Equilibrium - Killer of Emotions
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Inhalt
Nach dem dritten Weltkrieg entstand Libria, ein totalitärer Staat, dessen Grundmaxime die Verhinderung eines neuen Weltkrieges durch die Ausschaltung von Emotionen lautet. Hierzu hat jeder Bürger seine tägliche Dosis Prozium, eine Gefühlsunterdrückende Droge, einzunehmen, dessen Verteilung durch das Equilibrium geregelt wird. Das Besitzen von Gefühlen oder der Besitz von gefühlsauslösenden Gegenständen wie Kunstwerke, Parfüm, Spiegel etc. wird mit Todesstrafe geahndet. Die Einhaltung dieser Regeln wird von den Grammaton-Klerikern kontrolliert. Zum Kampf gegen den Widerstand haben sie eine eigene Kampfsportart erfunden - den Gun Kata. Er erlaubt es gegnerischen Kugeln auszuweichen und steigert die Trefferwahrscheinlichkeit, wodurch ein gut ausgebildeter Kleriker in einem Feuergefecht mit 20 Widerständlern leicht als einziger Überlebender übrig bleibt. Mitlerweile ist die Ausrottung der fühlenden Menschen weit vorangeschritten und fast alle Kunstwerke wurden verbrannt. Als John Preston, einer der fähigsten Kleriker, seinen Partner eines Gefühlsverbechens überführt, wird er nachdenklich. Wenig später vergisst er seine Dosis Prozium und erfährt am eigenen Leib die ersten Gefühle. Ab da gibt es führ ihn kein Zurück mehr und er schließt sich letztendlich dem Widerstand an. Zusammen wollen sie Vater, den obersten Befehlshaber von Libria töten und parallel Anschläge auf alle Prozium-Fabriken durchführen. Doch sie haben die Rechnung ohne Johns neuen Partner gemacht, der bereits vermutet, dass auch Preston Gefühle hat...
Kommentar
Wegen fehlender Werbung ist dieser Film in den Kinos nie zum Kassenschlager geworden, hat mit der Zeit aber dennoch Kultstatus erlangt. In gekonnter Weise zeigt Kurt Wimmer eine mögliche alternative Welt, in der Gefühle keinen Platz haben. Hierzu verwendet er gekonnt die Farbgebung innerhalb des Films. Alles Gefühlslose ist in schwarz-weiß mit evtl. dunklen Blautönen gehalten. Daher kommt zu Anfang leicht das Gefühl auf, in einem schwarz/weiß Film zu sein. Zusätzlich zeigen alle Bewohner keine Gefühlsregung und alles verläuft im Gleichschritt. Im Gegensatz dazu stehen die von Fühlenden gesammelten Gegenstände, die alle sehr Farbenfroh sind und dem Betrachter direkt ins Auge springen. Das Grammaton ist die eigentliche Staatsgewalt, wird aber wie eine Religion dargestellt. Passend dazu heißen die Wächter dann auch Kleriker, was diesen Eindruck nur verstärkt. Über öffentliche Fernseher und Lautsprecher werden die Bürger permanent mit dessen Lehren indoktriniert. Um den Kleriker weiter vom normalen Volk abzuheben beherrscht er zu dem eine geheime Kampfkunst, den so genannten Gun Kata. Er basiert auf statistischen Regelmäßigkeiten, die es dem Kleriker erlauben, den Kampfverlauf vorherzusagen und sich so einen Vorteil zu verschaffen. Bei den einzelnen Gefechten wird diese Kampfkunst eindrucksvoll zur Schau gestellt. Sie erinnern dabei ein wenig an die Kampfszenen von Matrix. Als Kulissen wurden möglichst protzige Bauten wie das Olympiastadium in Berlin oder der Flughafen Tempelhof in Berlin verwendet. Dies alles ist in äußerst gelungener Weise miteinander verwoben worden und gibt ein sehr stimmiges Bild. Die Schauspieler bringen die einzelnen Persönlichkeiten perfekt zur Geltung. Insgesamt ist der Film ein echtes Meisterwerk und ein muss für jeden, der sich für alternative Welten a la 1984 begeistert.Filmreview von: Darko / Alle Reviews von Darko
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| EnQelchen, 27.04.10 |
| Super Film,kann ihn echt nur loben !! Tolle,interessante Story + die Schauspieler & Kulissen sind auch klasse. Gibt für mich da echt nichts zu meckern. Also,nur zu empfehlen :) |
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