The Last House on the Left
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Inhalt
Mari macht mit ihren Eltern Urlaub in einem abgelegenen Ferienhaus. Da sie sich allein mit ihren Eltern langweilt, unternimmt sie einen Ausflug in die Stadt, wo sie sich mit einer alten Freundin trifft. Als die Beiden den jungen Kiffer Justin kennenlernen, folgen sie ihm in ein schmuddeliges Motelzimmer, wo die Drei ausgelassen kiffen und Spaß haben, bis plötzlich drei Personen das Zimmer betreten und die beiden Mädchen bedrohen. Schon bald ist klar, die drei Fremden gehören zu Justin und führen nichts Gutes im Schilde. Kurzerhand entführt die Gruppe die beiden Mädchen, vergewaltigen Mari und töten ihre Freundin. Als Mari nach der Vergewaltigung versucht zu fliehen, wird sie angeschossen und schwer verletzt zurück gelassen. Die Gruppe zieht weiter und kommt bei Maris Eltern an, die sich gastfreundlich zeigen und der vierköpfigen Truppe das Gästehaus zur Verfügung stellen. Noch ahnen die Beiden nicht, dass die Gäste für die Misshandlung und Vergewaltigung ihrer Tochter verantwortlich sind, bis die schwerverletzte Mari plötzlich auf der Terrasse liegt. Und schon bald sind sich die eigentlich friedlichen Eltern sicher, dass sich die Täter neben an im Gästehaus befinden. Die Beiden sinnen auf Rache und ...
Kommentar
In der heutigen Zeit ist es gang und gäbe, von Klassikern Remakes zu drehen (Beispiele brauche ich wohl nicht mehr nennen), und so war es klar, dass früher oder später ein zweites Remake von dem 1960 erschienen „Die Jungfrauenquelle“ erscheinen würde, der unter der Regie von Altmeister Wes Craven bereits 1972 unter dem Titel Das letzte Haus links neu verfilmt wurde und dank der schockierenden Gewaltdarstellung bis heute noch sehr beliebt ist. Bevor ich mich jetzt der Kritik des zweiten Remakes widme, muss ich noch sagen, dass ich bisher weder das Original noch das Wes Craven-Remake gesehen habe und deshalb keinerlei Vergleich zwischen den Filmen machen kann.Das 2009er Remake bereitet den Zuschauer schon in den ersten paar Minuten auf das vor, was ihn im Verlauf des knapp zwei Stunden langen Films noch erwartet, einen kompromisslosen und harten Thriller, der einige beklemmende Momente zu bieten hat. Nach der ersten recht heftigen Szene gibt es erstmal eine ruhigere Strecke, in der die dreiköpfige Familie eingeführt wird. Hier fällt direkt auf, dass die Macher viel wert auf authentische und sympathische Charaktere gelegt haben. Charaktere, mit denen der Zuschauer mitleiden kann und auch wird, denn schon nach der ersten Viertelstunde befindet sich Tochter Mari in einer sehr bedrohlichen Situation, bei der sie zusammen mit einer Freundin in die Gewalt einer psychisch gestörten Familie gerät und brutal misshandelt und vergewaltigt wird. Für eine Hollywood-Film ist die Vergewaltigung sehr gewagt ausgefallen. Hier leidet der Zuschauer mit und hofft darauf, dass die kriminellen ihre gerechte Straffe bekommen, was später auch geschieht, denn nach der grausamen Tat geraten die vier Verbrecher in ein Haus, in dem sie von einem freundlichen Ehepaar aufgenommen werden. Was die Gruppe nicht ahnt: Die beiden freundlichen Hausbesitzer sind die Eltern des Mädchens, das die Gruppe zuvor „bearbeitet“ hat. Als die schwerverletzte Mari auf einmal auf der Terrasse liegt und die Gäste des Hauses sich merkwürdig verhalten, macht es bei den Eltern Klick. Und ab da beginnt zum einen der Überlebenskampf der schwerverletzten Tochter und zum anderen der Rachefeldzug der Eltern gegen die Gruppe von Psychopathen. Beides wurde hier sehr brutal und blutig umgesetzt, ist aber nie splattrig, selbstzweckhaft oder unrealistisch. Und das ist letztendlich auch gut so, da hier Blutfontänen und abgetrennte Gliedmaßen fehl am Platz gewesen wären (wobei man sich beim Tod des Anführers der kriminellen Gruppe einen splattrigen Abgang nicht hat verkneifen können, sieht zwar nicht schlecht aus, ist aber doch unnötig und passt nicht so ganz zum Gesamtbild des Films). In der letzten halben Stunde konzentriert sich der Film mehr auf die blutigen Auseinandersetzungen der beiden unterschiedlichen Gruppen und vernachlässigt die Spannung etwas.
Was die Darsteller angeht, hat man einige unbekannte, aber sehr professionell spielende Akteure engagiert, die in jeder Sekunde überzeugen können und zum Gelingen des Films beitragen.
Fazit: Ich kann nicht sagen, ob der Film besser ist als die beiden Vorgänger, aber als alleinstehender Film hat er mir sehr gut gefallen, denn hier bekommt man einiges geboten: Gute Darsteller, eine fiese Story, viel Gewalt und Spannung.
Filmreview von: erik / Alle Reviews von erik

Veröffentlichungen
Der Film ist ungeschnitten in der "Extendet Version" bei Universal auf DVD und Blu-ray erschienen. Mittlerweile ist diese Fassung jedoch indiziert.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Preytor, 22.02.11 |
| Ganz sicher aber hat dieser Film seine volle Punktzahl verdient den seien wir mal ehrlich, wann war ein Horrorfilm je so realitätsnah? Da fällt mir auf Anhieb nur "Eden Lake" ein und beide Filme zählen (nicht nur für mich, man lese die überwiegend guten Kritiken querbeet im Netz) für mich zum Besten vom Besten, was es auf dem Horrorsektor zu finden gibt. Den kein Film schockt mich persönlich mehr in dem derbe und sinnlos aneinanderegereihte Gewalt gezeigt wird. Also, der Film ist spannend, sauspannend kann ich euch sagen, da verzeihe ich doch gerne die kleine Anlaufzeit zu Beginn. Dicke Atmosphäre, tolle Darsteller, kurz gesagt: PERFEKT! |
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