Eraserhead

Originaltitel: Eraserhead
Alternativtitel: Cabeza Borradora
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1977
Regie: David Lynch

Darsteller

Figur

Jack Nance  Henry Spencer
Charlotte Stewart  Mary
Allen Joseph  Marys Vater
Jeanne Bates  Marys Mutter
Jean Lange  Marys Großmutter
Jack Fisk  Maschinist
Thomas Coulson  Junge
Hal Landon jr.  Mann in Bleistiftfabrik
Laurel Near  Frau in der Heizung
  
Genre: Fantasy, Science-Fiction
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Inhalt

Als „the first Horrorfilm in recent memory that is truly frightning“ bezeichnete der Harvard Independent dereinst David Lynchs Kinodebüt. Sicher richtig, das, doch wie bloß gibt man den Inhalt eines Films wieder, der sich partout nicht in gängigen Erzählstrukturen fassen lässt? Der sich allen Interpretationsversuchen zu entziehen, ja zu verweigern sucht, und doch eine unglaubliche Vielzahl derer möglich macht/sie förmlich aufdrängt? Wie also? Nun ja, am besten gibt man wohl einfach das Gesehene wieder, den Rest erledigen wir später! Also versuchen wir es mal so:

„Eraserhead“ gewährt uns den Einblick in das Leben des jungen Henry Spencer, einem etwas unbeholfenen, aber gutmütigen Stoiker. Er fristet ein trostloses Dasein in einer völlig entfremdeten Welt, in der Farben, die Natur oder auch nur der Frohsinn bestenfalls Erinnerungen sind. Hier lebt er in einem schäbigen, winzigen Loch mit Blick auf eine schmutzige Backsteinwand, „idyllisch“ gelegen in einer desolaten Ruine von Wohnsilo. Ihn umgibt eine möglicherweise postapokalyptische (muss aber nicht), vollkommen aus dem Ruder gelaufene, industrialisierte Welt, dominiert von ständigen unheilvollen Maschinengeräuschen und ewiger, trostloser, dunkler Sturmnacht. Doch Henry erträgt sein Leben mit der Gelassenheit des Hoffnungslosen.

Eines Tages erhält er eine Einladung zum Abendessen bei der Familie seiner ehemaligen Freundin Mary, deren zerrissenes Foto er noch besitzt. Henry ahnt, was auf ihn zukommt, nimmt aber dennoch an. Marys Familie, neben besagter Dame erleben wir noch ihre scheinbar tote, reglose Großmutter, ihre hysterische Mutter und ihren dauergrinsenden Vater, hat Zuwachs bekommen, wie wir beim makabren Dinner (es gibt „synthetisches Hühnschen“, welches beim Tranchieren mit den Flügeln schlägt) erfahren sollen: Henry hat Mary geschwängert und soll nun zu seiner Verantwortung stehen. Doch das Baby erweist sich als stark deformiert, Scheinbar arm- und beinlos und mit glitschiger Haut überzogen gleicht es einem Tierfötus. Zudem schreit das unheimliche kleine Ding immerfort. Dennoch steht Henry zu seiner Vaterrolle und nimmt Mutter und Kind bei sich auf. Doch lange währt die traute Dreisamkeit nicht. Mary ist der nervlichen Anspannung, die das Mutantenbaby verursacht, nicht gewachsen und flieht wieder zu ihrer Familie, Henry aber hält durch.

Schließlich erkrankt das Baby, bekommt einen fiebrigen Ausschlag, beginnt zu röcheln. Henrys Leben, das sich nun nur noch um das kreischende Wesen dreht, wird zu einer unaufhaltsamen Höllenfahrt. Er beginnt von einer weißen Frau mit seltsamen Hamsterbacken zu halluzinieren, die in seiner Heizung lebt, mit staksigen Schritten auf einer winzigen Bühne umhertanzt, wurmgroße Spermien zertritt (!) und Lieder über den Himmel singt. Als Henry (scheinbar inzwischen auf einer anderen Daseinsebene) die Bühne betritt und seine Erscheinung berühren will, verschwindet diese und an ihre Stelle tritt ein lepröser, verwesender Maschinist (Gott? Satan?), der Henry auch in früheren Visionen schon heimgesucht hat. Plötzlich wird dem sichtlich schockierten Henry der Kopf abgeschlagen und versinkt in seiner eigenen Blutlache. Auf einer Straße tritt der Kopf wieder zutage, wird von einem Jungen gefunden und in eine seltsame Fabrik gebracht, wo ein Arbeiter mit einem Hohlbohrer ein Stück Gehirn aus dem Kopf trennt und dieses als Radiergummi auf ein Bleistiftende setzt (Eraserhead.) Als der Radiertest bestanden ist, wird der Junge bezahlt.

