Die Meute
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Inhalt
Auf ihrem ziellosen Weg gen Süden nimmt die junge Charlotte den Anhalter Max mit. An einem abgelegenen Gasthaus machen sie eine Pause und Max verschwindet auf der Toilette spurlos. Charlotte vermutet die Lösung hinter einer versteckten Tür auf dem WC. In der Nacht bricht sie ein, um zu sehen, was dort vorgeht. Doch dies war eine Falle, sie wird niedergeschlagen und erwacht in einem Käfig, wo sie mit anderen zusammen wie Tiere gehalten und per Zwangsernährung gemästet werden. Max ist der Sohn der Gastwirtin. Gemeinsam hüten sie ein finsteres Geheimnis, wofür sie die gefangenen Menschen brauchen, denn ...
Kommentar
In den letzten Jahren hat der französische Horrorfilm mit extrem harten Werken wie Inside und Martyrs International für Aufsehen gesorgt. Das deutsche Cover von "Die Meute", welches mich mit der Kopf-Fixierung und der Zwangsernährung per Schlauch direkt an die Saw-Filme erinnerte, suggeriert in derselben Schiene zu fahren. Hier werden beim Zuschauer jedoch falsche Erwartungen geschürt, die nur bedingt erfüllt werden. Regisseur und Autor Franck Richard, der hier sein Regiedebüt abliefert, verknüpft Elemente des Backwood-Slashers, des Torture Porns und des Zombiefilms zu einem Aufguss.
Die Darsteller sind gut gewählt und haben die nötige Ausstrahlung, die man für solche Hindlerwäldler-Charaktere braucht. Besonders Yolande Moreau (Mammuth) geht in ihrer Rolle als skrupellose Killer-Oma auf. Was mir aber besonders positiv auffiel, war das Tempo des Films. Dieses ist konstant ruhig und selbst die Schnitte wirken entspannt. Dies tut der Spannung keinen Abbruch, denn die atmosphärischen Bilder und die Gewalt können so ihre volle Wirkung entfalten.
Die erste Hälfte des Films hat mir am besten gefallen, hier wird mit den Bikern und der verschrobenen Gastwirtin, die sich später als Mutter des Anhalters entpuppt, für Spannung gesorgt. Auch der Grund für das grausame Handeln bleibt lange unklar. Leider fällt der Film nach dem ersten Auftauchen der Zombies etwas ab.
Fazit: Entspannter Horrorgenuss, der nicht so hart ist, wie das Cover suggeriert.
Filmreview von: Marcus Littwin / Alle Reviews von Marcus Littwin
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Veröffentlichungen
Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen. Die Verleihfassungen sind ungekürzt und mit einem entsprechendem Uncut-Vermerk versehen, die Kauffassungen sind ca. 3 Minuten gekürzt.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Seward, 10.05.11 |
| danke für den tip - hätte wahrscheinlich sonst einen bogen um den streifen gemacht, aber allein schon wegen yolande moreau werd ich mir den film jetzt wohl doch anschaun, sie war grandios in "seraphine" (kein horrorfilm, sondern sehr intensiv gespieltes portrait einer französischen künstlerin, die heutzutage berühmt ist, damals aber ihr leben in der psychiatrie beendet hat). |
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