Bodyguard

Originaltitel: The Bodyguard
Herstellungsland: USAUSA
Erscheinungsjahr:  1992
Regie: Mick Jackson

Darsteller

Figur

Kevin Costner  Frank Farmer
Whitney Houston  Rachel Marron
Gary Kemp  Sy Spector
Bill Cobbs  Devaney
Ralph Waite  Herb Farmer
Tomas Arana  Portman
Michele Lamar Richards  Nicki
Mike Starr  Tony
Christopher Birt  Henry
  
Genre: Thriller
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Inhalt

Frank Farmer, ehemaliger Secret Service Agent und nunmehr Bodyguard einflussreicher Persönlichkeiten, ist ein knallharter Profi auf seinem Gebiet. Unnahbarkeit, strenge Disziplin und Verschlossenheit helfen ihm, Distanz zu seinen Kunden zu wahren, um sie optimal beschützen zu können. Als ihn der Manager von Popstar und Schauspielerin Rachel Marron engagiert, ist er schockiert, wie gefährlich die ständig im Rampenlicht stehende Künstlerin eigentlich lebt. Da es bisher keine Sicherheitsvorkehrungen gab, war ein Psychopath in ihr Haus eingedrungen, verursachte eine Explosion bei der Rachels Fahrer verletzt wurde, und schreibt ihr außerdem auch regelmäßig kranke Drohbriefe. Da Rachel von all dem aber nichts weiß, sieht sie nicht ein, weshalb ihr plötzlich ein Bodyguard zur Seite gestellt werden soll und zickt rum weil sie die massiven Sicherheitsmaßnahmen nerven. Weil sie der kühle und arrogant wirkende Mann aber dennoch reizt, verliebt sie sich in ihn, was ihm nicht anders geht. Hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen und der Pflicht seinem Job gegenüber, hält er Rachel auf Distanz was sie ihm ziemlich übel nimmt. Leider kann er aber darauf keine Rücksicht nehmen, weil nach dem Mordanschlag auf Rachels Schwester und ihren Sohn, außerdem auch alles darauf hindeutet, dass der irre Killer bei der bevorstehenden Oscarverleihung vor laufenden Kameras wieder zuschlagen wird…

Kommentar

Ach wie liebe ich diesen Film! Mick Jacksons (Volcano, L. A. Story) erfolgreiches, musikalisches Popcornkino scheidet wahrlich die Geister!
Zum einen Teil absolut hervorragend bewertet, und für den Regisseur der bislang größte Erfolg in seiner Karriere, wurde der Film für mehrere diverse Awards, z.B. als bester Film des Jahres, nominiert und teilweise auch ausgezeichnet. Gleichzeitig aber wurde der Thriller auch in sieben Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert, unter anderem z.B. wiederum als schlechtester Film des Jahres.
Wie kann ein Werk also nun gleichermaßen so beliebt und doch auch so verhasst sein? Vermutlich aus dem Grund, warum sich Viele den Film schon im Vorfeld gar nicht antun weil sie, von Vorurteilen geplagt, irrtümlicherweise von einer Romantik-Schnulze ausgehen was aber überhaupt nicht stimmt.
Gut, ich meine es gibt zwar ein bisschen Herz-Schmerz, was aber nie in Kitsch ausartet und sich wirklich in Grenzen hält. Die Grundstory handelt ja nicht von der Liebesbeziehung der beiden hervorragenden Hauptdarsteller, sondern von dem fanatischen Fan und dem Killer. Da man im Übrigen einen guten Blick hinter die Kulissen eines Stars bekommt, sollte man sich für das Showbizz ebenfalls ein wenig interessieren da man sich sonst schnell langweilt.

