Planet der Affen: Prevolution
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Inhalt
Der junge Wissenschaftler Will Rodman forsch an einem Heilmittel gegen Alzheimer, woran auch sein Vater erkrankt ist. Bei Versuchen an Schimpansen kann er eine enorme Steigerung der Intelligenz verzeichnen. Bei der Präsentation des Wirkstoffs vor den Investoren läuft der Affe jedoch Amok, woraufhin das Projekt gestoppt und die Affen getötet werden, nur das frisch geborene Schimpansenbaby Caesar nimmt Will heimlich mit nach Hause. Caesar stellt sich ebenfalls als extrem intelligent heraus, die genetischen Veränderungen der Mutter haben sich bei ihm positiv ausgewirkt. Gleichzeitig testet Will das Medikament an seinen Vater, der dadurch sein altes Leben wiederbekommt. Doch nach einigen Jahren gewinnt die Krankheit wieder die Oberhand. Will kann anhand der von ihm gewonnenen Erkenntnisse seinen Chef überzeugen, die Forschung wieder aufzunehmen. Er erschafft einen noch aggressiveren Wirkstoff, der bei den Versuchsaffen alle Erwartungen übertrifft. Die Sache hat nur einen Haken, das Medikament ist für Menschen tödlich. Ceaser, der auf richterlichen Beschluss in einem Zoo einquartiert wurde, nachdem er beim Versuch, Wills Vater zu beschützen, einen aggressiven Nachbarn angegriffen hat, kann entkommen und baut mit diesem neuen Medikament eine Affenarmee auf und ...
Kommentar
Nachdem wir bereits 1972 in Eroberung vom Planet der Affen erfahren haben, wie es die Affen gelernt haben zu sprechen und die Macht an sich rissen, bietet dieses "Remake" eine ganz andere und deutlich plausiblere Lösung hierfür. Diesmal sind die Menschen und ihr Streben nach der Perfektionierung des Menschen selbst schuld daran, denn beim Versuch ein Heilmittel gegen Alzheimer zu finden, wurde ein Virenstamm geschaffen, der aus primitiven Affen hochintelligente Superaffen macht, für den Menschen jedoch tödlich ist.Regisseur Rupert Wyatt (The Escapist - Raus aus der Hölle) hat aus den Fehlern von Tim Burtons Planet der Affen Remake gelernt. Anstatt den Film mit Effekten zu überladen, steht hier ganz klar die Handlung im Vordergrund, was für heutige Blockbuster in dem Genre schon fast untypisch ist. Auf den Einsatz von aufwendigen Spezialeffekten wurde hier natürlich nicht verzichtet, ganz im Gegenteil, diese ermöglichen erst, die Affen so realistisch und lebensecht darzustellen. Aber die Effekte sind hier mittel zum Zweck und wurde nicht spektakulär und angeberisch in Szene gesetzt.
Die Story dieses Prequels ist absolut stimmig und zeigt ein glaubhaftes Szenario, wie es zur Affenherrschaft kommen konnte. Dazu ist die Handlung durchaus tiefsinnig, fast schon philosophisch. Sie zeigt die Gefahren der Genforschung, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, hier spricht das Ergebnis für sich. Auch die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und mit genügend Tiefe versehen. Die Darsteller sind allesamt gut gewählt, vor allem James Franco (Spider-Man) konnte sehr gut überzeugen, auch wenn ihm die Affen hier ganz klar die Schau stehlen.
Der Film bietet eine gelungene Mischung aus Inhalt, Action, Emotionen, Tiefgang und Humor und ist hierbei erfrischend anders als andere Blockbuster, auf jeden Fall ein würdiges Prequel der Affen-Saga. Für Planet der Affen-Fans ein absolutes Muss.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Deutscher Kinostart: 11. August 2011
DVD & Blu-ray: 9. Dezember 2011 von 20th Century Fox Home Entertainment
Filmbewertung
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| Berti, 23.08.11 |
| Auch mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen. Extrem gefühlsbetont. Die Tiere haben mir total leid getan in ihren Käfigen und wie sie behandelt wurden. Man kann richtig mit ihnen mitfühlen. Ich hab immer wieder daran denken müssen, dass dies auch in Wirklichkeit leider das Schicksal von tausenden Versuchstieren oder in Tierheimen ist, weil sie in Käfigen dahin vegitieren. Obwohl die Computer Effekte sensationell sind, haben mir doch ein wenig die Masken gefehlt. Irgendwie ist der gerissene Gesichtsausdruck von Ceasar gruslig wenn er so schaut als er die Flucht ausheckt. Die Musik ist sehr gut. Die Schauspieler auch. Bei einer Szene hat das ganze Kino den Atem angehalten und jeder hatte Gänsehaut. Der absolute AHA- Effekt den man noch in keinem Trailer vorher gesehen hatte. Leider wurde die Frage was es mit dem bösen General Thade vom Mark Wahlberg auf sich hat, nicht geklärt. Warum grad dieser den Planeten gerettet hat. Man versteht zwar wie das alles angefangen hat, warum es keine Menschen und nur noch Affen gibt. Aber man sieht nicht was es eben mit Wahlberg auf sich hat weil das dann erst viel später spielt und der Film noch in der Anfangsphase endet. Mehr oder weniger. Viele werden sich zu Beginn vielleicht etwas langweilen weil es lange braucht bis der Film in Fahrt kommt. Alles wird genau gezeigt wie sich alles entwickelt und wie es soweit kommen konnte. Viele Gefühle. Auch die parallele Geschichte mit dem Alzheimerkranken Vater. Für Fans der Reihe eine gute Bereicherung |
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