Henry erwacht in seinem Bett. Noch immer röchelt und rasselt das monströse Kind. Henry greift zu einer Schere und zerteilt den mumienähnlichen Verband, in dem es steckt. Das Wesen windet sich und spuckt Blut, seine Innereien treten hervor, schließlich stirbt es. Wieder erscheint der Maschinist, der versucht einen Hebel umzulegen, doch es will ihm nicht gelingen. Funken sprühen, plötzlich wird alles hell. Henry und die Frau in der Heizung umarmen sich. Wie sang doch die Dame noch? „In Heaven everything is fine…“

Kommentar

„… You got your good things, and I got mine!“ Wie treffend, nicht wahr? Des Menschen Wille ist ja bekanntlich sein Himmelreich. Wenn sie sich den Film jetzt von fünf verschiedenen Menschen erzählen ließen, bekämen sie fünf unterschiedliche Darstellungen. Und dennoch hätten alle recht. Das geht aber doch gar nicht, höre ich sie jetzt vorbringen und sehe sie ihren Kopf schütteln. Aber ja, das geht sehr wohl! Stellen sie sich „Eraserhead“ als eine Art Puzzle vor, für das sie keine Vorlage haben. Komplizierend kommt hinzu, dass es sich hierbei nicht um ein herkömmliches Puzzle handelt, mit dem letztlich ein zweidimensionales Bild zusammengesetzt werden soll, sondern vielmehr ein komplexeres, das auf verschiedenen Ebenen erarbeitet werden will, bevor es sich zu einem fertigen Ganzen zusammenfügt. Während man nun dabei ist, Bestandteil für Bestandteil zum Ergebnis zu vermengen, entstehen Einzelbilder, die für sich genommen wiederum eine Vielzahl an Deutungen möglich machen, um was für ein Motiv es sich am Ende wohl handeln könnte. Und genau das ist dann auch die Frage: Ist das fertige Gebilde die Summe der einzelnen Teile oder entsteht wiederum etwas ganz neues aus all dem?

Beantworten kann diese Frage freilich nur einer, Meister Lynch in Persona, und der weigert sich bekanntlich beharrlich, die Inhalte seiner Filme zu erklären. Es ginge ja gar nicht so sehr ums Verstehen, sagte er einmal in einem Interview, vielmehr ums Erfahren! Zudem liebe er die Vorstellung, dass unterschiedliche Leute Bedeutungen vollkommen unterschiedlich werten. (Ich sehe ihn gerade vor meinem geistigen Auge vielsagend lächeln…) Immerhin aber deutete er auch an, dass der Film seiner Meinung nach durchaus einer linearen Handlung folge, die man auch zu ergründen in der Lage sei, und der Schlüssel hierzu läge in der Prolog Sequenz. Also auf zur surrealen Schnitzeljagd!

In eben jener Sequenz sehen wir einen Traum/eine Vision Henrys, in der ein wurmähnliches Etwas, offensichtlich ein Spermium, seinem Mund entspringt und einem Sturz in einen Brunnen gleich in die Eizelle rauscht. Der Maschinist (Gott? Satan? Weltenlenker?) bearbeitet wieder seinen Hebel, und wusch!, schon ist die Befruchtung perfekt!! Das deformierte Produkt dieses Vorgangs kann man also als Metapher für Henrys freudlose Situation deuten: Zwangsbeziehung, Einschränkung, keine Möglichkeit der individuellen Entfaltung, unfröhliche Zweckmäßigkeit innerhalb eines von vorn herein gescheiterten Versuchs, die Institution der Familie als Ideal zu leben. David Lynchs Motive scheinen persönlicher Natur zu sein: im Prinzip war er selber Henry. Auch er lebte einige Zeit aus Geldmangel in einem ähnlichen Loch wie Henry, war jung verheiratet und Vater eines behinderten Kindes. Während der Dreharbeiten trennte er sich von seiner Frau und verließ die Familie, machte schließlich Kariere als Künstler. Henry sucht die Flucht zu seiner Traumfrau in der Heizung, die sinnbildlich für ein besseres Leben steht („In Heaven…“) Der Maschinist, der Henrys Schicksal durch das Betätigen der Hebel lenkt, versagt am Ende, weil es ihm nicht gelingt, den letzten Hebel umzulegen. Henry kann ausbrechen und ist frei! Der Künstler kann letztlich nur ohne Zwang seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Hat man sich nun auf diese Deutung eingelassen, erklären sich auch die „Kopfszene“ und der daraus resultierende Filmtitel. Ein Radiergummi löscht Wörter, Wörter geben Erinnerungen weiter. Erinnerungen lagern wiederum im Gedächtnisspeicher des Gehirns. Wenn man nun so will, verkehrt der „Eraserhead“ die Bedeutung des Gehirns in sein Gegenteil um: durch Auslöschen der Wörter = Erinnerung durch die Gehirnmasse, verlischt auch die verhasste Identität/Wirklichkeit/Unfreiheit, das führt im Umkehrschluss also letztlich zur Befreiung des Ichs. Gut, die Deutung ist zwar nun wiederum stark vereinfacht dargestellt, kann aber im Groben auf diesen Nenner gebracht werden – immer vorausgesetzt, sie folgen eben dieser Definition und sind nicht längst auf eigenen Pfaden unterwegs.

