Wake Wood
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Inhalt
Nachdem die kleine Alice von einem Hund angefallen und getötet wurde, ziehen der Tierarzt Patrick und seine Frau Louise in die ländliche Gemeinde Wake Wood, um einen Neuanfang zu machen, doch der tragische Verlust belastet Louise und ihre Beziehung. Gerade als sie ihren Mann verlassen wollte, wird sie durch eine Autopanne Zeuge eines heidnischen Ritus. Wie sie später erfährt, gibt es die Möglichkeit, Tote für drei Tage wieder ins Leben zu holen, wenn sie nicht länger als ein Jahr unter der Erde liegen. Arthur bietet ihnen so an, ihre Tochter noch einmal wiederzusehen. Im Gegenzug binden sich beide dauerhaft an Wake Wood. Das Ritual hat geklappt und die Eltern sind überglücklich. Die Dorfbewohner merken jedoch, dass etwas nicht stimmt. Sie wollen Alice bereits nach zwei Tagen zurückschicken, was Patrick und Louise strikt ablehnen. Ein folgenschwerer Fehler, denn ...
Kommentar
Die vor kurzem erst reaktivierten, britischen Hammer Studios melden sich wieder zurück und liefern hier eine Mischung aus Okkult-Thriller und Drama ab, die stellenweise schon an alte Hammerwerke wie Der Teufel tanzt um Mitternacht erinnert. Hier gibt es ebenfalls ein verschworenes Dorf, wo noch heidnische Riten praktiziert werden. Hier können Tote für drei tage ins Leben zurückkehren. Nun, was soll ich sagen, jeder, der Friedhof der Kuscheltiere gesehen hat, weiß, dass man Tote nicht wecken sollte, aber was macht man nicht alles, um den Schmerz um den Verlust eines Kindes zu mildern.Der Film ist gut fotografiert und beginnt recht verheißungsvoll. Die Szene, wo die kleine Alice von einem Schäferhund angegriffen und totgebissen wird, ist eindrucksvoll umgesetzt. In dem Provinzkaff Wake Wood angekommen merkt der Zuschauer schnell, dass hier irgendetwas Geheimnisvolles vor sich geht und spätestens seit der zufälligen Beiwohnung eines heidnischen Rituals weiß man, wohin der Hase läuft. Das Ritual zur Erweckung der kleinen Alice ist fantasiereich und durchaus blutig mit vielen kleinen Details umgesetzt, was dem Film hierzulande wohl die 18er Freigabe einbrachte. Hier wird die durchgehend bestehende unterschwellige Spannung deutlich gesteigert, auch wenn es erst zum Ende hin richtig zur Sache geht, wenn klar ist, was hier schiefgelaufen ist. Ein Fehler, den einige mit ihrem Leben bezahlen müssen.
Die Darsteller sind allesamt überzeugend. Mit von der Partie ist Timothy Spall, den viele sicherlich als Peter Pettigrew aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban kennen. Hier überzeugt er in der Rolle des Anführers der Gemeinde.
Fazit: Die Mischung aus Okkultismus, Drama und Triller ist gelungen, so dass hier solide Horrorkost geboten wird, die dem traditionsreichen Namen Hammer wieder zur Ehre gereicht.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Atlas Film Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Hammerfan1, 04.09.11 |
| Nach dem letzten sehr guten, wenn auch sehr untypischem Hammer Film "The Resident", ist Hammer nun mit "Wake Wood" unterwegs zurück zu altbekannten Wurzeln. Der Film ist spannend umgesetzt, Musik und Story stimmen, wobei man hier und da die Geschichte vllt etwas weniger auffällig hätte machen können, denn das in "Wake Wood" etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, merkt man ja beinahe schon am Ortseingang. Aber sonst würde ich sagen ist den Leuten ein Top Film gelungen. Und wenn sie diese Richtung halten, ("Die Frau in weiß" mit Daniel Radcliff", sowie eine Jekyll & Hyde Verfilmung stehen ja noch aus) dann könnte Hammer wieder auf Dauer zu dem werden, was es einmal war. |
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