Torso
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Inhalt
Jane und ihre Freundinnen besuchen gemeinsam eine Universität. Eines Tages wird eine der Studentinnen tot aufgefunden und alles, was der Mörder hinterlässt, ist ein schwarz-roter Schal. Aufgrund der tragischen Ereignisse und den weiteren Morden, beschließt die Mädchenclique ihre Ferien weit ab von zuhause zu verbringen und die schrecklichen Erinnerungen zu vergessen. Doch es kommt, wie es kommen muss. Der Mörder hat die Mädchen auf Schritt und Tritt verfolgt und wartet nur noch darauf, zum richtigen Zeitpunkt einzubrechen. Es wird eine gefährliche Nacht, für die meisten die Letzte, Jane gelingt die Flucht doch der Weg zurück ins Dorf wird gefährlicher als sie denkt ...
Kommentar
Diese kleine Perle des späten 70er Jahre Kinos ist das Werk des italienischen Regisseurs Sergio Martino, der für damalige Verhältnisse zeitgerechte B-Movies (unter anderem „Der Fluss der Mörderkrokodile“ „Die Farben der Nacht" „Insel der neuen Monster“) inszenierte.Dennoch hat mich dieser Film sehr überrascht. Wenn man bedenkt, dass andere Slasher wie „Halloween - Die Nacht des Grauens“ oder „Freitag der 13.“ erst einige Jahre später kamen, kann sich „Torso“ in nichts nachsagen lassen, im Gegenteil, so manch ein Teeniehorror aus heutiger Zeit bedient sich da mehr Klischees. Und was der Mann abliefert, ist schlichtweg ein akzeptables B-Movie, dass – vor allem unter dem Gesichtspunkt des Produktionsjahres – heraussticht, ein paar Mängel hat, die mit einigen Softerotik-Szenen wieder wettgemacht werden (sollen).
Dass die Story nicht sehr innovativ ist, sollte klar sein. Sergio Martino setzt mehr auf Spannung, was leicht in die Hose gehen kann, hier aber bestens funktioniert. Der Mörder hat ein “klares“ Motiv und bis zum Ende darf man als Zuschauer miträtseln. Außerdem gibt es einige Wendungen, die man bei solch einem alten Film gar nicht erwartet. Stellenweise wird es sogar richtig spannend, der Score wirkt zwar zeitlich etwas angestaubt, ist für die damalige Zeit aber typisch, wer auf Synthesizer-Musik steht („Metamorphosis“, „The Ambulance“) kann sich den Soundtrack erstmals über die deutsche DVD von X-Rated anhören, die zudem ungeschnitten ist und über eine unglaublich gute Bild- und Tonqualität verfügt.
Geneigte Interessierte wie ich werden sich sicherlich auch fragen: „Geht es in diesem Film blutig zu? Hält der Titel, was er verspricht?“ Leider gar nicht und das wäre auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt bei diesem Film. Die wenigen Splatterszenen sehen leider ziemlich billig aus, was sicherlich auf ein niedriges Budget zurückzuführen ist, auch damals wäre tricktechnisch mehr drin gewesen. Die im Titel erwähnte Säge kommt auch erst gegen Ende zum Einsatz und dass auch nur sehr makaber. Direkt gezeigt wird nichts, der wahre Horror spielt sich dann in der Fantasie des Zuschauers ab.
Fazit: Man sollte sich auf folgende Dinge einstellen: Es gibt mehr Sexszenen als Kills und mehr Titten als Blutspritzer zu sehen. Wer sich damit einverstanden erklärt, kann sich den Film ohne weitere Bedenken zulegen.
Filmreview von: Preytor / Alle Reviews von Preytor
Trailer zum Film
Veröffentlichungen
Der Film ist bei VZM unter dem Titel "Die Säge des Teufels" in stark geschnittener Fassung erschienen, die zwei Fassungen von X-Rated sind ungeschnitten, allerdings auch indiziert und beinhalten den Soundtrack auf DVD.
Filmbewertung
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Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe
Stand: 23.05.2012 04:40:58
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