Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu
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Inhalt
Gulliver ist wie ein erwachsenes Kind dessen Art nicht jeder abkann. Von allen als Loser angesehen, verliert er seinen Job in der Postabteilung an jemand, der ehrgeiziger ist als er und deshalb auch mehr Einsatz zeigt. Mit Hilfe eines gefälschten Berichts, bekommt der Mann mit der großen Klappe die Chance, Reiseberichterstatter zu werden für die Frau auf die er schon seit langer Zeit steht. Seine Abenteuerreise führt ihn ins Bermudadreieck, doch dort stößt er auf eine gigantische Wassersäule die ihn geradewegs auf die geheimnisvolle Insel Liliput schleudert. Dort traut er seinen Augen kaum, sind doch die Menschen alle in Miniaturausgabe, alle winzig klein. Für die jedoch ist er ein Riese, eine Kreatur, wird zunächst mal gefangen genommen und der Sicherheitshalber weg gesperrt. So lernt er Horatio kennen mit dem er sich bald anfreundet und der klammheimlich in die Prinzessin verliebt ist. Durch übertrieben ausgeschmückte Lügengeschichten kann Gulliver die Winzlinge begeistern und für sich gewinnen, wird sogar zum Helden erklärt, als er die Stadt 2x rettet. Leider sind nicht alle von ihm angetan, und so versucht General Edward Gulliver wieder loszuwerden...
Kommentar
Tja wer kennt sie nicht die Geschichte um den Schiffsbrüchigen Gulliver, der den kleinen Winzlingen in Liliput seine fantastischen Lügenmärchen erzählt, und so ihr Held wird. Auch in diesem 112 Millionen US-Dollar teuren Fantasymärchen von Regisseur Rob Letterman, ist die Grundstory genau wie aus Jonathan Swifts berühmtem Romanklassiker und der bisher bekannten Literaturverfilmung.Diese moderne Version der Abenteuerkomödie ist Dank des Hauptdarstellers ein Film für die ganze Familie. Der US-amerikanische Schauspieler und Sänger Jack Black (Der Staatsfeind Nr. 1, King Kong) gibt sich so wie man ihn kennt, übertrieben witzig bis fast schon ins Lächerliche, haarscharf an der Grenze.
Da leider, wie schon so oft, die besten Szenen bereits im Trailer gezeigt wurden, gab es kaum etwas Neues das ich nicht vorher schon gesehen hatte. Somit empfand ich den ganzen Spaß fast schon als langweilig, ohne nennenswerter Höhen und Tiefen mit Gags, die mir noch nicht mal einen müden Schmunzler rausgelockt haben. Die einzige Szene in der wir wirklich alle gelacht haben, ist als Gulliver dann selbst auf der Riesen-Insel landet und da nun selbst zum Zwerg wird. In seinem rosa Kleidchen mit den rosa Schleifchen im Haar macht er echt was her...
Die übrigen, teilweise auch bekannten Darsteller sind ganz nett, die Effekte von Gulliver mit den Winzlingen auch. Am besten hat mir hierbei noch die Szene mit den Schiffen im Wasser gefallen.
Leider ist die angebliche 3D-Version eine reine Verarschung und nur zur Abzocke gedacht da man im gesamten Film keinen einzigen wirklichen 3D-Effekte sehen kann. Dieser ärgerliche Umstand, der an den Kinokassen 2,-mehr kostet, wird in sämtlichen Filmbewertungen im Internet negativ kritisiert.
Fazit: Wer den sympathischen Komiker Jack Black nicht allzu sehr mag und nicht grade auf seine One-Man-Show steht, wird diesen Film hier kaum ertragen. Ich persönlich mag ihn ja in ernsten Rollen wie "Der Staatsfeind Nr .1" oder "Liebe braucht keine Ferien" noch viel lieber. Allen anderen sei gesagt: Gute Unterhaltung!
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Deutscher Kinostart: 10.Februar 2011
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Weitere Kommentare zum Film
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| Preytor, 15.02.11 |
| Der Humor ist genau so abgelutscht und misserabel wie im zweiten Teil von "Nachts im Museum", da wundert es einen bei den vielen Gemeinsamkeiten kaum, dass das selbe Studio drangearbeitet hat. Also ne, der Film ist größter Käse und bringt mich eher zum heulen anstatt zum Lachen. |
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