Meine Stiefmutter ist ein Alien
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Inhalt
Der Physiker Dr. Steve Mills, Witwer und allein erziehender Vater einer 13jährigen Tochter, ist nicht nur ein naiver liebenswerter Träumer, sondern auch ein genialer Wissenschaftler, der immer daran geglaubt hat, dass es Leben auf fremden Planeten gibt. Eines Tages gelingt es ihm durch Zufall tatsächlich, einen Energiestrahl in eine andere Galaxis zu schicken. Leider ging dabei das ganze Labor zu Bruch, weshalb er gekündigt wird und somit keine Ahnung hat, was er mit seinem wissenschaftlichen Experiment eigentlich angerichtet hat. 92 Lichtjahre und 2 Sonnensysteme entfernt, hat der Energiestrahl nämlich ein Loch in die dortige Atmosphäre gerissen und beginnt, den Planten zu zerstören.
Um das Ganze rückgängig zu machen, schicken die Ältesten, dieser um 55 Jahrhunderte höher entwickelten Zivilisation, eine Abgesandte auf die Erde, mit der wohl wichtigsten Mission die je einer von ihnen unternommen hat. Die wunderschöne und super sexy Außerirdische Celeste, soll sich an Dr. Steve ran machen um das Experiment zu wiederholen und gleichzeitig auch die Erde auskundschaften. Zwar wird sie von ihrer Vorgesetzten, die sie in Form eines einäugigen Wurms in ihrer Handtasche rum trägt, halbwegs auf die Menschen vorbereitet, hat aber keine Ahnung vom wirklichen Leben. Weil sie so sonderbar ist, Steve aber immer zum lachen bringt, verliebt er sich sofort in die geheimnisvolle Schöne und will sie nach einer leidenschaftlichen Nacht sofort heiraten.
Leider weiß er nicht, dass seine Frau nicht nur ein Alien ist, übernatürliche Kräfte hat und Auto-Batterien leer trinkt, sondern ahnt auch nicht, dass sie am nächsten Tag nach ihrer Mission auch den Auftrag hat, die Erde zu zerstören…
Kommentar
Ach wie süß und wie nett. Diese total harmlose, aber sehr sexy gemachte typische 80iger Jahre Science-Fiction Komödie von Richard Benjamin (Geschenkt ist noch zu teuer, Meerjungfrauen küssen besser) bringt mich immer wieder zum schmunzeln und schafft es auch, mich an miesen Tagen auf zu muntern.Als bester SF-Film des Jahres für den Saturn Award nominiert, und in der Art von „Howard - Ein tierischer Held“, wird auch hier mehr oder weniger durch Zufall eine Außerirdische auf die Erde geschickt die keine Ahnung hat vom dortigen Leben und schon bei kleinen Dingen des Alltags überfordert ist. So muss Oscarpreisträgerin Kim Basinger (9½ Wochen, Karen McCoy – Die Katze), nominiert als Beste Schauspielerin in dem Film, z.B. erst das Küssen lernen was auf äußerst amüsante und witzige Art passiert. Genau wie der Sex den sie nicht kannte, wonach sie ihr ganz eigenes, kleines, privates Feuerwerk zündet weil sie so begeistert davon ist.
Die Story selbst ist nicht grad überwältigend und im Prinzip sehr einfach, jedoch wirklich nett umgesetzt mit hervorragenden Schauspielern und der tollen Musik von Alan Silvestri (Zurück in die Zukunft, Predator), einem der gefragtesten Filmmusik-Komponisten Hollywoods.
Dan Aykroyd (Ghostbusters - Die Geisterjäger, Evolution) spielt den liebenswerten Wissenschaftler völlig überzeugend und die ganz junge, unschuldige und super süße Alyson Hannigan (American Pie, How I Met Your Mother) als seine Tochter sticht richtig erfrischend raus weil sie derart talentiert ist in Mimik und Gestik. Völlig zu Recht wurde auch ihre Leistung nominiert.
Den Freund den sie im Film hat, ist der junge und niedliche Seth Green (Es, Der Staatsfeind Nr. 1), der auch später in "Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 3" ihren Werwolf-Freund spielt und Jon Lovitz (Rat Race - Der nackte Wahnsinn, Die Frauen von Stepford) ist sowieso wie man ihn kennt.
Eine der besten, schärfsten und zugleich auch witzigsten (weil er sich immer den Kopf anstößt) Szenen ist die, als Kim Basinger im dünnen Hemdchen vor ihm tanzt und er schon sabbert. Echt geil.
Sehr nett ist auch als der Hund in die Tasche schnuppert, ihm dort ein Rottweiler anbellt und er erschrocken zurück springt. Überhaupt lassen einen die Effekte schmunzeln, wirken aber jetzt nicht so billig dass es nervt.
Was mir von der Moral sehr gut gefallen hat, ist der Schluss dann als sie mit diversen Argumenten den hohen Rat überzeugen wollen, warum die Erde doch verschont werden sollte. Auch wenn es Kriege, Neid und Zerstörung gibt, gibt es auch Liebe, Humor usw. und man sollte sich wirklich an den kleinen Dingen des Lebens freuen. „Die Erde ist zu schön und zu verrückt um zerstört zu werden“. Wie wahr, wie wahr.
Fazit: Wenn auch nicht sehr tiefgründige, aber dennoch sehr nette Unterhaltung für zwischendurch. Wer auf 80iger Jahre SF-Komödien und vor allem auf die heiße Blondine Kim Basinger steht, sollte sich den hier vielleicht auch mal gönnen.
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei Columbia TriStar Home Video auf DVD erschienen.
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