Das letzte Haus links

Originaltitel: The Last House on the Left
Alternativtitel: Haus der teuflischen Bestien
Grim Company
Mondo Brutale
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1972
Regie: Wes Craven

Darsteller

Figur

David Hess  Krug Stillo
Lucy Grantham  Phyllis Stone
Sandra Cassel  Mari Collingwood
Fred J. Lincoln  Fred 'Weasel' Podowski
Jeramie Rain  Sadie
Marc Sheffler  Junior Stillo
Richard Towers  Dr. John Collingwood
Cynthia Carr  Estelle Collingwood
Ada Washington  Ada
Marshall Anker  Sheriff
Martin Kove  Deputy
Ray Edwards  Postman
  
Genre: Thriller
Sequels: Das letzte Haus links (1972)
The Last House on the Left (2009)
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Inhalt

Zwei Mädchen vom Lande wollen auf ein Rockkonzert. Auf dem Weg dorthin gehen sie in die Stadt, um etwas zu essen und ein paar Drogen zu kaufen. Leider landen beide bei ein paar ausgebrochenen Schwerverbrechern. Diese haben nichts besseres zu tun als die beiden Mädchen zu quälen, vergewaltigen, kidnappen und danach umzubringen. Eines der Mädchen kann jedoch kurz vor ihrem ableben ihren Eltern alles erzählen, die ohne es zu wissen den Mördern ihrer Tochter Unterschlupf gewähren. Die Eltern sehen Rot und die Rache beginnt.

Kommentar

Ein gut gemachter Film, der laut Angaben auf einer teils wahren Begebenheit beruht. Er ist wirklich hart gemacht und um die Vergewaltigungs- und eine Mordszene gekürzt, wie ich in Erfahrung bringen konnte. Der Film ist wirklich gut gedreht und ein abartiges Meisterwerk. Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung sind die Meisten Uncut-Fassungen gekürzt, da der Originalcut laut IMDb eine Länge von 91 Minuten aufweißt. Man leidet selbst als Mann mit den Mädchen mit und hofft immer wieder, dass sie überleben und versteht auch gut die Eltern und wieso es sie nach Rache verlangt. Ein Film der einem unter die Haut geht und die Psyche berührt. Es war Wes Cravens Durchbruch und für sein damals minimales Budget und das billigere Equipment eine Meisterleistung. Das der Film so stark in Kritik geriet, half ihm in Windeseile berühmt zu werden. Der Film "The Last House on the Left" gilt als brutaler Remake von Ingmar Bergmanns "Die Jungfrauenquelle". Ansonsten gibt es noch zu sagen, das Wes Cravens Filme auch von seiner Vietnamzeit profitieren, in denen er sich genaues anatomisches Wissen von Schnitt- und Schusswunden, wie auch Wissen über einzelne Körperteile und tote Körper aneignen konnte.

Filmreview von: ItsJustAMovie / Alle Reviews von ItsJustAMovie

Zum Altersnachweis

Veröffentlichungen

Der Film ist stark gekürzt bei KSM Media auf DVD erschienen und hat in einer Schnittfasung von ca. 64 Minuten eine FSK 16 Freigabe erhalten. Ungekürzt wurde er in Österreich bei XT Video auf DVD veröffentlicht, wurde aber in Deutschland beschlagnahmt.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar.
 
Gandalf01, 19.01.10
Ich hatte diesen Film auch mal gesehen, und zwar die österreichische von XT- die der unrated aus den USA entsprechen soll. (US Fassung ca. 84, XT Fassung ca. 80 Minuten). Von einer 91 minütigen Fassung weiß ich nichts und finde ich auch nichts. Wie auch immer, dieser Film hat mich gelehrt, wo meine Schmerzgrenze liegt, und was ich mir nie wieder anschaue. Der härteste, unrealistische Horror macht mir nichts aus, aber so etwas dreht mir den Magen um. Es zeigt die ganze Abartigkeit, zu was Menschen fähig sind, die auf solche Weise in der Evolution noch hinter das Tier zurückfallen. Die töten normalerweise nur zu fressen. Entsprechend mein Urteil. Es ist zwar rein persönlich, doch kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich an solchen filmen erfreuen kann - was umgekehrt auch jemand über meinen Geschmack sagen kann, schon klar. Dennoch ist das eben meine Meinung, ich mag solche Filme einfach nicht. Oder anders gesagt, einer der wenigen Filme, die ich vorzeitig abgebrochen habe.
 
Aeon, 01.01.12
Ich muss zugeben: Gandalf01 Kommentar hat mich neugierig und sensationslüstern gemacht. Tja und was soll man zu dem Film sagen? Es ist schwer zu beschreiben.. eine bizarre Mischung aus lustig-fröhlicher und auch psychedelischer 70er Musik, klamaukhaften Szenen mit trotteligen Polizisten, grässlichen Vergewaltigungs- Folter und Mordszenen, und fast schon Actionfilm-mässigem Showdown, erzeugten bei mir Verwunderung und Übelkeit. Fast wirkt dieser Film wie ein Experiment in dem man eigentlich wiedersprüchliche Dinge miteinander verknüpft, lustiges folgt grässlichem, frohe Musik folgt auf grausame Gewalt. Mit den beiden Lebensfrohen Mädchen leidet man mit und fühlt sich aufgrund der Schönheit und Frivolität der jungen Damen gleichzeitig in Richtung Softporno und dann Snuff-Video geschoben. *SPOILER* Am Ende darf man froh sein das die Eltern zu ihrer gerechten Rache kommen und die fiese dreier-Gang abgemurkst wird. Das Ende ist also schon wieder standardmässig. Es gibt viele gute Filme in denen Opfer leiden, man fiebert dann mit und irgendwann kommt die Erlösung durch gelungene Flucht oder Rache. Aber hier stimmt irgend etwas nicht.. Die Musik und die trotteligen Cops stehen in so hartem Kontrast zu der übelsten Abstechszene die ich je gesehen und vor allem gehört habe. Ich mache mir Sorgen um Wes Cravens Verstand und bleibe etwas ratlos zurück. Schwer zu bewerten der Film, ausser den eigenwilligen Schnitten ist technisch und Schauspielerisch alles solide, wie ich meine, aber auf so bizarrre Weise möchte ich nicht gegruselt werden. Originell ist der Film allemal.
 
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