Open Water

Originaltitel: Open Water
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2003
Regie: Chris Kentis

Darsteller

Figur

Blanchard Ryan  Susan
Daniel Travis  Daniel
Saul Stein  Seth
Estelle Lau  Estelle
Michael E. Williamson  Davis
Cristina Zenarro  Linda
John Charles  Junior
  
Genre: Tierhorror
Sequels: Open Water (2003)
Open Water 2 (2006)
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Inhalt

Susan und Daniel wollen bei einem Tauchurlaub mal richtig vom Berufsstress ausspannen. Die fahren mit einem Tauchboot aufs offene Meer zu einem Riff. Durch eine Unachtsamkeit der Schiffscrew bleiben die beiden am Tauchplatz zurück. Als sie auftauchen, ist das Schiff bereits auf dem Heimweg. Zuerst glauben sie noch auf eine schnelle Rettung, doch dann schwinden die Kräfte, sie kommen in Kontakt mit Quallen, die ersten Hai umkreisen sie, Panik kommt auf. Sie ...

Kommentar

Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit, wie sie sich leider unter Tauchern häufiger als man denkt ereignet. Chris Kentis schürt in diesem Film die Urängste in einem, zum einen vor dem einsamen Treiben auf offenem Meer, zum anderen vor dem Unbekannten unter Wasser. Hierdurch wird schnell eine gute Spannung aufgebaut. Unterwasserszenen gibt es während des verlassenen Treibens nur wenige, man sieht immer nur Haiflossen, die hochschnellen und einen umkreisen. Auf Filmmusik wie bei Der weiße Hai (1975) wird hier ganz verzichtet. Da der Film direkt auf digitalem Videomaterial gedreht wurde, ist die Optik nicht besonders hochwertig, es wirkt eher wie ein Amateurvideo, was aber die Wirkung in diesem Fall sogar verstärkt. Der Film hat mir sehr gut gefallen, war mal ein ganz anderer Film. Dabei fing er am Anfang eher schlecht an. Die Charaktere werden so gut wie gar nicht eingeführt und man hält sich nur mit belanglosen Nebensächlichkeiten auf. Wirklich viel Handlung hat der Film also eigentlich nicht, er besteht nur aus Spannung, die dafür aber von den unbekannten Schauspielern wirklich gut rübergebracht wird. Der Film zeigt, dass man auch mit einem Minibudget von gerade mal 130.000 Dollar einen ansprechenden Film drehen kann. Das Ende hat mich allerdings ein wenig überrascht und regt zum Nachdenken an.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Universum Film/UFA Home Entertainment auf DVD erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 14.05.09
Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, war ich enttäuscht weil ich mir mehr erwartet hatte. Mich störte dass es z.B. fast keine Hintergrundmusik gab. Doch dann sah ich ihn mir nach einem Jahr noch einmal an und achtete auf ganz andere Kleinigkeiten. Und siehe da: Ich fand ihn plötzlich sehr gut! Der Film ist wirklich teilweise mehr als spannend und Nervenaufreibend weil mit den Ängsten des Zusehers gespielt wird im Detail. (was ist unter mir, Wetter, Wellen, Kälte, Hunger, dringende Bedürfnisse, Finsternis, usw, usw) Umso dramatischer wird es natürlich bei der Vorstellung dass dies eine wahre Begebenheit ist. Es gibt schon eine Musik- die ist sogar ziemlich spannend und dramatisch- sie wird nur immer bei den Haiangriffen eingesetzt. Der Schluss ist traurig und regt wirklich zum Nachdenken an. Die Haiangriffe sind zum nervenzerreißen gut gefilmt. Nach diesem Film war ich auf jeden Fall schon sehr gespannt auf den 2. Teil
 
Staudenmaier007, 11.01.10
Ich konnte mir zuerst nicht vorstellen das man aus dieser Geschichte und Location einen abendfüllenden Spielfilm zusammenschustern konnten. War aber erfreut überrascht als ich das Ergebnis gruselnd bestaunen konnte.
 
EnQelchen, 17.10.10
Ich fand den Film ganz unterhaltsam. Er ging nicht so lange,da war es unwarscheinlich das man hätte einschlafen können ;) Gut war es,dass alles auf einer wahren Begebenheit beruht (solche Filme wirken dann noch gruseliger). Ist schon komisch sich vorzustellen,dass sowas desöfteren passiert. Das Ende war erschütternd,hätte ich nicht erwartet.
 
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