Wolf Creek

Originaltitel: Wolf Creek
Herstellungsland: AustralienAustralien
Erscheinungsjahr:  2005
Regie: Greg Mclean

Darsteller

Figur

John Jarratt   Mick Taylor
Cassandra Magrath   Liz Hunter
Kestie Morassi   Kristy Earl
Nathan Phillips   Ben Mitchell
Gordon Poole   Anhalter
Guy O'Donnell   Autoverkäufer
Phil Stevenson   Mechaniker
Andy McPhee   Bazza
Aaron Sterns   Bazzas Kumpel
Michael Moody   Bazzas Kumpel
Geoff Revell   Tankhilfe
  
Genre: Thriller, Slasher
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Inhalt

Liz und ihre Freundin Kristy reißen aus England zu ihrem Freund Ben ins ferne Australien, um dort richtig abzufeiern. Auf ihrer Liste stehen einige Sehenswürdigkeiten die sie bereisen möchten, bis sie eines Abends am Wolf Creek ankommen und dort eine Autopanne in Kauf nehmen müssen. Schließlich findet sie der Automechaniker Mick und nimmt die drei Freunde mit zu seiner Werkstatt. Worüber sich die Clique am Vortag noch gefreut hat, scheint der größte Fehler ihres Lebens gewesen zu sein, den am frühen Morgen offenbaren sich Micks wahre Absichten ...

Kommentar

Über die Jahre hinweg konnte ich mir schon einige Meinungen zu „Wolf Creek“ einholen, bis ich ihn schließlich selbst auf DVD geholt habe. Mein Review bezieht sich übrigens auf die ungeschnittene Version von Kinowelt, die den 18er Stempel trägt. Diese sollte man sich bei Bedarf auch unbedingt zulegen. Was von der gekürzten Fassung übrig bleibt, habe ich auf schnittberichte.com nachgelesen und das wäre eigentlich gar nichts mehr von den wenigen Effekten, aber okay, zu diesen komme ich später.

Meinungen über diesen Film gehen oft weit auseinander. Bezeichnen ihn die meisten als gelungenen Slasher, kritisieren andere eher die lange Anlaufzeit, die wenigen Effekte und die vielen Logikfehler. Nun konnte ich mir eine eigene Meinung bilden und muss doch sagen, dass diese ebenfalls eher in die negative Richtung tendiert. Das möchte ich natürlich nicht unbegründet im Raume stehen lassen.

Greg Mclean zeigt sich als Regisseur für dieses Werk verantwortlich und hat uns mit seinem spätrigen Werk Rogue - Im falschen Revier eine echte Bereicherung fürs Tierhorrorgenre geschenkt, den beide wurden auch in Australien gedreht und bestechen durch eine wunderschöne Naturkulisse.

Diese und die vielleicht mittelmäßigen Schauspieler, die wenigen Special Effects, die nachvollziehbaren, aber doch oft unlogischen Handlungen der Schauspieler sind wirklich die einzigen positiven Dinge die sich hier ausklammern lassen. Diese braucht man eigentlich auch gar nicht weiter vertiefen. An manchen Stellen brauchen sich die Schauspieler nicht wundern wenns ihnen später an den Kragen geht, den es gibt einige Stellen, die dem Film letztendlich ein früheres Ende hätte verpassen können, in denen der Bösewicht das zeitliche segnet. Da habe ich mir öfters mit der Hand auf die Stirn gelangt, den solche Klischees hätten nicht sein müssen. Natürlich ist mir auch bewusst, dass es sich um eine wahre Begebenheit dreht und dass man vielleicht eng an Zeugenaussagen arbeiten wollte, aber dass stand auch schon bei Das Haus der Dämonen auf dem Cover und ist mehr als nur augenzwinkernd zu betrachten. Was sich aber ganz sicher zugetragen hat: Die ersten 40 Minuten des Filmes. Ähm, wollt ihr meine Urlaubvideos letzten Sommers mal sehen? Lieber nicht, dass wäre dann doch zu peinlich und als Zuschauer bekommt man genau dass hingeklatscht. Dokumentierte Aufnahmen der Clique, mit viel Unsinn, tollen Partynächten, unglaublich spannenden Autofahren über die Prärie... so sieht ungefähr die erste Hälfte des Filmes aus. Außer den genannten Sachen wird keine Möglichkeit wahrgenommen, in irgendwelcher Weiße Spannung zu erzeugen oder sonst wie den Unterhaltungswert zu steigern. Die zweite Hälfte, zu der ich jetzt komme, bezieht sich dann auf rohe Gewalt, die bei drei Hauptdarstellern wohl nicht zu groß ausfallen dürfte. Hier werden zwar ein paar sehr nette Effekte auf den Bildschirm gezaubert, aber wirkliches Mitleid hatte ich mit den Schauspieler nicht, den wie gesagt, später schaufeln sie sich das Grab selbst und agieren unglaubwürdig. Am meisten störte mich der (?) Part-Time Killer. Wirklich angst einflößend kam der mir nicht rüber, zu mal die doofen Witze schon seit der ersten Minute nerven. Ein klares Motiv verfolgt der Typ wohl auch nicht.

