Die Forke des Todes
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Inhalt
Wir schreiben das Jahr 1945, der Krieg ist gerade vorbei und ein Teil der frisch heimgekehrten Soldaten gehen auf die Abschlussfeier ihrer Schule. Alle sind froh und feiern ausgelassen. Doch ein Soldat wurde während seiner Abwesenheit verlassen und hat den Brief erst eben bekommen. Blind vor Wut zieht er seine Armeeausrüstung nochmal an und nimmt blutige Rache und kann unerkannt entkommen.
35 Jahre später dankt der alte Bürgermeister ab und mit ihm das Verbot einer Abschlussfeier. Doch als der Abend des Abschlussballes naht, geschehen die ersten Morde. Ist der Mörder wieder da oder führt einer sein Werk fort und haben die Schüler überhaupt eine Chance das Ganze zu überleben?
Kommentar
Allgemeine Informationen:Regieassistent Peter Giuliano hat die Rolle des Prowler übernommen, mit Ausnahme der letzten Szenen ohne Maske. Und das Haus des Bürgermeisters ist eigentlich ein Museum. Darum wirkt es auch so groß. Fast alle Ausstellungsstücke wurden vor dem Dreh entfernt und nur eine Filmcrew durfte sich darin aufhalten, damit nicht zu viel kaputt gehen kann.
Auf Grund dieses Filmes wurde Regisseur Joseph Zito als Regisseur für den Film "Freitag der 13. - Das letzte Kapitel" geworben. Als "The Prowler" seine Uraufführung hatte, wurde Joseph Zito vom Aufseher gefragt, ob sie die Leute wirklich umgebracht hätten für die Szenen. Ursprünglich wollte er den Film gar nicht auf DVD rausbringen, da er sich für die seiner Meinung nach schlecht gemachten Fotos in Rosemarys Fotoalbum sehr schämte. Allgemein war er sehr auf Realismus erpicht. Darum hat er auch in einer Szene einer Schauspielerin einen Gummifuß 18-mal in ihr Gesicht "treten" lassen, bis er es für realistisch genug hielt.
Die Special Effekts waren zu der Zeit so aufwendig, da man noch nicht die Technologie von heute hatte, so dass es einen ganzen Tag gedauert hatte, sie vorzubereiten. Für die Effekte war der Guru der Spezialeffekts Tom Savini verantwortlich, der von diesem Film einst behauptete, dass es sein größtes Werk sei. Bei einem Make-up-Effekt, hat er ausversehen die Haut von Cindy Weintraub rot eingefärbt und es dauerte 3 Tage, bis sie die Farbe wieder los wurde. Es gab auch einige Probleme bei der Maske von Farley Granger, da dieser Klaustrophobiker ist und Savini seinen Kopf komplett einschließen musste, um einen guten Abdruck zu bekommen.
Die Friedhofsszene ist etwas makaber, da sie auf einem echten Friedhof an Halloween gedreht wurde. Das offene Grab wurde für ein Begräbnis vorbereitet, das kurz nach Halloween stattfand.
Der Film hat wohl vor allem wegen der Effekte ein für damalige Verhältnisse enormes Budget von einer Million US-Dollar gehabt. Dies hat sich aber gelohnt, wenn man auf die Anzahl der Veröffentlichungen und auf den Film selber einen Blick wirft. Er ist so bekannt, dass er sogar in der Slasherfilm-Dokumentation "Going to Pieces" exklusiv erwähnt wird
Crew:
Über den Mann, der für die Spezialeffekte und für das Spezial-Make-up zuständig war, brauche ich eigentlich nicht wirklich was zu sagen. Ich meine wir reden hier über den "Effektgott" Tom Savini, der so bekannt ist, dass er sogar einen Auftritt bei den Simpsons hatte. Wer ihn nicht kennt, der sollte sich mehr mit Filmen beschäftigen!
Schauspieler:
Zuerst ein Mal ist erwähnenswert, dass man einige Schauspieler dieses Filmes auch in der Serie "Wie das Leben so spielt" wieder sehen kann. Nun zu den Leistungen der Schauspieler. Es ist schwer die Leistung von Schauspielern bei einer so schlechten Synchronstimme zu beurteilen, aber ich habe mir den Film mal in Englisch angeschaut und auf einmal war die Leistung richtig gut. Vor allem die Hauptdarstellerin ist gut gewählt, da sie ihre Angst gut rüber bringen kann. Allgemein eine sehr gute Leistung und wen man es nicht weiß, fällt der Schauspielerwechsel des Mörders nicht mal auf. Wirklich eine solide Leistung mit leider schlechter deutscher Synchro.
Eigene Meinung:
Schade, wenn gute Filme durch die Synchronstimmen ruiniert werden. Das ist hier leider der Fall. Der Film an sich ist gut gemacht, die Musik ist unterhaltsam und trägt zur Situation bei, die Schauspieler sind auch nicht schlecht und die Idee wie die Umsetzung sind echt gut. An sich ein wirklich lohnenswerter Film, aber ich würde empfehlen auf die englische Tonspur umzustellen, denn die deutschen Stimmen können so manchem den Film vermiesen.
Filmreview von: ItsJustAMovie / Alle Reviews von ItsJustAMovie

Veröffentlichungen
Den Film gibt ist ungekürzt bei Retrofilm und Red-Video auf DVD erschienen. Die FSK 16 DVD von Best Entertainment ist gekürzt.
Filmbewertung
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Todesmarsch der Bestien-Western
Stand: 23.05.2012 04:38:44
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