Das Geheimnis des steinernen Monsters
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Inhalt
In der Wüste von San Angelo werden seltsame, schwarze Steine gefunden, die in der Stadt für unerklärbare Schrecken sorgen. Wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, wachen sie rapide und versteinern selbst Menschen. Während die Wissenschaftler das Phänomen untersuchen, sorgt ein Regengewitter für neue Probleme, denn die Steine wachsen binnen Minuten zu berghohen Felsen, kippen um und aus den Splittern steigen unzählige neue Monolithe empor. So bewegt sich die todbringende Felsformation von den Bergen durch eine Schlucht unaufhaltsam auf die Stadt zu und ...
Kommentar
Die 50er Jahre war die große Zeit der krudesten Filmmonster. Von Riseninsekten über menschenähnliche Kreaturen bis Aliens ist alles vertreten. Diesmal bekommen wir die Macht von außerirdischen Gesteinsbrocken zu spüren, die sich bei Wasserkontakt binnen Minuten zu turmhohen Monolithen entwickeln und sich explosionsartig vermehren. Sollten die Steine aus der Schlucht entkommen, könnten sie die Menschheit ernsthaft bedrohen.Die Idee hierzu kommt vom Genrespezialisten Jack Arnold (Tarantula), produziert wurde der Film von Universal, die mit Monsterfilmen seit den Anfängen des Horrorfilms große Erfolge feiern konnten. Die Regie übernahm jedoch nicht Jack Arnold, sondern John Sherwood, der ein Jahr zuvor bereits beim dritten Teil vom Schrecken vom Amazonas, Das Ungeheuer ist unter uns, die Regie übernahm.
Grant Williams, der in Jack Arnolds Die unglaubliche Geschichte des Mr. C im selben Jahr die Titelrolle übernahm, ist hier als Wissenschaftler zu sehen. Ihm zur Seite steht die hübsche Lola Albright (Wie Raubkatzen), die aus etlichen Serienauftritten bekannt ist. Der Film kommt mit wenigen Darstellern aus und schafft es, die drohende Gefahr glaubhaft zu vermitteln. Alles ist handwerklich sauber umgesetzt und auch die Effekte mit den wachsenden Felsformationen ist ansprechend inszeniert. Ungewöhnlich ist jedoch das Finale, wo zwar ein Mann zum Retter der Stadt wird, aber die direkte Gefahr nur abwehren kann und keine finale Lösung gegen die Steinemonster findet, es gab somit durchaus noch die Option für eine Fortsetzung.
Hierzulande kam er film nicht ins Kino, sondern wurde erstmals am 22. August 1970 im ARD gezeigt. Die deutsche Fernsehsynchro ist zum Glück gut gelungen und passt zum Film.
Fazit: Steiniger 50er Jahre Monsterspaß, bei dem nicht nur Geologen auf ihre Kosten kommen.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Anolis als Auftakt der Serie "Die Rückkehr der Galerie des Grauens" zusammen mit einem Pappkarton für alle 10 DVDs der Serie auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Stand: 23.05.2012 13:24:38
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