A History of Violence
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Inhalt
Jack spielt in der Schulmannschaft Baseball und wird eher als letzte Wahl angesehen. Als er bei einem entscheidenden Spiel jedoch den Sieg herbeiführt, gerät er ins Visier der anderen Mannschaft und wird permanent von ihnen gemobbt. Vater Tom arbeitet in einem Diner und bekommt eines Tages Besuch von zwei merkwürdigen Typen, die ihn anscheinend aus vergangenen Tagen kennen. Angeblich soll Tom ein professioneller Killer gewesen sein und wenn er sich nicht bekennt, wird ihm und seiner Familie mit Gewalt gedroht. Die Situation scheint zu eskalieren, den nicht nur Jack hat bereits jede Menge Ärger am Hals, auch Tom steht vor einem entscheidenden Schritt, welcher das zukünftige Leben der Stalls maßgeblich beeinflussen wird ...
Kommentar
„A History of Violence“ ist ein großartig in Szene gesetzter Action-Thriller und das beste Beispiel dafür, was man aus einer einfachen Story alles machen kann. Regisseur David Cronenberg (Scanners, Videodrome, Die Fliege) legt eine Atmosphäre an den Tag, die kaum bedrückender sein könnte. Nach einem noch sehr fragwürdigen Anfang beginnt der eigentliche Film. Hierbei treffen zwei Konflikte aufeinander, welche das Familienleben der Stalls maßgeblich beeinflussen.Zum einen wäre da der Sohn Jack Stall (gespielt von Ashton Holmes), der als Einzelgänger ständig gemobbt wird. Dank der guten Schauspieler weiß der Film zu provozieren und man fiebert ständig mit dem Jungen mit. Der zweite Konflikt, der später maßgebend für die ganze Geschichte wird, ist die Geschichte des Familienvaters Tom (wunderbar gespielt von Viggo Mortenson (Aragorn aus Herr der Ringe), eine klasse Leistung!) der in den Verdacht gerät, ein professioneller Killer zu sein. Oberflächlich beschrieben und ohne Spoiler entnehme man den Inhalt dem obigen Text, da ich wirklich nichts verraten möchte. Aber eines möchte ich auf jeden Fall sagen: „A History of Violence“ macht einen ziemlich intensiven Wandel durch, der nach kürzester Zeit zu fesseln vermag und den Zuschauer nicht mehr loslässt. Die Familiensituation spitzelt sich zu und man fiebert dem Ende gespannt entgegen. Hinzu kommt ein einfacher, aber absolut gelungener Soundtrack, der in jeder Szene passt.
Fazit: Auch wenn „A Histy of Violence“ titelgemäß brutal wird, ist der Film unbeschränkt weiterzuempfehlen - ob er dem jeweiligen Zuschauer gefällt, ist eine andere Frage. Mir hat der Film auf jeden Fall sehr gut gefallen. Die Schauspieler sind alle exzellent und gehen in ihrer Rolle voll auf. Die Story an sich wirkt schlüssig, nachvollziehbar und ziemlich erschreckend. Die 90 Minuten Spielzeit vergehen wie im Fluge und hinterlassen einen mulmigen, gleichzeitig auch begeisternden Eindruck, der selten so in Vordergrund getreten ist. Für Thriller-Fans ist dieser Film ohnehin knallharte Pflicht, wer auf anspruchsvolles Kino steht, sei dieser Film ebenfalls empfohlen.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video / New Line auf DVD erschienen. Im Ausland ist der Film zusätzlich auf Blu-ray erschienen.
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