über den Film gehalten. Außerdem fand ich die Erzählweise des Films richtiggehend ungelungen. Am Anfang staunt man ja noch so über die tollen Bilder, dass einem gar nicht wirklich auffällt, dass das bißchen Story eigentlich in 20 Minuten hätte erzählt werden können. Das ist dann wohl auch den Verantwortlichen aufgefallen, weswegen nun nervige Rückblenden eingebaut werden, die einem a) nur vermitteln, was der aufmerksame Zuschauer sich bei klügerer Erzählweise auch so hätte erarbeiten können (und ja auch zu einem nicht unwesentlichen Teil bereits getan hat), und b) immer wieder das eh schon bedenklich undynamische Tempo aus dem Film nehmen. Als es zum Schluss aber dann doch noch schnell wird, gewinnt man den Eindruck, als hätte man sich die gesamte erste Stunde komplett sparen können, einfach weil die Geschichte nun in eine ganz andere, eigentlich unwürdige Richtung geht (unnötig zu erwähnen, dass spätestens ab hier gar nichts mehr aus Mathesons Buch zu finden ist) und mit verquaster Pseudophilosophie nervt. Vielleicht hätte man hier dann doch mal jemanden fragen sollen, der sich mit sowas auskennt, aber egal, da ab hier sowieso das Kind in den Brunnen gefallen war. Also, im Prinzip hat man nun die Möglichkeit den Film nach etwa 60 Minuten abzuschalten, etwa an der Stelle, wo Anna und Ethan einsteigen, dann hat man zumindest tolle Bilder und einen verflucht guten Star auf dem Höhepunkt seiner Kunst gesehen, oder aber man schaut sich die restlichen etwa 40 Minuten an, den dramatischen Höhepunkt, der aber nicht recht funktioniert weil er an ähnlichen Kritikpunkten krankt wie Spielbergs "Krieg der Welten" Variante. Die gute Möglichkeit, aus der richtig guten Vorlage einen ebensolchen Film zu machen, ist leider vergeben worden. Für 2011 ist übrigens eine Fortsetzung angekündigt worden, die dann aber wohl gar nichts mehr mit Matheson zu tun haben wird, und in der man wohl auch Will Smith nicht mehr sehen wird, da dieser ja hier den Heldentod starb. Ich mahne arge Zweifel an, dass das in irgendeiner Form Sinn machen dürfte....
 
Staudenmaier007, 11.12.09
Mag es daran liegen das ich Smith als Besetzung für den Held als totale Fehlbesetzung halte oder das mir das Thema inzwischen sauer aufstößt - der Film hält in keinster Weise was er verspricht. Der rasante und interessante Anfang verliert zunehmend an Tempo und erreicht mit dem patriotisch sentimentalen Ende seinen kitschigen Höhepunkt. Leider nur 3/5 Punkten.
 
Gruselmonster, 26.05.11
Die erste Hälfte des Films ist für mich zweifellos die bessere. Hier wird wirklich Endzeitstimmung geschaffen mit tollen, eindrucksvollen Szenen. Will Smith (und seine tierische Begleiterin) spielen sehr gut und überzeugend. Das Ende fand ich auch nicht so super, da es mal wieder den totalen Hollywood-Pathos nährt. Ich habe später bei Wikipedia gelesen, dass es ein alternatives Ende gab, in dem alle drei Überlebenden davon kommen, die Zombiewesen aber eine parallele Gesellschaft aufbauen und ein eigenes Sozialleben entwickeln (näher an der literarischen Vorlage vielleicht?). Das erklärt auch die Szene, - achtung, hier wird gespoilert! - in der ein Zombie der von Robert gefangenen Zombiefrau nachläuft und sie zu befreien versucht, was ich während des Films als eindeutige menschliche Regung betrachtet habe und nicht wie der Protagonist im Film kommentiert als "Verlust aller Menschlichkeit". Mir hätte das alternative Ende wesentlich besser gefallen. So ist das Ende ein wenig enttäuschend, da es mal wieder die Klischees bedient. Insgesamt aber ein bildgewaltiger und eindrucksvoller, auch spannender Film, der mir sehr gefallen hat.
 
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