Kite Liberator - Angel of Death
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Inhalt
Monaka ist ein junges und zielstrebiges Mädchen und arbeitet nebenher in einem Maid-Café. Doch dort begibt sie sich nur hin, um ihre wirkliche Fassade unentdeckt zu halten – in Wirklichkeit ist sie eine eiskalte Kopfgeldjägerin und arbeitet unter dem Pseudonym "Todesengel". Als ihr ein Polizist auf die Fährte kommt, steht Monaka vor einer schwierigen Entscheidung, doch urplötzlich landet ein Raumschiff auf der Erde und bringt etwas mit sich, das nur von ihr getötet werden kann ...
Kommentar
Habe ich hier wirklich gerade die Fortsetzung zu „Kite“ gesehen? Wenn man sich nach diesem, ebenfalls in zwei Episoden aufgeteilten Film, eine Minute Zeit gibt, um das Gesehene zu bewerten, knallt man sich am Besten gleich mit der Bratpfanne auf die Stirn. Spaß bei Seite, liebe Leute, ich habe bisher noch keine so grottige Fortsetzung gesehen, die es wirklich so gnadenlos schafft, als müllreif bezeichnet zu werden. Ich frage mich auch ganz ehrlich, wer auf ein solches Drehbuch ein Okay ausspricht? In der Fortsetzung zum Killer-Mädchen Kite geht der Zuschauer ganz andere Wege wie im ersten Teil und übergibt seine Aufmerksamkeit zwei, wie später noch offensichtlich wird, hanebüchenen Storys welche miteinander verknüpft werden um auf ein gemeinsames Ende hinauszulaufen. Innovationen sind bei mir gerne gesehen, aber hier passt es einfach nicht. Einmal durchstehen wie den Alltag eines Mannes auf einer Raumstation, der seine Tochter seit vier Jahren nicht mehr gesehen hat und an irgendwelchen Experimenten mitwirkt. Die andere Story handelt von seiner Tochter die auf der Erde im jetzigen Zeitalter lebt und ein Doppelleben führt – einmal als schüchternes Mädchen im Maid-Café arbeitend und einmal als eiskalte Auftragskillerin. Moment denkt sich da doch einer, was soll daran jetzt schlimm sein? Bis jetzt eigentlich noch gar nichts, offensichtlich werden die Mängel schon eher, wenn man sich den Streifen vor Augen führt.
Wer den Vorgänger aufgrund seiner Brachialgewalt und expliziter Gewaltdarstellung mochte, schaut hier förmlich in die Röhre. Der Splatter-Part wurde so gut wie auf null reduziert und Sex-Szenen gibt es keine mehr. Was also bleibt, ist die oben erwähnte Story und diese kann alleinstehend wirklich nicht ernst genommen werden. Der Zusammenhang besteht genauso wenig wie der Sinn hinter allem. Für mich wirkt dieser Aufguss wie reine Geldmache. Achtung, kleiner Spoiler, ansonsten beim nächsten Absatz weiterlesen! Später mutiert auf dem Raumschiff ein Mann zu einem Monster und landet auf der Erde, nun muss das Killer-Mädchen ran und bringt es zur Strecke. Grandios, nicht? Dabei sieht das Ungetüm aus wie eine unfreiwillige Mutation Arus aus „Full Metal Alechemist“ und wirkt einfach nur dämlich.
Der Soundtrack ist mir diesmal gar nicht Erinnerung geblieben, außer ein saublödes, offenes Ende, bei dem ich jegliche Erwartung hineingesteckt hatte, dass die Wende zum Guten doch noch kommen würde.
Fazit: Doch nichts war's mit diesem Film - leider. Auch wenn er mich durchweg gut unterhalten halt und ich die ganze Spielzeit skeptisch über diese Story nachgedacht habe, so vergebe ich doch nur zwei Punkte. Hier wirkt alles banal zusammengewürfelt und was herauskommt ist ein kalorienarmer, präsenzmangelnder Kurzfilm mit wenigen Gemeinsamkeiten aus dem ersten Teil. Lediglich der verbesserte Zeichenstiel macht sich dem ersten Teil gegenüber deutlich bemerkbar, ansonsten eine reine Enttäuschung - und für Fans auf jeden Fall.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist ebenfalls bei I-On / New Media uncut auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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