Die Herrschaft des Feuers
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Inhalt
Bei den Bauarbeiten für eine U-Bahn in London wird eine Höhle freigelegt. Als der junge Quinn diese betritt, erweckt ein riesiger Drache aus seinem ewigen Schlaf. Die Drachen vermehren sich rasant, innerhalb weniger Jahre übernehmen sie die Weltherrschaft. Die Städte sind zerstört, die zivilisierte Welt gibt es nicht mehr. Unter der Leitung von Quinn haben sich einige Überlebende in einer Burg verschanzt und kämpfen ums Überleben gegen Drachen und Hunger. Eine Gruppe von Kämpfern, die den Drachen den Krieg erklärt haben und von Denton Van Zan geleitet werden, zeigt ihnen, wie man Drachen erlegt. Sie suchen weitere Krieger, um nach London zu marschieren, wo der einzige männliche Drache lebt. Wenn er beseitigt wird, hat die Menschheit noch eine Chance. Doch die Gruppe wird von diesem Riesendrachen angegriffen, nur Van Zan und die Hubschrauberpilotin Alexandra überleben. Zusammen mit Quinn gehen sie ins Herz von London, um sich der feuerspeienden Bestie zu stellen.
Kommentar
Rob Bowman, der sonst meist bei TV-Serien wie MacGyver oder Akte X Regie führte, inszenierte einen düsteren Endzeit-Drachenfilm mit spektakulärer Action. Die Drachen werden absolut realistisch und richtig böse dargestellt. Auch wird nicht mit aufwendigen Pyroeffekten gespart, so dass der Film von der Action her voll überzeugen kann. Auch die Schauspieler sind gut, so dass der Film eine Menge potential hat. Leider ist die Story etwas schwach und hat einige Logikfehler. So können 3 Kämpfer den männlichen Drachen mit einfachen Sprengstoffpfeilen, die man bereits aus Rambo III kennt, töten, obwohl die Armeen dieser Erde dabei zuvor versagt haben. Wer aber nur auf geile Action aus ist, wird hier bestens bedient.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Buena Vista Home Entertainment/Touchstone Home Entertainment auf DVD erschienen. Bild und Sound sind hervorragend, und es gibt einige nette Extras wie das Making Of.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Wollo, 19.11.08 |
| Ich gebe zu, ursprünglich hielt ich den Film für rummeldummen Quatsch, der mich erstmal überhaupt nicht interessiert hat. Da der Film aber unlängst in der Glotze lief und ich zu jenem Zeitpunkt nichts besseres zu tun hatte (Besuch im Elternhaus und ich war zu später Stunde noch wach) habe ich dennoch mal einen Blick riskiert, und siehe da, ich hab mich gar nicht mal so schlecht unterhalten gefühlt. Die Grundidee war tatsächlich gar nicht mal so übel, Regie und schauspielerische Leistungen gingen auch durchaus okay. Christian Bale ist im Prinzip sowieso über jeden Zweifel erhaben, Gerard Butler mag ich inzwischen auch ganz gern, Matthew McGonaughey, den ich eher als gebräunten Surferboy auf dem Zettel hatte, agiert hier mit Mut zur Hässlichkeit und enormer physischer Präsenz und auch Izabella Scorupco machte ihren Job nicht schlecht. Das apokalyptische Szenario erinnerte manchmal gar an "28 Days/Weks later", vermutlich weil es im UK spielt, denn aufnehmen kann es der Film ansonsten bestimmt nicht mit den Zombie-Klassikern, aber im Großenganzen ging der Film eigentlich erstaunlich in Ordnung. Was mal abgesehen von der letztlich doch recht löchrigen Story dann aber ein wenig genervt hat, war das Pathos, mit dem man die Figuren und ihre Reden und Handlungen unbedingt anreichern musste. Quinn der Erlöser, Van Zan der mythische, weise und vor allem amerikanische Held, der die Europäer maßregelt, als diese das Erlegen eines Drachen feiern, da macht sich ein wenig Ungemach breit. Trotzdem, Inszenierung, atmosphärische Dichte und vor allem die Spezial Effekte, da gibt es nicht viel zu meckern. Gar kein rummeldummer Quatsch also im Prinzip, sondern ein einstweilen mitreißender, apokalyptischer Endzeitfilm von gelungener Idee und erstaunlichem Tempo, manchmal sogar mit grimmigem, selbstkritischen Humor ausgestattet, nur eben ein wenig pathetisch geraten. Da kann man sich von unterhalten lassen, sag ich mal! |
| Staudenmaier007, 11.12.09 |
| Haarsträubende Geschichte und das Ganze auch noch halbherzig mit Action vollgepumpt. Die Schubladen-Helden möchte ich gar nicht kommentieren. Wer Christian Bale mal in voller Entfaltung sehen möchte dem sein "American Psycho" empfohlen. |
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