Die Frau in Schwarz
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Inhalt
Der junge Anwalt Arthur Kipps hat den Tod seiner Frau kaum verwunden und vernachlässigt seine Arbeit, um sich um seinen 4-jährigen Sohn zu kümmern. Mit dem Auftrag, den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow zu regeln, reist er zum verlassenen Eel Marsh House, welches abgelegen auf einer nur bei Ebbe erreichbaren Insel liegt. Doch kaum ist er in dem Dorf angekommen, verhalten sich die Dorfbewohner ihm gegenüber zurückhaltend bis feindselig, jeder versucht ihm vom Marsh House fernzuhalten, lediglich vom wohlhabenden Sam Daily erfährt er Unterstützung. Schnell merkt Arthur, dass es in dem alten Gebäude nicht mit rechten Dingen zugeht. Er sieht eine gespenstische, schwarz verhüllte Frau. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse und Kinder aus dem Dorf sterben. Er versucht selbst dem Geheimnis um die schwarze Frau auf die Spur zu kommen und ...
Kommentar
Nach der Reaktivierung der traditionsreichen, britischen Filmschmiede Hammer Film Productions ist dies nun der erste Spielfilm, der es in Deutschland in die Kinos geschafft hat. Grund dafür dürfte Harry Potter Darsteller Daniel Radcliffe sein, der hier nach Vollendung der Harry Potter Saga seinen ersten Film absolviert und in der Hauptrolle des jungen Anwaltes zu sehen ist.
Die Story basiert auf Susan Hills 1983 erschienener Novelle "The Woman in Black", welche bereits 1989 mit Die Frau in Schwarz fürs Fernsehen verfilmt wurde. Mit dieser klassischen Gruselgeschichte kehrt Hammer, die mit Horror- und Gruselfilmen bekannt wurden, quasi zu den Wurzen zurück. Die Regie übernahm James Watkins (Eden Lake), der hier einen soliden Gruselfilm abliefert.
Der Film spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ausstattung ist sehr gediegen und authentisch, das alte Spukhaus ist herrlich gruselig in Szene gesetzt. Besonders gelungen ist die Straße zur Insel, wo dieses Haus liegen soll. Hier wurde die Straße nach Osea Island als Drehort verwendet, die nur bei Ebbe befahrbar ist - ein echter Blickfang.
Die Handlung fängt für heutige Verhältnisse sehr schleppend an, es dauert einige Zeit, bis es leicht gruselig wird, erst recht spät geht es dann wirklich zur Sache. Hier sind dann auch ein paar nette Schockmomente platziert, so dass dann auch ein Kreischen durch die Kinoreihen ging, unterm Strich hätte ich jedoch etwas mehr erwartet. Hier fehlt irgendwie der Pep, denn den kann Daniel Radcliffe leider nicht vermitteln. Irgendwie hab ich ihn auch noch zu sehr mit dem kleinen Harry Potter verbunden, so dass ich seine Rolle hier nicht optimal besetzt fand. Andererseits wäre der Film ohne ihn sicherlich nicht ins Kino gekommen. Ciarán Hinds (The Rite - Das Ritual) hingegen kann voll überzeugen.
Fazit: Durchschnittlicher Gruselfilm mit namhaft besetzter Hauptrolle. Old-School-Horrorfans kommen voll auf ihre Kosten.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Deutscher Kinostart: 29. März 2012
DVD & Blu-ray: 9. August 2012 von Concorde Home Entertainment
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| schnuff, 07.04.12 |
| Der Film ist ein wirklich gelungener Start für die neue Hammer-Filmschmiede. Es gab einige sehr gelungene Gruselmomente, die im Kino wirklich klasse wirkten. Auf DVD oder Blue Ray könnte es sein, dass sie leider nicht ganz so gut wirken. Wie auch bei den alten Hammer-Klassikern wurden viele Originalkulissen verwendet, daher ist einiges des alten Hammer-Charmes in die Heutige Zeit herüber gerettet worden. Daniel Radcliff macht seine Sache auch super, und so freue ich mich schon auf den nächsten Hammerfilm. |
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