Tödliches Vertrauen
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Inhalt
Frank Morrison hat ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zu seinem zwölfjährigen Sohn Danny, auch wenn er sich von dessen Mutter getrennt hat. Der neue Freund und schon bald Ehemann der Exfrau, Rick, scheint zunächst ein netter Kerl zu sein und Frank ermutigt seinen Sohn, ihm eine Chance zu geben, obwohl Danny aus seiner Abneigung keinen Hehl macht.
Doch schon bald zeigt Rick sein wahres Gesicht und scheint zudem auch eine dunkle Vergangenheit zu haben. Als Danny eine schockierende Beobachtung macht, ist sein Vater Frank der einzige, der ihm Glauben schenkt...
Kommentar
John Travolta spielt hier zur Abwechslung mal den gutmütigen Vater, der als einziger an seinen Sohn glaubt. Auch Vince Vaughn als bedrohlicher Stiefvater und der sympatische junge Matt O'Leary als Sohn Danny machen einen guten Job. Die Sympatie des Zuschauers ist klar auf der Seite des eingeschüchterten Jungen und die beklemmende Hilflosigkeit kommt überzeugend rüber.Was bei dem Film nervt, ist die offenkundige, gerade zu fahrlässige Unprofessionalität der Polizei. Das Vorgehen - oder besser gesagt, dass trotz offensichtlicher Verdachtsmomente gerade in keinster Weise vorgegangen wird - erscheint mir unglaubwürdig und sehr unwahrscheinlich. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Geschichte sich tatsächlich so abspielen würde. Auch die Mutter verhält sich ziemlich naiv und darf erst im Finale Geistesgegenwart beweisen und überhaupt mal aus dem Hintergrund treten.
Dieser Aspekt ist aber notwendig, denn das Hauptaugenmerk liegt auf der Beziehung zwischen Vater und Sohn und der scheinbaren Ausweglosigkeit der Situation sowie der dunklen Bedrohung unter dem eigenen Dach. Leider sind viele Stellen ziemlich vorhersehbar und auch nur wenige Szenen warten mit Überraschungs- oder gar Schockmomenten auf. Dennoch ist der Film ein akzeptabler Psychothriller - im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf die Psyche der Protagonisten wird hier am meisten Wert gelegt, während die Handlung eigentlich keine besonderen Überraschungen bereit hält. Auch der Showdown fällt etwas weniger spektakulär aus, als es der Aufbau der Handlung erhoffen lässt.
Fazit: Kein ganz großer Wurf und auch keine neue Idee, aber insgesamt dennoch ein recht unterhaltsamer und ansprechender Film. Gewiss kein Meilenstein, aber auch kein Reinfall - für einen netten Videoabend langt es.
Filmreview von: Gruselmonster / Alle Reviews von Gruselmonster
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist in verschiedenen Ausgaben von Paramount Home Entertainment auf DVD erhältlich.
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Wehrlos - Die Tochter des Generals
Stand: 23.05.2012 13:08:00
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