A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands
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Inhalt
Bei einem Trip durch die entlegenen Highlands in Schottland vernehmen fünf Bergsteiger ein seltsames Geräusch. Dieses führt sie zu Anna, einem kleinen Mädchen, die lebendig in einer dunklen Kiste mit einem Atemrohr im Wald eingegraben wurde. Das verstörte Kind spricht nur Kroatisch und kann ihnen nichts erzählen. Sie wissen jedoch, dass sie hier einem Verbrecher in die Quere gekommen sind, und versuchen Anna so schnell wie möglich aus der Wildnis zu führen und zur Polizei zu bringen. Doch sie sind nicht so einsam, wie sie dachten, denn Annas Entführer sind ihnen auf die Spur. Sie wollen das Kind um jeden Preis zurück. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt und ...
Kommentar
Endlich mal wieder ein Film so richtig nach meinem Geschmack. Ich liebe Schottland und die herrlich einsamen Highlands, so dass ich mir den Film auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Regisseur Julian Gilbey (Footsoldier - Hooligan, Gangster, Legende) präsentiert uns mit "A Lonely Place to Die" eine Mischung aus Survival-Abenteuerfilm und Entführungsthriller.Der Film beginnt als spannender Bergsteigerfilm mit imposanter Bergkulisse. Hier liegen ganz klar die Stärken, denn die erste Stunde spielt in den entlegenen und menschenleeren Highlands. Hier finden die fünf Bergsteiger dann ein Mädchen, welches in einer Kiste mit Atemrohr vergraben wurde - alles sehr mysteriös. Ab da beginnt die Menschenjagd, denn die Entführer wollen die Kleine um jeden Preis zurück und sind mit ihren Methoden alles andere als zimperlich. Sean Harris (Isolation) überzeugt hier als skrupelloser Kidnapper. Ab hier steigt die Spannung kontinuierlich, einer nach dem anderen muss dran glauben, biss nur noch Melissa George (Triangle, 30 Days of Night), die hier in ihrem hautengen Kletteroutfit eine richtig gute Figur macht, und das Kind übrig sind.
In der Stadt angekommen, wird die Story etwas komplexer, denn Annas Vater ist ein ehemaliger Kriegsverbrecher und hat ein paar Söldner mit der Geldübergabe beauftragt - die Entführer müssen sich also warm anziehen. Auch hier wird optisch wieder einiges geboten, denn im Dorf ist ein Stadtfest mit einer Parade, die mit feurigen Darbietungen gut in Szene gesetzt ist.
Wer sich gerne von traumhaft schönen Bildern berauschen lässt, ist hier goldrichtig. Auch die Entführungshandlung ist gut eingebettet und sehr stimmig, hätte aber stellenweise noch etwas spannender sein können. Die Darsteller sind allesamt top, so dass hier beste Unterhaltung geboten wird. Die 18er Freigabe kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Die Gewalt wird nicht zu Selbstzwecken ausgeweidet, sie ist wohl dosiert und glaubhaft eingebettet. OK, wenn geschossen wird, sieht man anhand des spritzenden Blutes, wo die Kugel ein- und ausgetreten ist, aber die Gewalt ist eher moderat, eine 16er Freigabe wäre eher angebracht.
Fazit: Die schottische Antwort auf Cliffhanger geizt nicht mit optischen Reizen - sehr sehenswert.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
| Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar. |
| Gruselmonster, 02.01.12 |
| War wirklich positiv überrascht, statt eines trashigen Backwood-Slashers ist das hier eigentlich eher ein harter Survival-Thriller (wow, so viele "Fach"begriffe in einem Satz ;> ). Die Darsteller sind gut, man kann sich sogar ganz gut mit den Protagonisten identifizieren, es bleibt spannend und überraschend und es wird nicht unnötig ausgeweidet und rumgehäckselt (wie ich es bei FSK 18 immer befürchte :S ). Ich fand den Film weit innovativer als ich erwartet habe, und auch gut, dass hier auch mal die Angehörigen des Opfers moralisch fragwürdig sind und selbst keine reine Weste haben. Empfehlenswert! |
| Aeon, 05.01.12 |
| Klasse Film, hat auch meinen Geschmack voll getroffen! Tolle Naturaufnahmen, sensationelle Kamerafahrten und Zeitlupen, in meheren Szenen habe ich richtig Höhenangst bekommen. Die unterschwellige Musik steigert die Spannung wirkungsvoll. Am Anfang knisterd es schon ordentlich, denn in der Gruppe wird erstmal rumgezickt und man ist eher auf ein Psycho-Drama gefasst. Dann nimmt aber die action ihren Lauf: Geile stunts und sehr realistische Ballereien. Das rätseln hört in der Mitte des Films dann auf, als klar ist welches Spielchen hier gespielt wird, die Spannung verlagert sich also Richtung Action. Eines fand ich ein bischen seltsam: Wieso werden die Leute von sadistischen Hobby-Jägern verfolgt, die dann von richtig abgebrühten, organisierten kriminellen abgemurkst und ersetzt werden? So vile Pech muss man erstmal haben^^ Oder hab ich da was nicht geschnallt? Na ja egal, nochmal zu den Stunts: echt genial wie die eine Bergsteigerin des öfteren durch die Luft fliegt, mal von Steinen getroffen, mal von fiesen Querschlägern geschockt..selten gesehen so etwas. Die Darsteller waren mir alle erfrischend unbekannt, geben sich aber keine Blösse. Super Film! |
| Gruselmonster, 15.01.12 |
| Vorsicht Spoilerdiskussion ;) "Eines fand ich ein bischen seltsam: Wieso werden die Leute von sadistischen Hobby-Jägern verfolgt, die dann von richtig abgebrühten, organisierten kriminellen abgemurkst und ersetzt werden? So vile Pech muss man erstmal haben^^ Oder hab ich da was nicht geschnallt?" Hab ich mich auch gefragt. Entweder laufen einfach viele Psychopathen durch die schottischen Highlands oder die beiden Jäger gehörten zu einer konkurrierenden Entführerbande und hielten die "echten" Entführer erst für normale Wildhüter oder man die Drehbuchautoren haben das nicht durchdacht, sondern wollten einfach nur etwas Verwirrung stiften. Ich hab's jedenfalls auch nicht gecheckt, vielleicht kann uns ja noch jemand aufklären ^^ |
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