Die Wiege des Schreckens
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Inhalt
Steve ist der Vater eines der Killerbabys, die seit geraumer Zeit die Welt terrorisieren. Als sein Kind getötet werden soll, zieht Travis vor Gericht und kann einen kleinen Sieg erzielen, denn sein Baby wird nicht getötet. Es wurde zusammen mit den wenigen anderen noch lebenden Killerbabys auf eine einsame Insel verbannt, wo sie in Frieden leben können, ohne jemanden zu töten. Travis vermisst seinen Kleinen. Als die mittlerweile zu Kindern herangewachsenen Babys durch reiche Jäger bedroht werden, greift Travis ein und hilft den Monstern ...
Kommentar
Lange habe ich mich auf diesen Film gefreut. Nachdem mir die ersten beiden Teile der Trilogie schon gut gefallen haben, war ich wirklich gespannt, was Cohen uns hier abliefert. Hier war von Anfang an klar, dass sich der dritte von den ersten beiden Teilen unterscheiden würde. Denn Cohen hat sich 10 Jahre Zeit gelassen und seine Trilogie erst 1987 vollendet. Das heißt, er hatte lange genug Zeit, um sich eine Story einfallen zu lassen, die sich sehen lässt.Die Gesellschaft ist mittlerweile gegen die Bedrohung mit den Killerbabys gewappnet, bei der Geburt wird das Kind einfach erschossen und das Problem ist gelöst. Doch als ein verzweifelter Vater gegen die Ermordung seines Sohns vorgehen möchte und vor Gericht zieht, hat der Richter Mitleid und lässt die letzten noch lebenden Killerbabys auf eine einsame Insel verbannen. Damit sind aber nicht alle einverstanden und ...
Also mir gefällt die Story sehr gut, da sie sich von denen der Vorgänger stark unterscheidet. Während die Vorgänger in der Stadt und in der Zivilisation spielen, handelt hier ein Großteil der Story auf der "einsamen" Insel. Die Kulissen sind gut gewählt und kommen sehr realistisch rüber und dank der Dschungellokation wird hier frischer Wind in die Reihe gebracht. Die Killerbabys sehen genauso kultig aus wie in den Vorgängern, sind aber viel öfters im Bild! Während man zuvor immer nur extrem kurze Einstellungen der Babys gesehen hat, wird hier andauernd voll drauf gehalten. Dafür musste man sich etwas (für die Reihe) Neues einfallen lassen. Denn sind wir mal ehrlich, auch wenn die Vorgänger-Babys total kultig sind, eignen sie sich von der Tricktechnik her wirklich nur für kurze Aufnahmen (hätte man bei den damaligen Trash-Effekten aus Teil 1 und 2 immer voll auf die Puppen drauf gehalten, wären die beiden Filme wohl Übertrash geworden). Hier hat man die aufwendige Stop-Motion Technik angewandt, um die Kleinen krabbeln zu lassen. Für weniger actionreiche Szenen hat man aber wieder die elektronischen Puppen ausgegraben.
Im Verlauf des Films werden die Babys zu "Kindern". Sprich in den 5 Jahren, die sie einsam auf der Insel waren, sind die kleinen größer geworden. So groß, dass sich hier erwachsene Menschen in Monsterkostüme zwängen mussten, um ihre menschlichen Nebendarsteller zu attackieren. Die Angriffe der Monster sind blutiger als in den Vorgängern und dem Remake. Aber auch hier darf man keinen richtigen Splatter erwarten, es gibt wieder die bekannten Kratzwunden und blutig entstellte Leichen, mehr leider nicht. Eine interessante Story, noch mehr und vor allem bessere Monsteraction und etwas mehr Blut. Das waren aber dann auch schon alle Vorteile dieser Fortsetzung.
Die Darsteller sind zwar ganz OK, können sich aber nicht mit denen aus den ersten beiden Teilen messen. Und grade die schauspielerisch hervorragende Leistung hat den Vorgängern den nötigen Ernst verliehen. Auch sind die Figuren hier irgendwie nervig. So dreht der Vater langsam durch und versucht seinem Monster-Sohn zu helfen. Leider wird diese Hilfe sehr kitschig dargestellt und auch die Monster werden nach der Hälfte des Films von der Monster- in die Opfer-Rolle versetzt. So wird leider auch das actionlose Finale sehr kitschig und enttäuschend.
Insgesamt bleibt so ein erfrischend anderer „Wiegenfilm“, der gegenüber den Vorgängern ein paar Vorteile aufzuweisen hat, sich aber auch einige Patzer leistet, die ihn eine Stufe unter die Teile 1 und 2 stellt. 3,5 Schädel und somit schlechter als die Vorgänger aber besser als das Remake!
Filmreview von: erik / Alle Reviews von erik
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video auf Video und DVD erschienen. Im Gegensatz zu der DVD ist die VHS um ca. 11 Sekunden gekürzt.
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The Fog - Nebel des Grauens (Special Edition, 2 DVDs)
Stand: 23.05.2012 13:07:57
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