Gate 2 - Das Tor zur Hölle
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Inhalt
Terry ist inzwischen 15 Jahre alt. Er kehrt nach den Jahren in das Haus seines damaligen Freundes zurück, dem Ort des Kampfes gegen die Dämonen aus der Unterwelt, den die Kinder damals erfolgreich bestritten hatten. Doch Terry ist besessen von dem Gedanken dieser Kreaturen Herr zu werden, und mit Hilfe von speziell entwickelten Apparaturen beschwört Terry die Mächte der Finsternis. Das Vorhaben gelingt, aber Terry wird von anderen Jugendlichen gestört. Das Experiment gerät außer Kontrolle, und die Dämonen sind wieder auf dem Vormarsch. Um das Schlimmste zu verhindern, muss das Tor zur Hölle wieder geschlossen werden, doch kann das den Jugendlichen noch rechtzeitig gelingen?
Kommentar
Drei Jahre nach dem kleinen Erfolg mit dem ersten Teil folgte diese Fortsetzung, wiederum vom gleichen Regisseur, Tibor Takács (Hardcover), inszeniert, doch an den finanziellen Erfolg des ersten Teils konnte diese Fortsetzung nicht mehr anknüpfen. So ist das öfter mit Überraschungserfolgen, denen dann ein zweiter Teil nachgeschoben wird, oder sogar mehrere Episoden. Was natürlich nicht zwangsläufig bedeutet, dass ein finanzieller Misserfolg auch einen Filmflop bedeuten muss, werfen wir also mal einen näheren Blick auf den Film, was er inhaltlich zu bieten hat.Der Film setzt an die Handlung des ersten Teils an, wenn auch inzwischen einige Zeit vergangen ist. Von der Originalbesetzung ist nur noch Terry übrig, der auch im ersten Teil schon der eigentliche "Held" gewesen ist. Und dieses Mal steht er allein im "Rampenlicht", während er außer den Dämonen auch noch menschliche Gegner bekommt, in Form zweier Halbstarker, die ihn mobben. Zur Seite bekommt er dafür eine Freundin, die ihn unterstützt, gespielt von Pamela Adlon, die zwar sehr fleißig ist im Filmgeschäft, vor allem in TV Serien und Sprechrollen, mir aber bisher unbekannt blieb. Und eigentlich kann man sagen, dass alle Schauspieler hier engagiert bei der Sache sind, daran kann der finanzielle Misserfolg eher nicht gelegen haben.
Tricktechnisch hat man auch hier wieder alles beim Alten belassen, statt moderneren Mitteln wird wiederum zur veralteten Stop-Motion Technik gegriffen, welche Monster in heutigen Filmen nur um so unechter aussehen lässt. Auch das bringt schon Komik in einen solchen Film, wenn auch eher der unfreiwilligen Sorte. Denn die Handlung ist ja doch sehr ernsthaft ausgelegt. Wenn auch nicht gerade innovativ. Ein Junge eben, der Dämonen beschwört, sie zu beherrschen versucht, um sich selbst Wünsche zu erfüllen, und dann das Chaos wieder beseitigen, bzw. das Tor zur Hölle wieder schließen muss. Aber mehr kann man von solchen Filmen auch nicht erwarten, deren Schwergewicht allein auf Unterhaltung ausgerichtet ist. Tiefschürfende Werte sollen hier natürlich nicht vermittelt werden, und irgendwie wiederholt sich letztlich die Handlung des ersten Teils.
Erwähnen möchte ich auch noch das Ende des Films, ohne dabei natürlich zu viel zu verraten. Denn fast wäre hier ein ebenso überraschendes wie auch konsequentes Ende gelungen, das mir so auch gefallen hätte, aber offensichtlich wollte man sich darauf dann doch nicht einlassen. Und so verändert die Auflösung wieder alles, und gleitet dann irgendwie schon fast ins Lächerliche ab, so jedenfalls habe ich es empfunden. Da wäre dann doch mehr drin gewesen.
Fazit: Während das Konzept im ersten Teil noch voll aufging und für einen kleinen Überraschungserfolg sorgen konnte, zündet dieser Film nicht mehr so wirklich, auch wenn er immer noch als netter, kleiner B-Film zu unterhalten weiß. Sofern man sich eben auf eine solche Mischung einlassen kann. Mir hat es ganz gut gefallen, aber über Mittelmaß kommt der Film nicht mehr hinaus. Den erste Teil fand ich noch deutlich besser und eine weitere Fortsetzung gab es dann auch nicht mehr.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Columbia TriStar Home Video auf VHS erschienen.
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