RawHeadRex - Er ist das Grauen!
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Inhalt
Der Wissenschaftler Hollenbeck macht zusammen mit seiner Familie eine Reise durch Irland. Dies geschieht zum einen aus Interesse an dem Land, aus dem seine Vorfahren stammen, zum anderen aus beruflichen Gründen. Hollenbeck erforscht die alten Sagen aus der Zeit vor der Christianisierung. In den hintersten Ecken Irlands ist manches Wissen aus dieser Zeit noch überliefert. In einem kleinen Nest im Nirgendwo stößt Hollenbeck auf eine kleine Kapelle mit einem sehr merkwürdigen Fenster, auf dem ein alter Dämon abgebildet zu sein scheint. Währenddessen versucht ein Bauer ganz in der Nähe eine alte Steinsäule aus dem Boden seines Ackers zu hieven. Als es nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt, kann Rawhead seinen Gefängnis nach vielen Jahrhunderten endlich entfliehen. Der Dämon war früher der König dieses Landstriches und regierte mit eiserner Faust, bis er in sein magisches Gefängnis verbannt wurde. Nun will er erneut der Herrscher dieser Gegend werden und macht sich auf der Stelle an sein blutiges Werk. Dabei wird er von Hollenbeck beobachtet, der als Einziger an die Existenz des Dämons glaubt. Erst als es scheinbar schon zu spät ist, müssen die Polizei und die Bewohner des Dorfes mit Grauen feststellen, das Hollenbeck sich nicht getäuscht hat ...
Kommentar
Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte aus einer von Clive Barkers berühmt berüchtigten Büchern des Blutes. Barker wurde sogar mit dem Drehbuch für den Film beauftragt. Doch half auch das leider nicht viel, denn der Film schafft es über ein wohlmeinendes Mittelmaß nicht hinaus. Dies mag zum einen am mangelnden Budget liegen, was einige Effekte recht billig aussehen lässt (zuckende Zeichentrickblitze, die nicht wirklich gelungen sind). Doch liegt es gewiss an dem Monster, dass ziemlich misslungen ist und so die ganze Stimmung im Film zerstört. Ein riesiger Gummikopf mit merkwürdig gefletschtem Maul soll Angst und Schrecken verbreiten, erntet jedoch bestenfalls ein paar müde Lacher. Gekrönt wird die Maske durch rote Lämpchen, die in den Augen glühen. Die Story ist leider nicht viel besser. Rawhead erwacht und bringt Leute um, ein Mann versucht es zu verhindern. Die Story ist wirklich nicht neu und es geschehen kaum Wendungen, die den Betrachter aus dem Halbschlaf wecken könnten. Einzig die Szene, in der der Sohn von Hollenbeck getötet wird, bringt eine unerwartete Überraschung. Gewürzt wird die vor sich hin plätschernde Story durch ein paar blutige Szenen, doch hält sich der Ekelfaktor doch recht stark in Grenzen. Das einzige Highlight in dem Film ist wahrscheinlich die Szene, in der sich der Küster der Gemeinde hingebungsvoll an einer Natursektdusche von dem Dämon ergötzt.
Die Schauspieler sind so weit OO, allen voran David Dukes als der Wissenschaftler Hollenbeck. Sehr schön ist auch die Landschaft, die für eine Story wie diese wie geschaffen scheint. Doch bleibt der Film unterm Strich nur Mittelmaß, was eigentlich schade ist, denn Verfilmungen aus Clive Barker's Büchern des Blutes können auch viel besser gelingen, wie Midnight Meat Train und Book of Blood beweisen. Vielleicht gibt es ja in absehbarer Zeit einmal ein Remake, das ein wenig besser gelingt.
Filmreview von: schnuff / Alle Reviews von schnuff

Veröffentlichungen
Der Film ist bei CMV Laservision, bei X-Rated und bei Best Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Zoltan, 11.10.12 |
| Die Vorlage zu "Rawhead Rex" stammt aus der Feder von Clive Barker. Sie basiert auf der Geschichte "Rohkopf Rex" aus seinem dritten Buch des Blutes. Ferner zeichnet sich Barker hier fürs Screenplay verantwortlich. Die Regie übernahm George Pavlou, der ein Jahr zuvor Clive Barkers Underworld drehte. Die Umsetzung ist auf dem Niveau eines durchschnittlichen Fernsehfilms, die Effekte sind zwar teilweise recht blutig, wirken aber oftmals billig. Besonders das Gesicht des Rawhead wirkt wie eine billige Gummimaske, die nicht wirklich zum Gruseln anregt, ich hatte dafür bestenfalls ein bemitleidenswertes Lächeln übrig. Die Darsteller sind allesamt unterer Durchschnitt. Die Story selbst ist zwar nicht wirklich innovativ oder tiefgründig, schafft es aber durchaus zu unterhalten. Das Ergebnis ist bestenfalls Durchschnitt mit typischem 80er Jahre Look. Da Clive Barker von den Filmen wenig begeistert war, übernahm er ein Jahr drauf bei "Hellraiser - Das Tor zu Hölle" selbst die Regie und schuf damit einen Genre-Meilenstein. |
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