„Eraserhaed“ ist nicht zuletzt aufgrund dieser Vielschichtigkeit ein Meisterwerk des phantastischen Films, wie es in dieser Art kein zweites gibt. Lynch selber behauptete gar, bis heute sei es noch nie einem Filmkritiker gelungen, seine eigene Interpretation des Films zu formulieren, aber Klappern gehört ja bekanntlich zum Handwerk! Doch David Lynchs gewaltige Bildsprache allein macht den Film schon zu einem ganz und gar eigenen wie eigenartigen Erlebnis. Natürlich entstand „Eraserhead“ in schwarzweiß, was sicherlich nicht nur künstlerischer Ausdruck ist, sondern auch den prekären Umständen, unter denen der Film entstanden ist, geschuldet sein wird. Letztlich hat er fünf Jahre lang, von 1971 bis 1976, an dem Projekt gearbeitet, und dem Vernehmen nach 20.000$ dafür ausgegeben, die er sich zusammengeborgt und zwangsläufig auch durch allerlei MacJobs verdient hat, die ihm sicherlich nicht viel Spaß bereitet haben werden. Aber das Ergebnis war jede Mühe wert.

Dennoch möchte ich ihnen diesen Film nicht uneingeschränkt empfehlen. Obacht, bitte dies nicht falsch zu verstehen, der Grund dafür liegt nicht in etwaigen Qualitätsabstrichen oder daran, dass es doch noch irgendwo was zu mäkeln gäbe, denn das ist mitnichten der Fall. Ich will es mal so ausdrücken: der „Genuss“ dieses Films ist ganz von ihrer Tagesform abhängig. Er kann Ihnen nämlich wirklich Angst machen, jede Party in Stücke hauen, und gewiss werden sie diesen Film nie vergessen! Denn eines ist mal völlig klar: „Eraserhead“ ist eines der verstörtesten, unheimlichsten, apokalyptischsten und finstersten Stücke Zelluloid, die ihnen je unterkommen werden. Surreal, magisch, auf irgendeine Art auch komisch, psychopathisch, genial! Ein im besten Sinne schlimmer Film! David Lynchs Bester - ein Klassiker! Aber, eben... nachhaltig!

Filmreview von: Wollo / Alle Reviews von Wollo

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Es ist von diesem Film keine offizielle deutsche Fassung erhältlich, wohl aber kursieren einige Bootlegmittschnitte von der arte Ausstrahlung des Films aus dem Jahre 1995.
Ausländische Fassungen:
DVD: GB - Universal; Australien - New Vison/Siren Visual Entertainment; USA - davidlynch.com, Subversive Cinema
VHS: GB - PolyGram Video, Palace Video, 4 Front Video; Frankreich - Film Office Laserdisc: USA - RCA Columbia

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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maltin, 17.01.08
Ich wollte nur in Kürze das formulieren, was mir beim Lesen durch den Kopf ging: DANKE! Das ist ungelogen eine der besten Beschreibungen, die bei Lynch-Filmen immer zwangsläufig einen nicht geringen Anteil an Interpretationen beinhalten, dieses Meisterwerks des noch jungen Lynchs. Aber eine kleine Randnotiz: ich kann diesem Film jedem ans Herz legen, der gerne mal einen psychadelischen Alptraum erleben will und nicht nur ins Kino geht, um sein Gehirn abzuschalten.
 
creaturefeature, 21.01.08
Maßlos überschätztes und überinterpretiertes Machwerk, meines Erachtens nur für ARTE-Fans interessant.
 
Frosti, 10.10.11
Intelligente Filmfanfs gucken halt Arte und der Rest schaltet sein Gehirn bei Transformers und Rambo III ab. Ich finde das Eraserhead eindeutig der unheimlichste und verstörenste Film aller Zeiten ist.
 
Preytor, 05.06.12
Der Film gleicht einem Trip durch Silent Hill bei knapper Muntion: Unheimliche Szenen, viele merkwürdige Passagen und Videosequenzen die am Anfang noch zu verstehen sind, gegen Ende aber zu einem metaphorischen Buchstabensalat verkommen den einzig und allein Herr Lynch zu interpretieren weiß. Schade, den einerseits weckt der Film besonders in der ersten Hlfte ordentliches Intereresse und schwankt gegen Ende deutlich. Das Ende ist das einzig krasse an dem Film und wird vor gut 30 Jahren für Aufruhr gesorgt haben, heutzutage wird dass die wenigsten jucken. Interessanter Film, etwas mehr Klarheit hätte nicht geschadet, den so geht mehr Qualität verloren als eigentlich da ist.
 
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