Astaron - Brut des Schreckens

Originaltitel: Contamination
Alternativtitel: Alien Contamination
Die Brut des Grauens
Contamination - Brut des Schreckens
Contamination: Alien on Earth
Toxic Spawn
Herstellungsland: DeutschlandDeutschland, ItalienItalien
Erscheinungsjahr:  1980
Regie: Luigi Cozzi

Darsteller

Figur

Ian McCulloch  Cmdr. Ian Hubbard
Louise Marleau  Col. Stella Holmes
Marino Masé  NYPD Lt. Tony Aris
Siegfried Rauch  Hamilton
Gisela Hahn  Perla de la Cruz
Carlo De Mejo  Agent Young
Carlo Monni  Dr. Turner
  
Genre: Splatter, Science-Fiction
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Inhalt

Als ein großes Schiff in einen New Yorker Hafen einläuft, erweckt es die Aufmerksamkeit einiger Wissenschaftler, die sich in einem kleinen Team prompt an Bord begeben, um Nachforschungen anzustellen. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass auf dem Schiff etwas Grausames passiert ist, denn von der Schiffscrew sind nur noch die zerfetzten Körper zu finden. Doch was viel beunruhigender ist als die Leichenfunde, ist eine große Menge von Bananenkisten, die mit außerirdischen Eiern gefüllt sind. Der Kontakt mit diesen Eiern ist absolut tödlich und schon bald sind sie überall ...

Kommentar

Ein Schiff läuft in einen New Yorker Hafen ein und weckt prompt die Aufmerksamkeit von der Polizei und einigen Wissenschaftlern, diese machen sich, in dicken Schutzanzügen auf, um das Innere des Schiffes zu durchsuchen. Nachdem sie zwei schlimm zugerichtete Leichen finden, stoßen die Fünf sich an Bord befindenden Männer auf einige grüne, große Eier, die anscheinend unbekannter Natur entstammen. Wissbegierig, wie sie nun mal sind, heben zwei der Männer ein Ei hoch und plötzlich BOOM! Das Ei explodiert und das Blut (oder der Schleim) des Eies frisst sich wie Säure in die Gesichter der zwei Männer, diese schreien und krümmen sich vor Schmerzen, bis ihnen in stylischer Zeitlupe und extrem splattrig die Bäuche platzen.

Aber irgendwie kommt mir das doch bekannt vor: Die Außerirdischen legen Eier, haben Blut, das sich wie Säure durch Gewebe frisst, und lassen den Torso eines Menschen aufplatzen. Mhhh, kann es sein, dass all diese Ideen in ähnlicher Form schon mal in dem Kultklassiker Alien von Ridley Scott vorkamen?

Also schon in den ersten Minuten steht fest, dass „Astaron“ seine besten Ideen geklaut hat, was hier aber irgendwie nicht schlimm ist, da der Film sich von einem Vorbild in einigen sehr wichtigen Punkten unterscheidet und bis auf die oben aufgezählten Ideen kaum Ähnlichkeit hat. Ich würde sogar sagen, dass dieses Werk eines der besten Beispiele für „Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden“ ist. Denn aus den ersten 40 Minuten hat man ein wirklich geiles Trashsplatter-Feuerwerk geschaffen, das mich des Öfteren breit grinsen lies.

Entweder sieht man, wie die Eier untersucht werden, Bäuche in der Gegend verteilt werden oder die Wissenschaftler Untersuchungen machen (dabei explodiert eine Ratte). Leider verliert der Film für kurze Zeit etwas an Schwung, was angesichts der vorangegangenen Minuten doch schon etwas schade ist. Nach einer kurzen Durststrecke in der Mitte (ca. 15 Minuten) geht es dann auch schon in Richtung Finale, das mit kurzen Actioneinlagen und dem Zyklopen ähnlichen Alien-Chef, dem „Astaron“, noch mal einige Schauwerte zu bieten hat. Natürlich ist auch das Finale nicht unblutig.

Von den Effekten her ist der Film, wie man sich bei dem Titel ja schon denken kann, schön trashig, so dass man bei allen explodierenden Bäuchen gut erkennen kann, dass die Darsteller eine dickes, mit Kunstblut gefülltes Päckchen unter der Kleidung tragen. Auch der Astaron sieht nach dem Höhepunkt einer billigen Kirmes-Geisterbahn aus. Aber so was macht solche Filme eben aus.

Sehr gut haben mir die Kulissen gefallen, die teilweise den Charme eines 50er Jahre B-Movies in den Film einbrachten und generell gut gewählt waren.

Allen die jetzt Lust auf diesen trashigen Sci-Fi-Splatter bekommen haben, gebe ich noch einen ungewöhnlichen Tipp: Kauft die geschnittene Version des Films. Diese lag mir auch vor und ist auf allen legal in Deutschland erschienenen DVDs und VHS zu finden (uncut gibt es den Film nur als Bootleg). Denn in der geschnittenen Fassung sind alle Splatter und Gore Szenen unangetastet geblieben, es fehlen im Vergleich zu uncut Version lediglich 13 Minuten langweilige Dialoge, die den Film mit Sicherheit ausbremsen.

Fazit: Der Film ist, auch wenn er ein paar Ideen offensichtlich abgekupfert hat, sehr gut. Viel Blut, das meist in Kombination mit Gedärmen in Zeitlupe durch die Gegend spritzt, viele grüne Gummieier und ein Zyklopen-Alien. Leider aber auch kleinere Schwächen, wie einen etwas ruhigeren Mittelteil.

Filmreview von: erik / Alle Reviews von erik

Zum Altersnachweis

Veröffentlichungen

Der Film ist neben mehreren VHS Veröffentlichungen bei Marketing Film und CMV Laservision auf DVD erschienen. Allerdings immer nur in der um 13 Minuten geschnittenen Version (Wie oben schon geschrieben fehlen aber nur Dialogszenen). Daneben existier ein ungekürztes Bootleg.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Preytor, 26.08.11
Ich weiß gar nicht wann mich ein Horrorfilm das letzte mal so gelangweilt halt. In diesem Film wird geredet und geredet und was für hölzerne Dialoge teils, meine Güte. Leider ist der Großteil des Casts nicht gerade mit Intelligenz gesegnet was sich vor allem im blöden und unlogischen Verhalten zeigt. Die Splattereffekte sind okay, man kann sie an der Hand abzählen aber das reicht bei bestem nicht, damit mich ein Film gute 75 Minuten an der Scheibe hält. Gerade noch so zwei Punkte, auch als eigenständiger Film taugt dieser Alien-Verschnitt zu gar nichts.
 
Berti, 27.08.11
Dieses billige B- Movie ist so was von unlogisch dass man sich aufs Hirn greift. Die ganze Handlung ist blödsinnig und ohne tieferen Sinn. Warum verbrennen die ziemlich am Anfang die ganzen Eier die sie in dem Lagerraum fanden ohne dass sie weit, weit davon weg gehen?! Kurz zuvor sahen sie, was nur ein Schuss in eines der Eier anrichtet. Auch wenn sie brennen, müssten sie doch von der Hitze explodieren! Und zu welchem Zweck werden die Eier in die ganze Welt geschickt. Warum ist in den Eiern nur Saft drin und kein anderes Lebewesen? Warum sind die Eier tödlich- wobei der Zyklop selbst gar nichts bewirkt als ihm direkt das Auge ausgeschossen wird… na ja. Einfach nicht darüber nach denken.
 
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