Das Mädchen aus dem Wasser
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Inhalt
Hausmeister Cleveland Heep hat es nicht leicht. Nach dem tragischen Verlust seiner Familie fristet er ein trostloses Dasein in einem heruntergekommenen Wohnblock, da ihm der Sinn des Lebens abhanden gekommen ist. Doch eines Tages trifft er auf eine mehr als seltsame junge Frau mit Namen Story, und sie erzählt ihm eine rätselhafte Geschichte. Es stellt sich heraus, daß Story eine Nymphe ist, die versucht in ihre eigene Welt zurückzukehren, und ihr Schicksal ist eng an das der Mieter des Wohnblocks geknüpft. Ein grausiges Monster, das Story verfolgt, taucht auf und wird zur großen Bedrohung. Nur gemeinsam können die Mieter der Nymphe helfen, doch werden sie diesen Zusammenhalt und den richtigen Weg finden können?
Kommentar
M. Night Shyamalan. Bevor ich auf den Film zu sprechen komme will ich erst einmal über diesen Namen schreiben. Denn es ist ja teils ein richtiger Hype geworden, um DEN Ausnahmeregisseur im Mystery Bereich, seit er mit The Sixth Sense einen Ausnahmeerfolg erreicht hat. Plötzlich war der noch neue Regisseur in aller Munde und hatte seinen Ruf weg - ich frage mich allerdings wirklich, warum. Macht so ein Überraschungserfolg wirklich aus einem "no name" Regisseur einen Starregisseur? Sieht man sich den Hype an könnte man es glatt meinen. Natürlich ist auch meine Ansicht subjektiv, andere mögen es anders sehen, aber ich kann mir diesen Hype nicht erklären. Denn nichts, was nach The Sixth Sense kam konnte mich dann noch überzeugen, soweit ich mir die Filme angesehen habe. Und auch nicht dieser hier, womit ich mein Urteil schon vorwegnehme, aber ich konnte mit diesem Film einfach nichts anfangen.Sicherlich, die Thematik klingt interessant, und die Mischung aus Mystery und Fantasy ebenso, die Umsetzung allerdings konnte mich nicht überzeugen. Der größte Teil der 105 Minuten dieses Films besteht schlicht aus gepflegter Langeweile, endlose Dialoge, um der Geschichte hinter der Frau auf die Spur zu kommen, und um einen Weg zu ihrer Rettung zu finden. Spannung will hier nicht aufkommen, außer in wenigen Szenen mit dem Monster, das in seiner Ähnlichkeit mit einem Wolf aber auch nicht gerade sehr fantasievoll oder mysteriös gewählt war.
Das Cover spricht von "bösartigen Kreaturen" - tatsächlich gibt es nur diese eine. Erst ganz am Ende tauchen noch andere auf, die in Sekunden das Monster mit sich nehmen - und der Riesenadler, der die Frau mitnimmt, was aber nicht gezeigt wird, das darf sich der Zuschauer nur denken. An Effekten wurde hier trotz der Thematik deutlich gespart - die Dialoglast steht eindeutig im Vordergrund dieses Films. Wer also wirklich Fantasy erwartet, der wird wie ich enttäuscht sein. Ebenso das Setting in dem trostlosen Wohnblock - viel mehr Umgebung als das bekommt man nicht zu sehen, der größte Teil des Geschehens spielt sich hier ab. Dafür wird sich viel Zeit für die handelnden Personen genommen und ihre Geschichten, wer also auf solchen Tiefgang steht, der wird in diesem Film besser bedient als Fantasy/Mystery Fans.
Man muß M. Night Shyamalan zugute halten, daß er wirklich ein Arbeitstier ist. Denn er ist in diesem Film nicht nur Regisseur, sondern auch Produzent und Drehbuchautor. Damit aber nicht genug spielt er auch noch eine der Hauptrollen selbst, was durchaus anerkennenswert ist, den Film für mich aber nicht besser macht. Ich war mehr als einmal versucht das Ganze vorzeitig zu beenden, wollte aber doch wenigstens wissen, wie es ausgeht. Gelohnt hat sich das Durchhaltevermögen für mich nicht. Andere mögen von so einem Film angetan sein, ich nicht. Aber genauso erging es mir schon bei "Signs - Zeichen" und noch schlimmer, The Village - Das Dorf, wo sich am Ende die ganze angedeutete Mystery als Lüge und Betrug entpuppt. Das ist hier zwar nicht der Fall, aber wie gesagt, einen Ausnahmeregisseur kann ich hier absolut nicht erkennen - eher einen fleißigen Handwerker, der zwar ungewöhnliche Filme macht, die mich aber nicht überzeugen können und oftmals, wie hier, vorwiegend langweilen. Schade.
Fazit: Einmal mehr nach "Signs - Zeichen" und The Village - Das Dorf konnte mich ein Film von M. Night Shyamalan nicht überzeugen. Endlose Dialoge, wenig Spannung, Effekte auf Sparflamme, mir hat das nicht zugesagt. Zwar waren die schauspielerischen Leistungen durchaus gut, aber das reicht nicht, wenn der Rest nicht stimmt. Für mich bleibt M. Night Shyamalan ein Regisseur, der mal einen Überraschungserfolg gelandet hat und seither diesem Erfolg hinterher rennt und ihn teilweise zu kopieren versucht. Die Ergebnisse sind allerdings mehr als zweifelhaft. Ich kann diesen Film jedenfalls nicht empfehlen - wer dennoch auf so etwas steht mag aber zugreifen.
Filmreview von: Gandalf01 / Alle Reviews von Gandalf01
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Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video auf DVD und Blu-ray erschienen.
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| Berti, 17.01.12 |
| Also mir hat der FIlm eigentlich recht gut gefallen. Die zweite Hälfte war allerdings etwas besser als die erste weil man zu Beginn wie oben beschrieben, erst mal langsam alle Figuren kennen lernt. Tiefgang und viel Text stört mich persönlich nicht. Die ganze Story um das Mädchen ist anfangs etwas komisch, sonderbar, merkwürdig, kitschig. Aber zum Schluss hin wirds dann richtig interessant als alle zusammen helfen, rausf finden dass die Auserwählten die Falschen sind und dann die Richtigen neu gesucht werden müssen. Als der "Heiler" das Mädchen wieder erweckt, wirds sogar richtig berührend weil er da von und mit seiner toten Familie spricht. Der oben kritisierte Wolf hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Die Affenwesen und der Adler auch. Obwohl man die Fantasyelemente nur kurz sieht, hats doch ganz gut gepasst finde ich. Und man sieht durchaus wie sie der Adler mitnimmt- durch die Wasseroberfläche durch. Die Musik von James Newton Howard ist auch sehr stimmig. Und die Darsteller, vor allem M. Night Shyamalan, allesamt überzeugend. Bryce Dallas Howard erinnerte mich ein bissl an Sissy Spacek. Obwohl mich der Film jetzt auch nicht soo vom Hocker riss, hat er mich dennoch gut unterhalten. Nur zwei Schädel dafür zu vergeben hat er sich meiner Meinung nach nicht verdient. |
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