Angriff der Riesenkralle

Originaltitel: The Giant Claw
Alternativtitel: The Mark of the Claw
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1957
Regie: Fred F. Sears

Darsteller

Figur

Jeff Morrow  Mitchell 'Mitch' MacAfee
Mara Corday  Sally Caldwell
Morris Ankrum  Lt. Gen. Edward Considine
Louis Merrill  Pierre Broussard
Edgar Barrier  Dr. Karol Noymann
Robert Shayne  Gen. Van Buskirk
Frank Griffin  Pete
Clark Howat  Major Bergen
Morgan Jones  Lieutenant
  
Genre: Tierhorror, Science-Fiction
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Inhalt

Bei einem Radar-Kalibrierungsflug sichtet der Pilot und Elektronikingenieur Mitch MacAfee ein unbekanntes, fliegendes Objekt, welches jedoch auf keinem Radarschild auftaucht. Zunächst wird dies als makaberer Scherz abgetan, doch kurz danach verschwinden weitere Flugzeuge spurlos. Ein gigantischer, extraterrestrischer Vogel, so groß wie ein Schlachtschiff, zeiht seine Kreise über die Erde und sorgt für Angst und Schrecken. Das Militär ist machtlos, selbst Wasserstoffbomben können dem Untier nichts anhaben, denn es wird von einem undurchdringlichen Antimaterieschild umgeben. Finden die Wissenschaftler einen Weg dem übermächtigem Monster beizukommen oder ist ihm die Menschheit hilflos ausgeliefert?

Kommentar

Wer auf Trash steht, sollte sich diesen Hardcore-Trash nicht entgehen lassen. Der hier gezeigte, außerirdische Riesengeier, der um ein vielfaches größer ist als ein Flugzeug, ist mit die Krönung der Lächerlichkeit. Das hässliche Vieh ist als Marionette direkt erkennbar, hier hat man sich absolut keine Mühe gegeben, irgendetwas zu kaschieren. Ralph Hammeras, der zuvor Erfahrungen bei Disneys "20.000 Meilen unter dem Meer" sammeln konnte, hat sich hier wirklich selbst untertroffen. Hinzu kommt ein unglaublicher, wissenschaftlicher Humbug über Antimaterie, den die soliden Darsteller absolut ernst vortragen. Produziert wurde das ganze von Sam Katzman, der in seiner Karriere unzählige Trash-Filme produzierte, aber auch Filme wie Fliegende Untertassen greifen an an und Das Grauen aus der Tiefe auf die Welt brachte. Regie führte Fred F. Sears (Der Werwolf, Fliegende Untertassen greifen an), der hier durch das Trash-Monster für unfreiwillige Komik und somit für Unterhaltung sorgt.

Fazit: Die Story selbst ist für einen 50er Jahre Monsterfilm OK, doch erst durch die unglaublich schlechten Effekte wurde der Film unsterblich im Reigen der Trash-Filme verewigt.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film lief in Deutschland bisher nur im Fernsehn. In Amerika ist er bei Sony Pictures Home Entertainment in der Icons of Horror Collection - Sam Katzman zusammen mit drei weiteren Filmen auf DVD erhältlich.

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Weitere Kommentare zum Film

Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar.
 
Berti, 09.08.10
Habe mich nach ein paar Sekunden in mich gehens entschlossen, dieser absoluten Trashgranate (als Partyfilm absolut zu empfehlen!! gg) doch nur 3 statt 4 Punkte zu geben wegen der wirklich super billigen Effekte und dem wirklich außergewöhnlich hässlichen Vieh. Die Schauspieler sind großartig und sehr glaubwürdig. Die Musik ist toll und die Story auch ganz o.k. Alles wird sehr spannend vorgetragen doch wenn man das Federvieh erst mal sieht, kriegt man einen Lachkrampf. Für Trashfans auf jeden Fall ein Muss!
 
schnuff, 10.08.10
Meine Herren-der Film macht echt riesig Spaß. Der Gummigeier aus Antimaterie ist echt der Brüller schlechthin. Die Schauspieler spielen diesen Ausgemachten Blödsinn mit einer Ernsthaftigkeit, die mich echt in Erstaunen versetzt hat. Für mich eine der besten Trashgranaten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.
 
Mountie, 02.01.13
Ohne Frage ist Fred Sears selbst Ed Wood um Längen überlegen und stellt sicherlich DEN (Trash-) Giganten seiner Zeit hiermit vor. Gerade die Darsteller, die das unglaublich dämliche Viech mit ihren ernsthaft vorgetragenen Dialogen einer Dauerbombadierung bedenken, ist schlicht unglaublich. Das Viech selbst und auch der ganze Rest verdient die volle Punktzahl, weil ich mich selten so glänzend unterhalten gefühlt hab'.
 
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