Black Sheep

Originaltitel: Black Sheep
Herstellungsland: NeuseelandNeuseeland
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: Jonathan King

Darsteller

Figur

Nathan Meister  Henry Oldfield
Peter Feeney  Angus Oldfield
Danielle Mason  Experience
Tammy Davis  Tucker
Glenis Levestam  Mrs. Mac
Tandi Wright  Dr. Rush
Oliver Driver  Grant
Matthew Chamberlain  Oliver Oldfield
Nick Fenton  Henry (jung)
Eli Kent  Angus (jung)
  
Genre: Komödie, Zombies
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Inhalt

Seit einem traumatischen Erlebnis in der Kindheit hat Henry eine Phobie vor Schafen. Nach vielen Jahren kehrt er nun auf die Schaffarm seiner Vorfahren zurück, um seinen Anteil der Farm an seinen Bruder Angus zu verkaufen. Dieser hat die Farm bisher geführt und dort im Geheimen genetische Experimente an Schafen gemacht. Kurz vor Henrys Ankunft entwenden Umweltaktivisten die Überreste eines fehlgeschlagenen Versuchs und setzen damit eine furchtbare Seuche frei. Friedlich blökende Schafe mutieren zu blutrünstigen Wollknäul-Zombies. Auch der Biss dieser Bestien lässt Menschen zu Schafzombies mutieren. Schnell verbreitet sich die verheerende Seuche und der Mensch wird zur bedrohten Art. Auf einer Pressekonferenz wollte Angus eigentlich sein Superschaf präsentieren, doch eine wildgewordene Herde mutierter Killerschafe ...

Kommentar

Nach Braindead und Bad Taste kommt nun ein weiterer Horrorfilm mit echtem Kult-Potential aus Neuseeland. Jonathan Kings Regiedebut überzeugt durch eine gelungene Mischung aus herrlich schwarzem Humor und blutigem Horror vom Feinsten. Splatterfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Genau wie in Hitchcocks Die Vögel werden hier eigentlich friedliche Tiere auf die Menschheit losgelassen und da der Film aus Neuseeland kommt, sind es hier Schafe. So verkündet der Werbeslogan vollmundig: "Es gibt 40 Millionen Schafe in Neuseeland und sie haben die Schnauze voll!" Grund für die Zombieschafe sind Profitgier und daraus verbundene Genversuche, die nicht ganz die erhofften Resultate bringen. Auch wenn sich die Story eher trashig anhört, der Film ist auf ganzer Ebene überzeugend und hochwertig umgesetzt, die Effekte kommen von Weta Workshop (King Kong, Eragon). Eine wahrhaft belebende Frischekur für das Tierhorror-Genre, für mich der Tierhorror-Film des Jahres, ein absolutes Pflichtprogramm für Genrefans und Leute, die gerne herzhaft lachen und gruseln. "Black Sheep" war übrigens der Eröffnungsfilm beim Fantasy FilmFest 2007.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment in drei Auflagen auf DVD erschienen, einer Special Edition 2 Disc Set mit etlichen Extras, einer Single Disc uncut Fassung und eine um 2 Minuten gekürzte FSK 16 Fassung.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 29.06.09
Der Film ist einfach genial! Die Story ist total super. Hier wird mit der Angst und Phobie gespielt die jeder nachvollziehen kann weil man sich mit dem Hauptdarsteller, der Angst vor Schafen hat, gut identifizieren kann. (jeder hat doch wohl vor irgendetwas eine große Furcht, Abscheu usw.) Die Effekte sind großartig. Manche Szenen sind total spannend- wir z.B. als die 3 vom Haus zum Auto durch die Schafe draußen gehen mussten. Oder wenn plötzlich ein Schaf wie aus dem Nichts vor ihnen stand. Ruhig und regungslos. Das war wie bei den VÖGELN. Es passiert nichts, die Tiere sind harmlos- und trotzdem ist man aufs äußerste gespannt- WEIL ja was passieren könnte. Die Schauspieler sind alle hervorragend. Die Musik passt auch ganz gut dazu. Die Verwandlung zum dem Schafmonster ist irre, und erfrischend neu. Der Blutgehalt ist natürlich auch im Überfluss vorhanden, Ekelszenen herrlich, und auch die Komik kommt mit Sicherheit nicht zu kurz. Ich hab mich köstlich amysiert, fand ihn teilweise echt witzig und unglaublich. Das Besondere hier sind einfach die Schafe die normalerweise so harmlos sind, dass sie hier eben dann deswegen doppelt gefährlich rüber kommen. (wie bei den Vögeln, oder die Krähen) Absolut zu empfehlen!!!!
 
Preytor, 04.08.09
Nach etlichen guten Kritiken die Ich zu dem Film gelesen habe, fiel er diesmal auch in meine Auswahl und habe ihn mir dann schließlich auch gekauft. Eigentlich stehe Ich ja auf Horrorfilme, die sich selbst nicht ernst nehmen oder nur auf Spaß ausgerichtet sind. Meine Erwartungen waren dementsprechend, dass Ich mich amüsieren werde und dieser Streifen DER Tierhorrorfilm, also keine 08/15 Umsetzung mit grottigen Effekten, wird. Im Endeffekt war's das ja auch nicht. Aber durchweg war mir das Ganze einfach zu lasch. Hier und da gab es doch nette Zwischeneinlagen, vor allem im Finale wird nochmal auf die Tube gedrückt, aber der Rest dazwischen war einfach nichts. Die Idee, dass diesmal Schaffe die Widersacher sind, ist ja auch gut, aber an der Umsetzung mangelt es einfach. So ein Superbrain der mutierte Schaffe züchtet um seinen Profit zu steigern (natürlich alles geheim) und natürlich unbemerkt bleiben will. Doch dann passiert etwas unglaubliches! Eins der Schaffe entkommt sogar und was für ein Zufall, es infiziert alle anderen auch. Ohje, wäre Ich nie draufgekommen. Wer hier als Futter dient war schon von Anfang klar. Und das die Hauptcharaktere bzw. der Hauptcharakter mitten im Film stirbt, habe Ich seit Tarantino's Death Proof nicht mehr gesehen. Das Kameramodell war offensichtlich auch nicht das Beste (was jetzt allerdings keinen Einfluss auf den Film hat), trotzdem merkt man es leider. Und der Soundtrack - Oh mein Gott, wer war denn hier am Werke ? Vierte Klasse Orchester von der Boxberger Grundschule liefert da was besseres. Dann ist er auch noch total falsch besetzt und teilweise viel zu leise. Das Vier-Mann-Orchester klingt nicht nur undynamisch, nein, sogar Ich kriege war besseres auf meinem Kinderkeyboard zusammen. Die schauspielerische Leistung geht bestenfalls In Ordnung. Alles in einem gebe Ich dem Film dennoch 3 Punkte, weil man sich (augenscheinlich beurteilt) recht bemüht hat. Die Effekte sind wirklich tadellos und saftig, die teilweise schlechte Umsetzung hat allerdings auch mitgewirkt. Netter Zwischendurchfilm, bei dem man allerdings nichts verpasst hat.
 
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