Die Reise ins Ich
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Inhalt
Tuck Pendleton hats mal wieder geschafft, es sich mit allen zu verscherzen. Durch seinen ständigen Alkoholkonsum hat der Draufgänger nicht nur seine Arbeit als US Navy-Pilot verloren, sondern auch seine Freundin, Reporterin Lydia.
Weil ihm nichts anderes übrig bleibt, stimmt er zu für ein Forschungslabor als Versuchsperson her zu halten. Per experimentellen Mikrochip soll er in einem speziellen U-Boot auf Mikrobengröße verkleinert und in ein Kaninchen injiziert werden um dort dessen Innenleben zu erforschen. Leider läuft das Ganze etwas anders als geplant, als das Labor plötzlich von der Konkurrenzfirma gestürmt wird um den Chip zu klauen. Der Wissenschaftler mit der Spritze in der sich Tuck befindet, kann aber entkommen und schafft es auf seiner Flucht, diese im letzten Moment in den Zivilisten und chaotischen Tollpatsch Jack Putter zu injizieren.
Da Tuck nun langsam der Sauerstoff ausgeht, beginnt er mit Hilfe seiner Bordtechnik Kontakt zu Jack auf zu nehmen und bringt ihn dazu, ihm zu helfen den gestohlenen Chip zum Rück-Vergrößern wieder zurück zu holen. Hilfe hierbei bekommen sie von Lydia, und so beginnt das Abenteuer ihres Lebens…
Kommentar
Herrlich! Dieser super unterhaltsame 80er Jahre Klassiker ist eine verrückte Mischung aus Abenteuerfilm und Science-Fiction-Komödie und das Remake des genialen Sciencefiction- Thrillers „Die phantastische Reise“ aus den 60igern von Richard Fleischer.Im Gegensatz zu dem fantastischen, aber ernsten Vorgänger, wird hier auf Spaß und Humor gesetzt was meiner Meinung nach genau so funktioniert. Von der Grundstory gleich, wird auch hier bei Joe Dantes (Piranha, Das Tier, Meine teuflischen Nachbarn, Gremlins - Kleine Monster) Werk ein verkleinertes U-Boot samt Inhalt (Dennis Quaid -Der weiße Hai 3, Switchback - Gnadenlose Flucht, Frequency) in einen Menschen (Martin Short- Mars Attacks!, Santa Clause 3 – Eine frostige Bescherung, Vater der Braut) geschickt, nur dass hier das Abenteuer nicht nur auf das Innenleben des Körpers fokusiert wird, sondern auch draußen weiter geht aufgrund des rivalisierenden Technikkonzerns.
Gleich bei beiden Filmen, ist auch der Name des Kameramanns, nämlich: Laszlo. Nur dass es bei der phantastischen Reise Ernest Laszlo, der Vater und hier Andrew, der Sohn ist.
Völlig unabhängig und mit neuen Ideen, bietet der Film genau so viel Spannung wie der Alte, nur dass hier neben dem Spaß noch ein bisschen mehr Action und mit Meg Ryan (Top Gun, D.O.A. - Bei Ankunft Mord, Stadt der Engel) auch ein bisschen Amore drin vorkommt.
Nicht nur die Hauptrollen sind mit dem süßen Mäuschen, dem lässigen Draufgänger und dem schussligen Komiker perfekt besetzt. Für die Nebenrollen verwendete der Regisseur seine Hand voll Schauspieler, mit denen er schon des Öfteren gedreht hatte und auf die er immer wieder zurück greift. Robert Picardo, Kathleen Freeman, Dick Miller und Henry Gibson, mit denen er unter anderen schon die „Die Gremlins“ Teile oder „The Howling“ drehte.
Die Effekte sind in beiden Filmen großartig, und wurden auch zu Recht bei beiden mit einem Oscar für die visuellen Effekte ausgezeichnet. Sind es bei John Woos Filmen die weißen Tauben, darf natürlich auch hier das Markenzeichen des Regisseurs, die beiden Nonnen (im Einkaufszentrum zu Beginn), nicht fehlen.
Absolute Lieblingsszenen von mir sind die als Tuck den Sensor auf Jacks Augennerv schießt und dieser sich fühlt als „hätte ihm jemand mit ner glühend heißen Nadel von innen in sein Auge gestochen“. Oder als er im Aufzug und im Sprechzimmer beim Arzt die Stimme hört und glaubt dass er besessen ist. Super witzig ist auch der Cowboy, vor allem als er sich zurück verwandelt.
Für mich macht der Film einfach gute Laune und ist für Martin Short und Dennis Quaid Fans nur zu empfehlen!
Co-Produzent ist übrigens Steven Spielberg und die tolle Filmmusik liefert einer meiner absoluten Lieblingskomponisten Jerry Goldsmith (Basic Instinct, Poltergeist, Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt). Durch seine fantastische Untermalung kommen manche Szenen richtig spannend rüber und wenn ich den Song "Twistin' the Night Away" höre, muss ich immer an diesen Film hier denken!
Filmreview von: Berti / Alle Reviews von Berti
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Veröffentlichungen
Der Film ist bei Warner Home Video auf DVD erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| BudtheCHUD, 11.01.11 |
| Ein wunderschöner Film mit tollen Darstellern und grandioser fantasiereicher Story, tollen Effekten und viel Humor. Eben ein Fim der großartigen späten 80er... absolut zu empfehlen! |
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