King Kong
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Inhalt
Als Regisseur Carl Denham erfährt, dass sein geplanter auf Eis gelegt werden soll, setzt er alles in Bewegung, um innerhalb einer Stunde mit seiner Filmcrew an Board eines Schiffes zu sein und auszulaufen, bevor die Produzenten ihn stoppen. Lediglich die Hauptdarstellerin fehlt im noch, doch durch einen glücklichen Zufall trifft er Ann Darrow und engagiert sie für sein Projekt. Das Ziel der Reise ist Skull Island, eine geheimnisvolle Insel, die bisher noch auf keiner Landkarte verzeichnet ist. Auf der gespenstisch wirkenden Insel treffen sie auf eine alte Kultur, die eine gigantische Schutzmauer errichtet hat. Schnell merken sie, dass diese Kultur noch nicht ausgestorben ist und dass die Einwohner nicht freundlich gegenüber Fremden sind. Die Eingeborenen entführen Ann, um sie einem 8 Meter großen Gorilla zu opfern. Die Schiffscrew bricht auf, um Ann zu retten. Bei der Suche treffen Sie auf Dinosaurier und andere Monster. Schließlich gelingt es Jack Driscoll, Ann zu retten, doch Carl Denham und Captain Englehorn wollen Kong fangen, was ihnen sogar gelingt. Zurück in New York wird Kink Kong als 8. Weltwunder zur Schau gestellt und zum Affen gemacht, doch die Stahlketten können ihn nicht halten. Er bricht aus und ...
Kommentar
Bereits 1996 wollte Peter Jackson (Braindead) seinen Wunschfilm, ein Remake von King Kong und die weiße Frau (1933), drehen, doch auf Grund des Misserfolgs von Roland Emmerichs Godzilla zog Universal das Angebot zurück, acht Monate Vorbereitungsphase waren umsonst vertan. Dafür bekam er die Möglichkeit, mit Der Herr der Ringe einen gigantischen Film zu drehen, der ihm alle Türen öffnete. Danach bekam er dann grünes Licht für King Kong und genügend Kleingeld, denn der Film kostete 207 Millionen Dollar! Peter Jacken bekam davon nur die Kleinigkeit von 20 Millionen Dollar. Aber wenn man sieht, wie viel Jackson bei den Drehabreiten abgenommen hat, weiß man, wie dieses Projekt an ihn gezehrt hat und dass er wirklich alles gegeben hat.Der Film hält sich recht nah an seine Vorlage und wurde von Jackson lediglich etwas ausgeschmückt, was den Film dann auf gut 3 Stunden brachte. Der Film spielt wie das Original 1933 zu Zeiten der Rezession, der schlimmsten Wirtschaftskrise der USA. Die Kulissen sind allesamt vom Feinsten und geben die damalige Problematik gut wieder. Die Stadt entstand übrigens fast ausschließlich am Computer, es wurden lediglich die unteren Fassaden einiger Straßenzüge als Kulisse gebaut. Für meinen Geschmack wurde aber hier zu viel Zeit vertrödelt, so ist der Anfang zwar sehr atmosphärisch und die Charaktere werden gut eingeführt, aber bis man endlich auf Skull Island ist dauert einfach zu lange, da ist schon fast der halbe Film um. Die Insel selber ist für einen Fantasyfilm sehr gelungen und wirkt absolut bedrohlich und düster, da der Film aber eigentlich in der realen Welt spielt wurde hier etwas übertrieben. Dies gilt auch für die Inselbewohner und die überzogene Action, da wurde mit Effekten so geprotzt, dass der Film schon wie eine Satire wirkt. Die Effekte stammen von Weta, wo Peter Jackson ebenfalls seine Finger im Spiel hat. Die Effekte sind wirklich erste Sahne, vor allem King Kong ist perfekt gelungen, er ist sehr ausdrucksstark und absolut glaubwürdig. Auch wenn der Riesengorilla per Computer animiert wurde, wurden die Bewegungen über eine Spezialanzug, den Andy Serkis trägt, aufgenommen. Andy Serkis war auch für die Bewegungen von Gollum aus Der Herr der Ringe verantwortlich und ist in diesem Film als Koch zu sehen. Das größte Problem bei der Animation waren die Haare, und das wurde sehr gut gemeistert, der Technik sind heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt, aber um die gigantische Rechenleistung zu meistern, wurden bis zu 5000 Computer gleichzeitig eingesetzt. Lediglich die Stampede fand ich unrealistisch. Neben King Kong und den Dinosauriern gibt es auch jede Menge riesiger Insekten, Spinnen und Fledermäuse, so dass auch die Action auf der Insel um einiges zu seiner Vorlage ausgeschmückt wurde, was ich aber sehr positiv fand. Es wird jedoch nicht gezeigt, wie man King Kong mit den paar Überlebenden auf das Boot bekommt und auch die gesamte Rückfahrt wurde nicht mal ansatzweise gezeigt, da war ein zu großer Sprung. Der Schluss in New York ist dann wieder sehr gelungen und auch das Finale kann sich sehen lassen. Natürlich wurde auch der legendäre Schlusssatz übernommen.
Trotz des gigantischen Budgets kommen hier keine Mega Hollywood-Stars vor. Die schauspielerischen Leistungen sind aber allesamt sehr gut, besonders Naomi Watts (Ring) Einstz als Sream-Queem hat mir sehr gut gefallen. Lediglich Jack Black (School of Rock) empfand ich den ganzen Film über als Fehlbesetzung, auch wenn er seine Arbeit gut gemacht hat.
Fazit: Ein toller Film, der zwar technisch brilliert, aber nicht den Charme seiner Vorlage hat und auch nie dessen filmhistorische Bedeutung bekommt. Es ist halt nur ein Remake, wofür viel zu viel Geld ausgegeben wurde. Was mich an solchen Filmen stört ist, dass schon vorher feststeht, dass der Film ein Hit wird, die Werbung macht's möglich. Und im Vorfeld gab es ja auch tonnenweise Berichte auf allen Sendern zu diesem Film. Das junge Publikum dürfte von dem Film zwar begeistert sein, ich bin aber mit dem Original aufgewachsen und liebe diesen Film über alle Maße, da kann selbst Peter Jackson nicht mithalten.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Universal auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| EnQelchen, 10.02.09 |
| Es hat wirklich Spaß gemacht den Film zu gucken,nur war er wirklich einen Tick zu lang,deshalb habe ich ihn auch an zwei Tagen geguckt,je zur Hälfte.Am besten fand ich die Szenen im Dschungel,da kann einfach gar keine Langeweile aufkommen,weil es soviele verschiedene Tiere zu sehen gibt.Ich habe noch keinen anderen King Kong Film gesehen (werde mich jetzt aber ransetzen & mir die DVD's kaufen),deshalb kann ich auch nur meine Meinung zu diesem hier preisgeben.Mir hat er im Großen + Ganzen sehr gut gefallen :) |
| Staudenmaier007, 11.12.09 |
| Jackson macht alles richtig - und sogar mehr noch - wer hier nur ein besseres Remake erwartet wird eine Besseren belehrt werden. Der Film ist einfach ein Meisterwerk. Kein anderer King Kong war je so authentisch dargestellt............. |
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