Chernobyl Diaries

Originaltitel: Chernobyl Diaries
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  2012
Regie: Bradley Parker

Darsteller

Figur

Ingrid Bolsø Berdal  Zoe
Dimitri Diatchenko  Uri
Olivia Dudley  Natalie
Devin Kelley  Amanda
Jesse McCartney  Chris
Nathan Phillips  Michael
Jonathan Sadowski  Paul
Milos Timotijevic  Russische Check Point Wache
Pasha Lychnikoff  Arzt
  
Genre: Thriller
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Inhalt

Sechs Touristen suchen den ultimativen Kick und buchen bei Uri, der sich auf Extrem-Tourismus spezialisiert hat, einen Trip in die Stadt Prypjat, eine Arbeiterstadt, die direkt neben Atomreaktor Tschernobyl, wo es vor über 25 Jahren zum Supergau kam. Auf Grund der ratioaktiven Strahlung sollte der Aufenthalt nur zwei Stunden dauern, doch als sie zurück zum Bus kommen, sind die Anlasserkabel durchgeschnitten. Doch nun ist die Strahlung nicht mehr ihr größtes Problem, denn die Stadt ist nicht so verlassen, wie sie denken. Streunende Hunde schneiden ihnen den Weg ab und zu Kannibalen mutierte Strahlenopfer machen Jagd auf sie, der Ausflug wird zum Trip in die Hölle und ...

Kommentar

Am 26. April 1986 ereignete sich in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl bei einer Simulation eines Stromausfalls der Supergau, wo der Reaktor explodierte und Unmengen von Radioaktivität freisetzte. Ein Ereignis, dass bis heute unvergessen ist und sich am 11. März 2011 in Fukushima wiederholte.

"Chernobyl Diaries" basiert auf der Geschichte "The Diary of Lawson Oxford" von Oren Peli und spielt 25 Jahre später in der anliegenden Stadt Prypjat, die über Nacht von den Bewohnern verlassen wurde. Die Idee, dies als Grundlage für einen Horrorfilm zu nutzen ist von Regisseur Bradley Parker, der hier sein Regiedebüt absolviert gut umgesetzt. Doch was hier im Film als fast schon absurd anmutender Extrem-Tourismus verkauft wird, ist in der Realität schon längst Alltag.

Der Film wurde im Dokumentar-Stil gedreht und gewinnt dadurch deutlich an Glaubwürdigkeit. Auf die von mir so gehasst Wackelkamera wurde zum Glück jedoch verzichtet. In der ersten Hälfte des Films wird die Story aufgebaut und die Charaktere eingeführt. Die verlassene Stadt mit den verlassenen und geplünderten Häusern und dem Rummelplatz, der nie in Betrieb genommen wurde, schaffen eine herrliche Nuklear-Geisterstadt-Atmosphäre. In der zweiten Hälfte werden dann die Daumenschrauben angezogen. Hier wird viel im Dunkeln gedreht und die Angst vor dem Unbekannten wird hier ausgeschlachtet. Dass es hier alles andere als ungefährlich ist, wird schnell klar, als der Reiseleiter spurlos verschwindet und einer schwer verletzt geborgen wird. Doch was hier sein Unwesen treibt, bleibt lange unklar.

Die unbekannten Darsteller können allesamt überzeugen. Auch agieren diese durchwegs realistisch, was bei solchen Filmen ja oftmals ein großes Manko ist. Sie schaffen es, ihre Angst auf den Zuschauer zu übertragen, so dass hier eine beklemmende und klaustrophobische Stimmung geschaffen wird.

Fazit: Spannender Film ohne Längen, der dank Fukushima leider ein sehr aktuelles Thema abhandelt.

Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Deutscher Kinostart: 21. Juni 2012
DVD & Blu-ray: 26. Oktober 2012 von Warner Home Video

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 26.03.13
Also ich bin ja ein Mensch der sich ziemlich leicht und ziemlich schnell gruselt. Bei diesem FIlm hab ich mir fast die Fingernägel abgekaut vor Spannung. Auch wenn man nie was Wirklich Grauenhaftes zu Gesicht bekommt oder man die Mutanten-Kanibalen oder was auch immer das sein soll nie wirklich so richtig sieht. Die Location mit der Geisterstadt und die unheimliche Atmosphäre ist wirklich der Hammer. Die Musik ist super passend und die Darsteller wie schon erwähnt sehr gut. Auch die wilden Hunde und der See mit den bissigen Fischen ist gefährlich. Ähnlich wie bei I am Legend, nur ohne den computeranimierten Zombies. Die alten Katakomben, Keller und verlassenen Wohnungen wirken wirklich abenteuerlich und die Flucht in ihnen ist sehr gut in Szene gesetzt mit der Kamera. Richtige Horrorfans werden sich vielleicht langweilen. Beim zweiten Mal anschauen - wo man schon weiß was passiert, oder eben auch nicht passiert, ist der Kick vielleicht dann weg. Dennoch- wer wie ich Angst im Dunkeln hat, wird sich vor Spannung vielleicht ins Hoserl machen.
 
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