Weil ich wie ein Magnet schlechte Filme oder Darsteller mit Himbeerauszeichnungen anziehe, musste natürlich auch Kevin Costner (Der mit dem Wolf tanzt, Waterworld, JFK – Tatort Dallas) wieder mal als Schlechtester Schauspieler herhalten, für mich mal wieder völlig unbegreiflich.
Interessant hierbei ist, dass die Rolle des Bodyguards ursprünglich ja für Steve McQueen vorgesehen war, da es das Drehbuch bereits in den 70iger Jahre gab und die Diva hier von Diana Ross verkörpert werden sollte. Aufgrund der Krebskrankheit von McQueen wäre der Part an Ryan O'Neal weitergegeben worden, was aufgrund persönlicher Differenzen mit Diana Ross aber wiederum nicht zustande kam.
Erst in den 90iger schaffte man es dann endlich, mit der US-amerikanischen Soul/Pop/R&B Sängerin Whitney Houston, eine der erfolgreichsten Sängerinnen (170 Millionen verkaufte Tonträger, über 200 Gold-, Platin-, Silber-, und Diamantschallplatten, 6 Grammys!), das Ding auf die Welt zu bringen. Für Whitney, die zwar als schlechteste Schauspielerin nominiert wurde, dafür aber für den Song „I Will Always Love You“ (Original geschrieben von Dolly Parton) den MTV Movie Award gewann, ist dies der erste von vier Filmen (Warten auf Mr. Right, Rendezvous mit einem Engel, Cinderella). Auch ihre Rolle war zuvor für Popsängerin Madonna vorgesehen gewesen, kam aber aufgrund persönlicher Differenzen zwischen dem „Like a Virgin“ Super-Star und Costner nicht zu Stande.
Besonders auffallend an dem ganzen Spektakel ist der fantastische Soundtrack (Alan Silvestri), einer der meistverkauften Platten des Jahres damals wobei zwei Songs des Films sogar für den Oscar und den Grammy nominiert wurden.
Weil es hier hauptsächlich aber nicht nur um die (geile) Musik geht, sondern halt um einen irren Psychopaten, ist die Atmosphäre teilweise schön bedrohlich und manche Szenen richtig spannend, wie sich das für einen guten Thriller so gehört. Auch das Finale als Rachel nach dem Mordversuch wie von Sinnen schreit „Ich blute nicht, ER ist es! Mein BODYGUARD!!“ beschert mir jedes Mal einen Meter hohe Gänsehaut.
Angeblich soll gerade für ein Remake verhandelt werden, für das die momentan sehr erfolgreiche Sängerin Rihanna im Gespräch ist.

Fazit: Meiner Meinung nach sollte man sich den Film nur ansehen wenn man ein großer Thrillerfan, ein großer Whitney Houston-Fan (viele Show-Einlagen) oder ein großer Kevin Costnerfan ist. Da für mich persönlich alles zutrifft, finde ich das Ganze einfach nur großartig und kann mir den Film immer und immer wieder anschauen.

Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti

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Veröffentlichungen

Der Film ist bei Warner Home Video auf DVD erschienen.

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Weitere Kommentare zum Film

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BadMoon, 02.02.11
Hier kann ich der Kritik von Berti mal wieder 100%tig zustimmen. Bodyguard ist ein geschickt eingefädelter, ansprechend gefilmter Thriller, der beim geneigten Zuschauer keine Wünsche offenlässt. Ganz klar, ein Actionfilm ist das nicht und es gibt einige längere Dialogsequenzen, die aber für die Handlung oder die Psychologisierung der Figuren wichtig sind. Es werden einige falsche Fährten gelegt und über die gesamte Laufzeit sind ein paar nervenzerrende Szenen verteilt, die das Interesse hochhalten. Die darstellerischen Leistungen sind angemessen (und keinesfalls "himbeer-würdig); angeblich hatte Whitney Houston im Vorfeld bei Kevin Costner angefragt, warum man ausgerechnet sie für den Part haben will "... ihr könnt doch dutzende andere bekommen, die besser schauspielen können als ich!?" Seine überlieferte Antwort lautete: "Aber von denen kann keine so singen wie Du!". Wie oben schon erwähnt wurde, kann man sich den Film sparen, wenn man mit Kevin Costner und/oder Ms. Houstons Sangeskünsten nichts anfangen kann, alle anderen sollten ruhig mal einen Blick riskieren.
 
Staudenmaier007, 03.02.11
Ok - ich spiele mal wieder den Tropfen Essig im Honigfass. Ich nehme Costner den knallharten Security-Profi einfach nicht ab. Er ist für mich die Fehlbesetzung des Jahrhunderts. Seit "Die Unbestechlichen" und "Der mir dem Wolf tanzt" hat der Mann keinen sehenswerten Film gemacht. Wer nun mit "Message in a Bottle" kommt dem haue ich die Post-Flasche alias "Postman" um die Ohren. Die Story ist nur Staffage für die Schauspieler und ohne weitere Bedeutung. Leider deshalb nur 2 von 5 rausgepresste Kullertränchen zum Abschiedssong.
 
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