World Invasion: Battle Los Angeles
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Inhalt
Eigentlich stand der harte und abgebrühte Marine-Sergeant Michael Nantz kurz vor seinem Dienst- Austritt, doch als plötzlich ein vermeintlicher Meteoritenschauer über Los Angeles niedergeht, wird er wieder einberufen um ein paar Zivilisten zu retten. Wie sich kurz darauf heraus stellt, handelt es sich allerdings nicht um eine Naturkatastrophe, sondern um eine unglaubliche Invasion von Außerirdischen! Angeführt von dem jungen Second Lieutenant Martinez, werden Nantz und sein Platoon beauftragt, Überlebende in Santa Monica auf dem Weg zur Polizeistation einzusammeln und dort zu evakuieren. Da das Militär das ganze Gebiet in die Luft sprengen möchte, um so die Aliens zu vernichten, haben die Männer 3 Stunden Zeit bevor mit der Bombardierung begonnen wird. Überraschender Weise sind die Außerirdischen bestens ausgerüstet und zerstören mit ihren Waffen nicht nur ganz Los Angeles, sondern positionierten sich mit ihren hochgerüsteten Raumschiffen überall auf der ganzen Welt…
Kommentar
Entgegen meinen großen Erwartungen, ist dieser 70 Millionen Dollar teure US-amerikanische Science-Fiction-Action-(Kriegs)-Film eine Enttäuschung für mich auf der ganzen Linie. Zwar hält Regisseur Jonathan Liebesmans (Texas Chainsaw Massacre: The Beginning, Der Fluch von Darkness Falls) Katastrophenszenario das was der geile Trailer an Krach Bumm Peng verspricht: Action ohne Ende, Explosionen am laufenden Band und viel Baller Baller. Doch damit wars das leider auch schon denn mehr gibt der Film nicht mehr her.Von der Optik überall ein kleines bisschen zusammen geklaut aus den SFI Blockbustern (Mutterschiff wie aus District 9) oder Computerspielen (Crysis) der letzten Jahre, erfährt man absolut nichts über die Aliens, außer- dass sie vermutlich hinter den Wasserressourcen der Erde her sind weil sie innerlich irgendwie aus Wasser bestehen und ihrer Raumschiffe auch damit antreiben. Alles andere ist ein klassischer Kriegsfilm wo es ausschließlich um das Militär geht.
Auch wenn die Effekte noch so grandios sind, kein Wunder kommen sie doch aus der Schmiede der hervorragenden Tricktechnikern Greg und Colin Strause, den Regisseuren von Skyline, so ist die Story und die Übersetzung, zum Gähnen langweilig. Den ganzen Film über immer wieder das Selbe. Nur Schießereien und Kämpfe, ohne jeglichen Tiefgang oder Charakterzeichnung. Obwohl ich normalerweise sehr nah am Wasser gebaut bin und bei traurigen Szenen, wie der als der Vater des Jungen stirbt, oder andere aus dem Team drauf gehen, brav mitheule, hat mich das in diesem Film völlig kalt gelassen weil mir keine der Figuren irgendwie nahe gegangen ist. Im Gegenteil. Hier hat mich irgendwie nach einer Weile alles nur noch genervt. Die vielen klassischen Klischees, die extrem übertriebene patriotische Musik von Brian Tyler (The Expendables, Aliens vs. Predator 2) und die verwackelten Handkameraaufnahmen mitsamt den komischen, unpassenden schnellen Zooms und Schnitten. Weil es dem Film außerdem hinten und Vorne an Witz, Spannung und Originalität fehlt, muss ich ihn immer mit Independence Day vergleichen dessen finaler Showdown einfach nur super cool und mega spannend war. Hier wirkte für mich einfach alles nur übertrieben und völlig unrealistisch, aber o.k. sind Aliens generell realistisch?
Fazit: Gute Schauspieler wie Aaron Eckhart (The Core - Der innere Kern, The Dark Knight), Michelle Rodríguez, (The Breed, Resident Evil, Machete) oder Bridget Moynahan (I, Robot, Unknown) sind leider noch kein Garant für einen guten und spannenden Film. Wer aber auf seichte Kost ohne viel Nachzudenken, vor allem auf viel Kriegs-Balla Balla steht, oder gerne Kriegsspiele zockt, der wird hier seine reine Freude haben.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Deutscher Kinostart: 14. März 2011
DVD & Blu-ray: 31. Oktober 2011 von Sony Pictures Home Entertainment
Filmbewertung
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Stand: 23.05.2012 05:03:16
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