Rubber
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Inhalt
Irgendwo in der Wüste erhebt sich Robert aus dem Sand. Robert ist ein lebender Reifen, der mit Hilfe von psychkinetischen Kräften Dinge in seiner Umgebung zum Platzen bringen kann. Nachdem Robert ein wenig durch die Gegend gerollt ist und einige Kleintiere ins Jenseits befördert hat, sieht er eine attraktive junge Frau in einem Auto und rollt ihr hinterher. Es scheint als sei Robert verliebt und jeder, der seinen Weg kreuzt, findet sein blutiges Ende ...
Kommentar
Rubber ist der erste Film über einen Killerautoreifen, der mit Hilfe von psychokinetischen Kräften Gegenstände und Lebewesen in seiner Umgebung zum Platzen bringen kann. Klinkt nach Übertrash, ist es aber nicht!Schon in der ersten Einstellung fällt auf, dass mit hochwertigen Kameras gedreht wurde, also hat der Film anders als erwartet eine sehr hochwertige Optik, die dafür sorgt, dass besonders die vielen Landschaftsaufnahmen sehr gelungen sind. Auch die Darsteller sind allesamt gut und besser als man es für eine solche Art von Film erwartet.
Selbst die Effekte sind sehr gut. Robert (so heißt der Reifen) rollt ohne jegliche Hilfe durch die Wüste, bleibt mittendrin mal stehen, jagt etwas in die Luft und rollt dann weiter. Die psychokinetischen Kräfte werden wie folgt dargestellt: Robert bleibt vor seinem Opfer stehen und fängt an zu vibrieren. Dabei hört man ein merkwürdiges Geräusch und BOOM, eine Flasche, ein Kaninchen oder gar ein Menschenkopf, der Reifen kennt kein Mitleid.
Die explodierenden Tiere und später auch die zerplatzenden Köpfe sind super getrickst und immer angenehm splattrig. Da die Story über einen Killerreifen sowieso niemand ernst nehmen kann, hat der Film einige Gags zu bieten, die mich ein paar Mal schmunzeln ließen. Hört sich bisher alles ganz gut an, für jedermann ist der Film aber sicher nicht geeignet. Ich gehe mal davon aus, dass Leute, die sich den Film ansehen, mit dem bekloppten Killerreifen-Thema kein Problem haben. Aber selbst wenn man sich damit anfreunden kann, erwartet einen ein verwirrender Film, der den Zuschauer oft im unklaren lässt und selbst am Ende einige wichtige Fragen nicht klärt. Auch hat der Film eine eher ruhige Erzählweise, oft sieht man den Reifen nur durch die Wüste rollen ohne, dass etwas explodiert.
Auch die verschiedenen Charaktere, die einem im Verlauf des Films begegnen, sind oft ein wenig durchgedreht, aber zugegebener Maßen alle sympathisch. Am sympathischsten ist aber wohl der Reifen selbst, denn auch wenn er nur ein Reifen ist und Köpfe unschuldiger Menschen zum Platzen bringt, fährt er beim Zuschauer einige Sympathiepunkte ein. Denn Robert verhält sich wie ein Mensch, er trinkt, schläft, duscht, schaut Sport im Fernsehen und verliebt sich in eine attraktive Frau.
Fazit: Mir hat "Rubber" gut gefallen. Er war durchwegs unterhaltsam und sehr originell, wenn auch etwas abgedreht.
Filmreview von: erik / Alle Reviews von erik
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Capelight Pictures auf DVD und Blu-Ray erschienen. Für Sammler ist der Film in einer "3-Disc Limeted Collectors Edition" erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| ItsJustAMovie, 29.06.11 |
| Uff was soll man sagen, nette Grundidee, tolle Spezialeffekte aber naja der Film ist nicht der Hit. Es ist ein Film im Film im Prinzip und naja, weiß nicht. Trotz gutem Equipment und das man eindeutig eine hochwertige Technik verwendet hat, ist und bleibt der Film Trash! Wen es wirklich nur der eigentlich Film über Rubber wäre, könnte dieser Film so toll sein, aber leider versaut der Film sich das selber durch den enormen Trashfaktor. Für mich zeigt der Film wie man durch zu viel Kreativität eine super Idee kaputt machen kann. Für mich wär er erst lohnenswert wen es ihn für 5 Euro gibt. Pech gehabt, leider hab ich ihn mir schon vorher geholt. Würde gerne genauer erklären was mich an dem Film stört, aber dazu müsste ich extrem Spoilern und das ist ja nicht Sinn der Sache. |
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