Und ehe man sich umsieht, ist der Film schon zu Ende. Hintergrundmusik wird übrigens nur selten verwendet (sollte das Gezeigte wohl realistischer wirken lassen). Ich versuche natürlich nicht immer mit anderen Mitstreitern zu verglichen und jeden Titel als einzelne Leistung zu bewerten, dass fällt aber nicht immer so leicht und schon gar nicht, wenn man sich auf dem Gebiet gut auskennt und einem Schema F aus den Ohren raushängt. Deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Film Neulingen und Gelegenheitsschauer zu gefallen weiß. Für mich bleubt es bei folgendem Fazit:

Mit „Wolf Creek“ hatte ich einen besseren Genre-Mitstreiter erwartet. Hier wird zu viel auf altbekanntes Strickmuster gesetzt, hinzukommt noch, dass die ganze erste Hälfte des Filmes in langweiliger Teenie-Reportage untergeht und die schauspielerische Leistung zwar gut, aber auch unlogisch ausfällt, was nicht nur sämtliche Spannung raubt, sondern sich als Klischee bezeichnen lässt. Schweren Herzens kann ich leider nur zwei Punkte geben, den drei Punkte sind wieder überdurchschnittlich und dass ist er nun mal nicht. Und die Freude auf eines zweites Schauen ist für die nächsten Jahre erst mal getrübt.

Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor

Trailer zum Film

Veröffentlichungen

Der Film ist bei Kinowelt HomE Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Staudenmaier007, 12.05.11
Wolf Creek wird für mich wie Eden Lake oder Hostel (1) auf ewig der Klassenprimus bleiben. Obwohl der Film mehr einer Dokumentation als einem Spielfilm gleicht - einleuchtend da die Geschichte auf wahren Tatsachen beruht. Die bemängelten Längen zu Beginn sind Teil des Spannungsbogens - könnten aber auch von bösen Zungen auf die übersichtliche Action reduziert werden - aber gerne nochmal zum mitschreiben: Das hat dieser Film auch nicht nötig. Der Schock der Konfrontation der die Opfer trifft - die Argonie des Schmerzes und die Angst um das eigene Leben kann überzeugender kaum dargestellt werden. Kein Popcornkino und schon gar nichts für schwache Nerven. 5 von 5 Kälteschauer in der Wüstensonne
 
Hate, 02.06.12
Der Film ist in der ersten Hälfte swaos von Laaaaaaaaaaaaaaaangweilig(Gähn),nur Urlaubdokus...und an der einen Stelle hilft unser Supercasanova den Laduys nicht mal aus der Als dann unser Mick ins Spiel kommt wird es einigermaßen rasant,und er hat offentsichtkich Spaß an seinen Opfern...aber das heißt nicht,daß wir es auch haben...also alles in allem ein mittelmäßiger Film...ich weiß von den Rucksackmördern in Australien aber vieleicht sollte mal jemand einen Film raus bringen der realistischer ist,oder?
 
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