Der Mann aus Metall
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Inhalt
Der durch einen Unfall schwer verletzte, amerikanische Physiker Lucas Martino, der ein wichtiges Geheimprojekt der Regierung leitete, wird von russischen Ärzten unter enormen Aufwand am Leben erhalten. Bis auf seinem rechten Arm wurde sein Körper durch Metallprothesen ersetzt, um vom russischen Geheimdienst verhört werden zu können. Erst Monate später darf er zurück in den Westen, doch hier geht seine Misere direkt weiter. Er muss erst nachweisen, dass er der echte Lucas Martino ist, doch egal wie gut er ist, es bleiben immer Zweifel. Zu viel hängt von seiner Arbeit ab. Keiner will riskieren, dass er nicht der Echte ist oder dass er durch eine Gehirnwäsche nun für die Russen arbeitet, so dass ...
Kommentar
Im selben Jahr, wo Lee Majors als getunter sechs Millionen Dollar Mann durch die Fernsehlandschaft turnt, haben die Briten ihren eigenen durch modernste Prothesen am Leben erhaltenen Menschen geschaffen. Die Handlung dieses Agenten-Thrillers spielt während des Kalten Kriegs, wo die Amerikaner einen wichtigen Physiker, der für die Regierung an einem streng geheimen Projekt arbeitete, von den Russen zurückbekommen.Das Augenmerk liegt hier auf der Frage, ob der Mann aus Metall wirklich Lucas Martino ist. Hier zeigt sich die Angst der Regierung, von den Russen aufs Kreuz gelegt zu werden. Untermalt wird diese Vermutung durch Rückblenden von Verhören und Bestrebungen der Russen. Da der Film ohne jegliche Action auskommt und kaum Abwechslung bietet, sind das Hin und Her sowie die ewigen Befragungen auf Dauer recht monoton und langweilig.
Die Darsteller sind soweit OK. Joseph Bova (Der Engel mit der Mörderhand) spielt die Titelfigur, die durch Metallprothesen am ganzen Körper bis auf den rechten Arm keine direkten Emotionen vermitteln kann und dadurch auch für den Zuschauer undurchsichtig bleibt. Erst am Ende wird die Wahrheit über ihn gelüftet, bis dahin darf mit gerätselt werden.
Fazit: Inhaltlich durchaus interessant, aber zu langatmig.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Veröffentlichungen
Der Film ist bei e-m-s auf DVD erschienen.
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