Laila - Vampir der Lust
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Inhalt
Die hübsche Lila verdient ihren Lebensunterhalt als Stripperin. Nach ihrer Schicht nimmt sie gerne Männer mit in eine einsame Lagerhalle, um sich der Lust hinzugeben. Als sie jedoch erstmals LSD angeboten bekommt, durchlebt sie einen schlechten Trip, den ihr Liebhaber mit dem Leben bezahlen muss. Fortan wiederholt sie das Erlebnis Nacht für Nacht, schon bald ist ihr die Polizei auf den Fersen. Durch einen Tipp einer Maklerin, die das Blut auf dem Boden der Lagerhalle gesehen hat, kommt ihr die Polizei auf der Spur, doch ...
Kommentar
Es gibt ja wirklich richtig gute Erotik-Thriller. Dieser Film hingegen ist ein abschreckendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Regisseur William Rotsler (Engel der Erotik, Teufel der Wollust) inszenierte hier einen durchwegs langweiligen und uncharismatischen Beitrag. Die Softerotikszenen versprühen keinen Charme, zu sehen gibt es in der deutschen Fassung eh nichts, alle "Oben Ohne"-Szenen fielen hierzulande der Schere zum Opfer, in der Originalfassung werden zumindest Brüste gezeigt. Die Drogentripps sind eher schlecht als recht ausgearbeitet, ebenso wie die Morde schnell abgespult werden, ohne dass man richtig was sieht. Die Dialoge sind banal und nichtssagend und die 60er Jahre Dudelmusik fängt schnell an zu nerven. Lediglich die weibliche Hauptdarstellerin, Susan Stewart, ist ganz nett anzusehen, aber das hilft hier auch nicht weiter.
Um die vielen Schnitte in der deutschen Kinofassung zu kompensieren, wurde der Anfang durch eine Art pseudowissenschaftliches Interview zum Thema LSD-Konsum erweitert, der eher wie ein Werbefilm für LSD rüberkommt. Dieses wurde nur per Voice-Over synchronisiert, der Film selbst ist komplett eingedeutscht.
Fazit: Ein Schundfilm, wie er im Buche steht. Als Heilmittel gegen akute Schlaflosigkeit jedoch bestens zu empfehlen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Subkultur Entertainment als Nr. 6 der Grindhouse Collection erschienen.
Filmbewertung
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